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16.07.2021

Pressezusammenfassung, 16.07.21
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IV in den Medien

Knill: Wir brauchen eine faktenbasierte Klimapolitik

„Die Industrie als kräftige Lokomotive sichert und schafft Arbeitsplätze und nachhaltiges Wachstum“, betont IV-Präsident Georg Knill. Die Wirtschaftskrise sei vorbei, auch wenn uns Corona noch weiterhin begleiten wird. Gemeinsam mit den Unternehmen habe die IV eine Industriestrategie entwickelt. „Dabei geht es darum, wie wir als Exportland am globalen Aufschwung teilhaben können und in Summe nicht nur das Vorkrisenniveau erreichen, sondern über uns hinauswachsen“, so Knill. Jetzt müssten die großen Herausforderungen der Zukunft als Chance genutzt werden: Qualifizierung, Digitalisierung und Ökologisierung. Die Industrie sei kein Bremser beim Klimaschutz, „wir sind Vorreiter. Wir sind seit vielen Jahrzehnten Pionier im Klimaschutz und nicht erst seitdem das Thema in aller Munde ist“. Es reiche aber nicht, Klimaneutralität per Gesetz vorzuschreiben. Knill: „Wir brauchen eine vernünftige, ehrliche und faktenbasierte Klimapolitik. Diese muss so gestaltet sein, dass dem Klima geholfen wird, aber Produktion im Land weiter möglich und wirtschaftlich sinnvoll ist.“ Sehr kritisch äußert sich der IV-Präsident zur zusätzlichen „Evaluierung“, als einem de facto-Umsetzungsstopp, wichtiger bereits vereinbarter und – oft jahrzehntelang – geprüfter Infrastrukturvorhaben: „Dass es nach jahrelangen gerichtlichen Verfahren nun durch eine politische Entscheidung zu neuerlichen Verzögerungen kommt, ist weder nachvollziehbar noch akzeptabel.“ (Presse S. 7)

Neumayer: Industrie braucht mehr Planungs- und Rechtssicherheit und größere Verfahrenseffizienz

„Es macht keinen Sinn, wenn man nicht einen kooperativen Weg mit der Wirtschaft geht und Klimaschutzgesetze ohne Koordination mit anderen macht“, betont IV-Generalsekretär Christoph Neumayer zu der Evaluierung des Bauprogrammes der Asfinag. Bei solchen Entscheidungen brauche es eine größere Kosten-Nutzen-Abwägung. Man solle nicht das aktuelle Infrastrukturprogramm gegen den Umweltgedanken ausspielen, sondern einen nüchternen Blick darauf werfen. Neumayer: „Es wird weiter klimafreundlichen, individuellen Verkehr und Warenverkehr geben, wir werden die Straßen brauchen.“ Zudem brauche die Industrie mehr Planungs- und Rechtssicherheit sowie eine größere Verfahrenseffizienz. Das gesamte Genehmigungsverfahren für den Lobau-Tunnel habe 147 Monate gedauert, das hätte in 18 Monaten fertig sein sollen. Allein in den Lobau-Tunnel und die Linzer A26 sollen knapp 2,5 Mrd. Euro investiert werden. Sollte das nicht passieren, wäre der gesamtwirtschaftliche Schaden noch höher, er läge bei 3,2 Mrd. Euro. Außerdem wären 27.500 Arbeitsplätze gefährdet. „Man verunmöglicht durch einen Baustopp Beschäftigung“, erklärt der IV-Generalsekretär. Der Verkehr werde dadurch ja nicht weniger und würde sich stattdessen auf kleineren Straßen durch Dörfer wälzen. „Es braucht eine ideologiefreie Klimapolitik. Wir tragen Vieles mit, aber es soll gemeinsam geschehen“, so Neumayer (Kurier S. 11)

Salzer: „Duale Akademie“ in NÖ soll Fachkräftemangel lindern

Mit Herbst 2022 startet nach Oberösterreich, Wien, Salzburg und Vorarlberg nun auch in Niederösterreich eine sogenannte „Duale Akademie“. Das ist eine Ausbildungseinrichtung für Maturanten, die sich für eine Lehre entscheiden. In Niederösterreich ist die Duale Akademie auf die Lehrberufe Mechatronik. Applikationsentwicklung/Coding, Elektrotechnik und Speditionskaufmann ausgerichtet. „Ziel muss es sein, für alle Fachkräfte nach dem Lehrabschluss mit Matura eine Höherqualifizierung und Zusatzqualifikationen zu realisieren und damit einen Abschluss auf NQR Level 5 zu ermöglichen“, sagt IV-NÖ-Präsident Thomas Salzer. (Kurier/NÖ-Beilage S. 5)

IV-Helmenstein: Vorgelegtes EU-Klimapaket sehr ambitioniert

Mit „Fit for 55“ hat die EU das ambitionierteste Klimaschutzprojekt ihrer Geschichte vorgelegt. Die Emissionen derart stark zu reduzieren, ist für IV-Chefökonom Christian Helmenstein sehr ambitioniert. „Die Frage ist allerdings, ob die Maßnahmen angesichts der Tatsache, dass die EU schon jetzt nur einen sehr geringen Beitrag an den CO2-Emissionen hat, nahezu irrelevant sind und die Erderwärmung geradezu unverändert weitergeht, wenn die Modelle zutreffen, die wir derzeit kennen. Mit der weiteren Reduktion nimmt die Kraft des Hebels ab, mit dem wir etwas verändern können.“ Für Helmenstein müsse der Fokus darauf gerichtet sein, wie viel Geld für den effizientesten Pfad zur Reduktion investiert wird. „Die Profiteure werden natürlich jene sein, die sich mit ihrer Technologie auf die geänderten Rahmenbedingungen einstellen. Wobei davor zu warnen ist, sich ausschließlich auf emissionsvermeidende Technologie zu konzentrieren und die emissionsadaptierenden Technologien zu vergessen, die vielleicht noch wichtiger sind, wenn die anderen Wirtschaftsmächte uns in unseren Vorhaben nicht folgen.“ (OÖN S. 9)

Allgemein

Regierung verschärft Corona-Maßnahmen wieder

Die zuständige Taskforce der Regierung hat am Donnerstag neue Maßnahmen aufgrund der steigenden Corona-Infektionszahlen präsentiert. Künftig wird der Zutritt zur Nachtgastronomie nur noch für Geimpfte bzw. mit gültigem PCR-Test möglich sein. Auch die Gästeregistrierung wird beibehalten. Den „Grünen Pass“ gibt es in Zukunft erst bei vollständiger Immunisierung. Die Verschärfungen bestehen konkret aus drei Punkten: Ab 22. Juli ist die Nachtgastronomie nur mehr für geimpfte Personen und Personen mit negativem PCR-Test (max. 72 Stunden alt) zugänglich. Ab 15. August gibt es das Zertifikat für den Grünen Pass erst bei vollständiger Immunisierung, also ab dem Tag der zweiten Impfung. Die Registrierungspflicht bei Veranstaltungen und in der Gastronomie bleibt entgegen ursprünglichen Planungen aufrecht. (Alle TZ)

Regionaler Außenhandel 2020 in fast allen Bundesländern rückläufig

Fast alle Bundesländer haben im Corona-Jahr 2020 starke Rückgänge bei den Importen und Exporten verzeichnet. Nur in Tirol ergab sich importseitig ein leichter Zuwachs. Besonders deutlich spürbar waren die Einbußen in jenen Bundesländern, deren Außenhandel vom Fahrzeug- und Maschinenbau geprägt ist, wie die Steiermark oder Oberösterreich, belegen die vorläufigen Ergebnisse der Statistik Austria. Österreich hat 2020 Waren im Wert von 141,93 Mrd. Euro exportiert, im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Minus von 7,5 Prozent. Demgegenüber stehen Importe im Wert von 144,20 Mrd. Euro und ein Rückgang von 8,6 Prozent verglichen mit 2019. (Alle TZ)

EU-Klimapaket: Automobilbranche plädiert für Technologieoffenheit

Vertreter der österreichischen Automobilbranche sehen das EU-Klimapaket zwar positiv. Sie betonen jedoch, dass die Entscheidung über die Technologien, mit denen Emissionen reduziert werden, der Autoindustrie überlassen werden sollte. Darüber hinaus müsse das Angebot an öffentlichen Ladestationen für E-Autos ausgebaut werden und die individuelle Mobilität müsse für den Konsumenten leistbar bleiben. „Es muss der Industrie überlassen bleiben, wie Emissionen reduziert werden“, sagte Christian Pesau, Geschäftsführer des Arbeitskreises der Automobilimporteure. Zudem müsse „die individuelle Mobilität für den Konsumenten leistbar bleiben“. (Presse S. 17)

Smart Meter: Ziele für Rollout werden um Jahre verschoben

Die Ausrollung der Smart Meter, der „intelligenten Messgeräte“, hinkt dem vorgegebenen Zeitplan hinterher. Nun hat das Ministerium für Energie und Umwelt einen neuen Verordnungsentwurf in Begutachtung geschickt, mit dem die Ziele für die Ausrollung der neuen Strommessgeräte um Jahre nach hinten verschoben werden. Dazu muss die „Intelligente Messgeräte-Einführungsverordnung“ geändert werden. Das neue Ziel laut Entwurf ist, dass jeder Netzbetreiber bis Ende 2022 mindestens 40 Prozent und – im Rahmen der technischen Machbarkeit – bis Ende 2024 mindestens 95 Prozent erreicht hat. (Alle TZ)

Mehr Gebrauchtwagen im ersten Halbjahr zugelassen

In Österreich sind heuer im ersten Halbjahr 581.249 gebrauchte Kraftfahrzeuge zugelassen worden. Das sind um 17,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie aus aktuellen Daten der Statistik Austria hervorgeht. Einen Zuwachs gab es bei Pkw, Nutzfahrzeugen und Zweirädern. Bisher wurden insgesamt 451.714 gebrauchte Pkw zum Verkehr zugelassen, das entspricht einem Plus von 17,1 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2020. Verglichen mit dem entsprechenden Vorkrisenzeitraum 2019 betrug der Anstieg 3,6 Prozent. (Kurier S. 9)

Österreich soll rund 644 Mio. Euro aus Klima-Sozialfonds erhalten

Österreich soll rund 644 Mio. Euro aus dem von der EU-Kommission vorgeschlagenen Klima-Sozialfonds erhalten, geht aus dem von der EU-Behörde präsentierten Gesetzespaket „Fit for 55“ zur Erreichung der Klimaziele hervor. Insgesamt sollen aus dem Fördertopfrund 72 Mrd. Euro zwischen 2025 und 2032 an die 27 EU-Mitgliedstaaten fließen. Größter Profiteur wäre Polen, dem rund 18 Prozent aus dem Sozialfonds zugerechnet werden. Österreich liegt mit 0,89 Prozent im unteren Mittelfeld. (TT S. 22, VN D7)

IV-Mitglieder in den Medien

Österreich soll rund 644 Mio. Euro aus Klima-Sozialfonds erhalten

Österreich soll rund 644 Mio. Euro aus dem von der EU-Kommission vorgeschlagenen Klima-Sozialfonds erhalten, geht aus dem von der EU-Behörde präsentierten Gesetzespaket „Fit for 55“ zur Erreichung der Klimaziele hervor. Insgesamt sollen aus dem Fördertopfrund 72 Mrd. Euro zwischen 2025 und 2032 an die 27 EU-Mitgliedstaaten fließen. Größter Profiteur wäre Polen, dem rund 18 Prozent aus dem Sozialfonds zugerechnet werden. Österreich liegt mit 0,89 Prozent im unteren Mittelfeld. (TT S. 22, VN D7)

Unternehmen bekennen sich zu Klimazielen, warnen aber vor drohenden Mehrkosten

Das von der EU-Kommission vorgelegte Klimaschutzpaket „Fit for 55“ hat zahlreiche Reaktion hervorgerufen. So begrüßt AUA-Chef Alexis von Hoensbroech zwar Maßnahmen zu mehr Umweltschutz, sie dürften aber den Wettbewerb nicht verzerren. „Sonst ist dem Klima nicht geholfen, aber der Wirtschaft maximal geschadet.“ Auch der Flugzeugzulieferer FACC bekennt sich zum Ziel, bis 2050 CO2-neutral zu fliegen. „Nachhaltiges Fliegen ist nicht neu“, unterstreicht FACC-Chef Robert Machtlinger. Man identifiziere sich mit den Zielen, aber bei den Lösungen brauche es noch Spielraum. Regularien müssten weltweit zur Anwendung kommen. Das Stahl- und Technologieunternehmen voestalpine verweist auf seinen Stufenplan zur Dekarbonisierung. Bis 2030 sollen durch schrittweisen Umstieg auf Elektrolichtbogentechnologie CO2-Emissionen um ein Drittel sinken und bis 2050 auf null. Der Faserproduzent Lenzing sieht sich heute schon als Vorreiter. Dennoch bleibe die Produktion energieintensiv. Es müsse verhindert werden, dass zwar Europa grün werde, „aber gleichzeitig weiterhin umweltschädliche Produkte aus Ländern importiert werden, die ihren Klima- und Umweltverpflichtungen nicht nachkommen“. Auch der Chef des Grödiger Zementherstellers Leube, Rudolf Zrost, ist skeptisch. „Man streicht uns auf der einen Seite Vergünstigungen. Auf der anderen Seite mutet man uns zu, dass wir viel Geld ausgeben, um CO2-frei produzieren zu können. Dafür müssen erst Techniken entwickelt werden.“ Schwierig sei vor allem die fehlende Planbarkeit, weil langfristige Regeln fehlten. (SN S. 13)

UNIQA rechnet für 2021 mit höherem Vorsteuergewinn

Das börsenotierte Versicherungsunternehmen UNIQA hat den Ausblick für das Vorsteuerergebnis (EGT) im Gesamtjahr 2021 angehoben. Das Unternehmen rechnet nun wegen besserer Profitabilität im versicherungstechnischen Kerngeschäft mit einem EGT von 330 bis 350 Mio. Euro. Bei der Vorlage der Erstquartalszahlen im Mai hatte die UNIQA noch ein EGT „auf dem Niveau vom Jahr 2018“ avisiert – damals war das EGT knapp unter 300 Mio. Euro gelegen. Für das erste Halbjahr 2021 erwartet die UNIQA ein EGT in Höhe von mehr als 200 Mio. Euro. (Presse S. 20)

Julius Blum GmbH erwirtschaftete kräftiges Umsatzplus

Die Julius Blum GmbH – Vorarlbergs größter Arbeitgeber – konnte im Geschäftsjahr 2020/21 (per 30. Juni 2021) ein Umsatzplus von 470 Mio. Euro bzw. 24,7 Prozent erwirtschaften. Das Geschäftsvolumen belief sich auf rund 2,377 Mrd. Euro. Geschäftsführer Philipp Blum sprach von einem „erfolgreichen, sehr turbulenten Geschäftsjahr“. Er und Co-Geschäftsführer Martin Blum erklärten, dass die enorm gestiegene Nachfrage auch zu großen Herausforderungen geführt habe. So hätten die Lieferzeiten angepasst werden müssen, die Verfügbarkeit von Stahl – innerhalb weniger Monate hat sich der Preis verdoppelt – sei ebenso problematisch wie die angespannte Situation bei den internationalen Lieferketten. Die Blum-Gruppe investierte im abgelaufenen Geschäftsjahr 259 Mio. Euro (Vorjahr: 327 Mio. Euro), 68 Prozent davon in Vorarlberg. Der Mitarbeiterstand der Gruppe stieg im Geschäftsjahr 2020/21 um 429 auf 8.778 Personen an. In Vorarlberg, wo 6.551 Personen beim Unternehmen beschäftigt sind, kamen 371 neue Mitarbeiter hinzu. (Krone S. 8, VN D1, NVT S. 20-21; 15.7. ORF Vorarlberg

Hilti & Jehle: Neues Logistik- und Dienstleistungszentrum geht in Betrieb

Im Juli 2020 erhielt Hilti & Jehle die Baugenehmigungen für ein lange geplantes Bauvorhaben – ein Jahr später wird nun das neue Logistik- und Dienstleistungszentrum in Götzis eröffnet. „Viele Gründe sprechen für eine Bündelung der Kräfte an einem Ort“, erklärt Logistikleiter Philipp Wessiak. „Ein Team – ein Bauhof. Das bedeutet kürzere Wege, eine verbesserte Kommunikation und schnellere Reaktionszeiten." Auch die soziale Komponente sei wichtig. „Wir als Team wachsen an diesem Ort noch stärker zusammen.“ Insgesamt investierte Hilti & Jehle rund fünf Mio. Euro in das neue Logistik- und Dienstleistungszentrum. Neben technisch hochmodernen Anlagen und Werkstätten befinden sich auf dem Areal neue Sozial- und Aufenthaltsräume sowie ein Schulungszentrum für Angestellte und Arbeiter. (Krone/Vorarlberg S. 20, VN D1; 15.7. VN D1)

Eigene Wienerberger-Tondachziegel für Römerstadt Carnuntum

Am steirischen Wienerberger-Standort in Gleinstätten wurden – nach historischem Vorbild – eigene Tondachziegel für die Römerstadt Carnuntum entwickelt. Seit dem Jahr 2014 wurden 50.000 Dachziegel zur Eindeckung der historischen Gebäude geliefert. Zum Einsatz kommen eigens produzierte sogenannte „Tegula- und Imbrex-Ziegel in der Farbe naturrot, welche in antiken Provinzen weit verbreitet waren“, wird betont. „Die beiden Ziegel wurden nach historischem Vorbild gestaltet. Auf Basis von Ausgrabungsfundstücken konnte man die Ausgangsform rekonstruieren und im Manufakturwerk in Gleinstätten 1:1 nachbauen“, heißt es bei Wienerberger. In Carnuntum könne Wienerberger „nicht nur beweisen, wie vielfältig einsetzbar der Baustoff Ton ist, sondern auch, wie präzise unsere Kollegen in der Manufaktur in Gleinstätten arbeiten“, sagt Johann Marchner, Geschäftsführer Wienerberger Österreich. (Kleine S. 30-31)

Austrian Airlines mit neuer Buchungsplattform

Die Austrian Airlines (AUA) hat eine neue Buchungsplattform gestartet, auf der das gesamte Streckennetz der AUA und ihrer Partner Lufthansa, SWISS und Brussels Airlines buchbar ist. Die Fluggesellschaft geht damit auf Kundenwünsche nach mehr Flexibilität bei der Reiseplanung ein. Daneben könne man Flüge für 48 Stunden reservieren und zusätzliche Leistungen später dazu buchen. (Presse S. 17, Kleine S. 29)

Porsche Holding Salzburg wächst in Italien weiter

Die Porsche Holding GmbH mit Sitz in Salzburg setzt ihren Wachstumskurs in Italien fort: Das Automobilhandelshaus Autocentro Baistrocchi S.p.A. in Parma in der Emilia-Romagna wird neuer Bestandteil der Porsche Holding Tochter Eurocar Italia. Die Akquisition werde vorbehaltlich der Genehmigung durch die EU-Wettbewerbsbehörde erfolgen. Im Jahr 2020 beschäftigte Autocentro Baistrocchi S.p.A. mehr als 120 Mitarbeiter, lieferte 3.650 Neuwagen und 2.100 Gebrauchtwagen aus und erzielte einen Umsatz von 131 Mio. Euro. „Der Einstieg in die Emilia Romagna stellt für uns eine große Chance dar, um unsere Präsenz zwischen Verona und Florenz nachhaltig zu stärken und als Gruppe in Italien weiter zu wachsen“, erklärte Matthias Moser, Geschäftsführer von Eurocar Italia. (SN S. 15)

Flughafen Wien warnt vor Tanktourismus und zusätzlicher Klimabelastung

„Ein Kerosinsteueralleingang in Europa würde dazu führen, dass Airlines ihre Flugzeuge an jenen Standorten betanken, wo es keine derartige Steuer gibt“, kritisierte der Wiener Flughafen-Vorstand Günther Ofner das diese Woche vorgestellte EU-Klimapaket. Dieser Tanktourismus würde die Klimabelastung sogar verstärken, der CO2-Ausstoss würde damit leider nicht reduziert. Der Wettbewerbsnachteil für die europäischen Luftfahrtstandorte und hiesigen Passagiere fiele aber massiv aus. „Viel sinnvoller und mit einer gesicherten CO2-Einsparung verbunden ist es, durch Förderungen und Beimengungspflichten die großflächige Markteinführung von CO2-neutralen alternativen Treibstoffen voranzutreiben“, so Ofner. (Kurier S. 12)

Greiner-CEO: Wertschöpfungskette muss noch strenger zusammenarbeiten

„Mehrweg macht nur dann Sinn, wenn Herstellung, Abfallentsorgung und Wiederbefüllung in einem kleinen Radius passieren. Kunststoffrecycling ist generell herausfordernd“, erklärt Axel Kühner, CEO der Greiner Gruppe. Problem beim Recycling sei der Föderalismus. In Österreich macht jedes Bundesland seine eigene Abfallwirtschaft. „Wenn dem Staat die Lösung des Müllproblems wirklich so wichtig ist, muss er es auf nationale Ebene heben. Und die Entsorgungsinfrastruktur mit der gleichen Selbstverständlichkeit fördern wie die E-Autos. Das passiert aber nicht. Wie auch immer man es dreht und wendet, die Wertschöpfungskette muss noch strenger zusammenarbeiten“, so Greiner. Austausch finde zum Beispiel mit Alpla, Recyclingunternehmen und Marken-Herstellern im Rahmen der Plattform Verpackung mit Zukunft statt. (Kurier S. 9)