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20.07.2021

Pressezusammenfassung, 20.07.21
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IV in den Medien

Salzer vermisst Setzen von Anreizen, um Klima-Krise zu bekämpfen

Beim CEO Business Breakfast der „Presse“ im Palais Niederösterreich diskutierten erstmals niederösterreichische Unternehmer mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner über Lehren aus der Corona-Krise. Wolfgang Litzlbauer, Vorstandsvorsitzender der Umdasch Group, betonte in einer Keynote: „In den heimischen Unternehmen hat die Corona-Krise zwingend den Umgang mit der Digitalisierung geprägt. Aber: Es ist eine Illusion, dass Digitalisierung nichts kostet.“ Das Thema sei nicht nur ein bedeutendes, sondern auch ein teures – die Chancen dadurch würden allerdings überwiegen. Ein viel diskutiertes Thema sprach Hannes Hecher, CEO der Schiebel Elektronische Geräte GmbH, an: Die Impfung von Angestellten. Rund die Hälfte der Mitarbeiter sei in seinem Unternehmen geimpft, nun stoße man an eine Grenze. „Jetzt geht es nämlich um ideologische Einstellungen bei den Mitarbeitern", so der Schiebel-CEO. Skeptisch stehen die Unternehmen dem europäischen Green Deal gegenüber, sagte IV-NÖ-Präsident Thomas Salzer: „Investitionen werden für einen Zeitraum von Jahrzehnten getätigt, kurzfristige Änderungen der Regelungen sind deshalb schwierig.“ Dem stimmte auch Litzlbauer zu: „Änderungen müssen berechenbar und realistisch sein." Und: Salzer vermisst die Förderung von Kreativität und das Setzen von Anreizen, um die Klima-Krise zu bekämpfen. (Presse S. 10)

Allgemein

Salzer vermisst Setzen von Anreizen, um Klima-Krise zu bekämpfen

Beim CEO Business Breakfast der „Presse“ im Palais Niederösterreich diskutierten erstmals niederösterreichische Unternehmer mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner über Lehren aus der Corona-Krise. Wolfgang Litzlbauer, Vorstandsvorsitzender der Umdasch Group, betonte in einer Keynote: „In den heimischen Unternehmen hat die Corona-Krise zwingend den Umgang mit der Digitalisierung geprägt. Aber: Es ist eine Illusion, dass Digitalisierung nichts kostet.“ Das Thema sei nicht nur ein bedeutendes, sondern auch ein teures – die Chancen dadurch würden allerdings überwiegen. Ein viel diskutiertes Thema sprach Hannes Hecher, CEO der Schiebel Elektronische Geräte GmbH, an: Die Impfung von Angestellten. Rund die Hälfte der Mitarbeiter sei in seinem Unternehmen geimpft, nun stoße man an eine Grenze. „Jetzt geht es nämlich um ideologische Einstellungen bei den Mitarbeitern", so der Schiebel-CEO. Skeptisch stehen die Unternehmen dem europäischen Green Deal gegenüber, sagte IV-NÖ-Präsident Thomas Salzer: „Investitionen werden für einen Zeitraum von Jahrzehnten getätigt, kurzfristige Änderungen der Regelungen sind deshalb schwierig.“ Dem stimmte auch Litzlbauer zu: „Änderungen müssen berechenbar und realistisch sein." Und: Salzer vermisst die Förderung von Kreativität und das Setzen von Anreizen, um die Klima-Krise zu bekämpfen. (Presse S. 10)

Aktienmärkte weiter durch Konjunktur und Notenbanken beflügelt

Die Aktienmärkte erhalten weiterhin Rückenwind durch die rasche Erholung der Wirtschaft, durch die Fiskalpolitik der Staaten und durch die Geldpolitik der Notenbanken. Unter Berücksichtigung des niedrigen Zinsniveaus sei die Bewertung an den Aktienmärkten „attraktiv“, obwohl sie sich absolut betrachtet bereits am oberen Ende der historischen Bandbreite bewege, erklärten Fachleute der Erste Asset Management. Zudem würden die Analysten für weltweite Aktien ein kräftiges Gewinnwachstum in den nächsten Jahren erwarten – für heuer liege die Prognose bei 46 Prozent. Neben dem positiven Rückenwind vom Wirtschaftszyklus gebe die Markttechnik derzeit Kaufsignale für riskantere Veranlagungen. (Presse S. 23, WZ S. 2)

Deutlich mehr Pkw-Tageszulassungen im ersten Halbjahr

Die Zahl der Pkw-Tageszulassungen ist in der ersten Jahreshälfte um ein Viertel gestiegen. Bis Ende Juni wurden laut aktuellen Daten der Statistik Austria 5.499 Pkw nach einer Zulassungsdauer von nur einem Tag abgemeldet. Das entspricht einem Anstieg von 24,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im Vergleich zum entsprechenden Vorkrisen-Zeitraum 2019 entspricht das einem Rückgang von 24,8 Prozent. Im ersten Halbjahr 2019 waren es noch 7.312 Pkw-Tageszulassungen. (Krone S. 7, Volksblatt S. 16, TT S. 16, Heute S. 6)

Faßmann für Assoziierung der Schweiz im EU-Forschungsprogramm

Bildungsminister Heinz Faßmann hat sich beim informellen Treffen der EU-Forschungsminister am Montag in Laibach für eine Assoziierung der Schweiz zum EU-Forschungsrahmenprogramm „Horizon Europe“ ausgesprochen. Darüber sollten umgehend Gespräche aufgenommen werden, hieß es aus dem Ressort des Ministers. Nach dem gescheiterten Rahmenabkommen mit der EU kann die Schweiz derzeit nur eingeschränkt am EU-Forschungsprogramm teilnehmen. Mit „Horizon Europe“ läuft seit Anfang dieses Jahres das neue, mit 95,5 Mrd. Euro für die Jahre 2021-2027 ausgestattete EU-Forschungsrahmenprogramm. Weil die Assoziierungsabkommen mit Drittstaaten für ihre Teilnahme an dem Programm noch nicht fertig ausgehandelt sind, gibt es Übergangslösungen. (TT S. 17)

Selbstständiges Arbeiten im Job sehr gefragt

Neben fachlicher Kompetenz sind auch persönliche und soziale Eigenschaften im Job immer gefragter. An erster Stelle dieser „Soft Skills“ steht bei Arbeitgebern selbstständiges und eigenverantwortliches Arbeiten, zeigt eine Auswertung von index Research im Auftrag von Stepstone, bei der mehr als 203.000 Stellenanzeigen in Print- und Online-Jobbörsen der vergangenen sechs Monate von rund 21.200 Unternehmen ausgewertet wurden. Auf dem zweiten Platz der gefragten „Soft Skills“ steht Verantwortungsbewusstsein, gefolgt von Teamfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit. (horizont.at)

Auftragsbestand der deutschen Industrie auf Rekordniveau

Das Auftragspolster der deutschen Industrie ist so dick wie noch nie. Der Auftragsbestand wuchs im Mai um 2,2 Prozent zum Vormonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Er sei seit Juni 2020 kontinuierlich angestiegen und erreiche nunmehr „seinen höchsten Stand seit Einführung der Statistik im Jänner 2015“. Dabei nahmen die offenen Aufträge aus dem Inland um 2,3 Prozent zu, die aus dem Ausland um 2,1 Prozent. Im Vergleich zum Februar 2020 – dem Monat vor Beginn der Corona-bedingten Einschränkungen in Deutschland – ist der Bestand inzwischen saison- und kalenderbereinigt um 13,8 Prozent höher. (Standard S. 14)

IV-Mitglieder in den Medien

Auftragsbestand der deutschen Industrie auf Rekordniveau

Das Auftragspolster der deutschen Industrie ist so dick wie noch nie. Der Auftragsbestand wuchs im Mai um 2,2 Prozent zum Vormonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Er sei seit Juni 2020 kontinuierlich angestiegen und erreiche nunmehr „seinen höchsten Stand seit Einführung der Statistik im Jänner 2015“. Dabei nahmen die offenen Aufträge aus dem Inland um 2,3 Prozent zu, die aus dem Ausland um 2,1 Prozent. Im Vergleich zum Februar 2020 – dem Monat vor Beginn der Corona-bedingten Einschränkungen in Deutschland – ist der Bestand inzwischen saison- und kalenderbereinigt um 13,8 Prozent höher. (Standard S. 14)

Andritz erhielt Großauftrag für Papiermaschine in China

Der Grazer Anlagenbauer Andritz hat in China einen Großauftrag an Land gezogen: Die Steirer werden eine Anlage für Druck- und Schreibpapier in einer Fabrik der Shandong Huatai Paper Industry Shareholding in Dongying umbauen. Nach dem Umbau wird die Anlage die weltgrößte Produktionslinie für mechanische Faserstoffe sein. Die Inbetriebnahme ist für das vierte Quartal 2022 geplant, hieß es bei der Andritz AG. Konkret wird die bestehende BCTMP-Linie (bleached chemi-thermo-mechanical pulp) auf modernste P-RC APMP-Technologie (Pre-Conditioning Refiner Chemical Alkaline Peroxide Mechanical Pulp) umgebaut. Die Produktionskapazität der Faserlinie wird von 100.000 auf mindestens 300.000 Jahrestonnen erhöht. Indes erhöhte die Andritz AG nach der Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr den Ausblick für das Gesamtjahr. Ein „deutlicher Anstieg“ des operativen Ergebnisses werde erwartet sowie eine Rentabilität von acht Prozent. Der Umsatz im zweiten Quartal lag bei 1,5 Mrd. Euro. (Kleine S. 27, Volksblatt S. 15)

Exportkaiser Kotányi profitierte vom Corona-Jahr und Russland

Das Familienunternehmen Kotányi liefert seine Gewürze mittlerweile in 30 Länder. Firmenchef Erwin Kotányi: „Wir haben einen Exportanteil von 70 Prozent. Was wie ein starres, traditionelles Geschäft aussieht, ist heute geprägt von permanenter Innovation und der ständigen Eroberung neuer Märkte.“ Ende der 90er-Jahre gelang es, in Russland Fuß zu fassen. „Wir haben dort vor zwei Jahren mit einem Anteil von 20 Prozent die Marktführerschaft übernommen.“ Der Schlüssel zum Erfolg war die Zusammenarbeit mit zwei führenden Handelskonzernen. Mitunter sind es laut Kotányi kleine Ideen, die große Wirkung haben. So hat beim Pfeffer die Erfindung der „Einwegmühle“ zu einem enormen Verkaufserfolg geführt. Im Corona-Jahr profitierte der Gewürzhersteller davon, dass mehr zu Hause gekocht wurde, die Umsätze stiegen spürbar und kompensierten das Minus in der Gastronomie. (Krone S. 6-7)

AMAG erhöht Jahresprognose

Der oberösterreichische Aluminiumspezialist AMAG (Austria Metall AG) hat wegen einer anhaltend positiven Marktentwicklung im Primär-Alu-Bereich die Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr 2021 nach oben revidiert. Nun wird ein Gesamtjahres-EBITDA zwischen 155 und 175 Mio. Euro erwartet, zur Berichterstattung für das erste Quartal rechnete man erst mit 125 bis 140 Mio. Euro. Bei 595,1 Mio. Euro Umsatz wurde im ersten Halbjahr ein EBITDA von 93,6 Mio. Euro erzielt, erklärte die AMAG. Ein Jahr davor waren es 59,3 Mio. EBITDA bei 463,8 Mio. Umsatz gewesen. (Presse S. 14, OÖN S. 9, Volksblatt S. 15)

voestalpine Krems wickelt Millionenprojekt auf der S33 ab

Die voestalpine Krems, Tochter der Metal Forming Division der Linzer voestalpine, liefert 17,7 Kilometer an Leitschienen für die Sanierung und den abschnittsweisen Ausbau der Kremser Schnellstraße (S33). Dazu werden auch neu entwickelte Anpralldämpfer und Brückengeländer aus Stahl für das Projekt bereitgestellt. Das Auftragsvolumen beträgt 1,6 Mio. Euro. Für die Asfinag wurde von der voestalpine Krems Finaltechnik eine Möglichkeit entwickelt, um die Lücken zwischen Leitwänden aus Beton und Stahlleitschienen zu schließen. Für das Produkt – eine widerstandsfähige Stahlkonstruktion – sei der Einsatz eine Europapremiere, so Peter Schwab, Vorstandsmitglied der voestalpine und Leiter der in Krems ansässigen Metal Forming Division. (Kurier/NÖ S. 16, Volksblatt S. 16)

Hali: Nach „Achterbahnfahrt“ ist Erholung in Sicht

Der Büromöbelhersteller Hali mit Sitz in Eferding peilt nach der „Achterbahnfahrt“ der vergangenen Monate für kommendes Jahr einen Vorkrisenumsatz von 50 Mio. Euro an. Für heuer erwartet Geschäftsführer Manfred Huber etwa 44 Mio. Euro. Zuversichtlich stimmt ihn, dass Kunden Projekte reaktivieren, die sie zunächst ruhend gestellt hatten. „Seit dem zweiten Quartal spüren wir Aufwind.“ Der Markt bewege sich in eine positive Richtung. Im Werk in Eferding mit einer Produktionsfläche von 25.000 Quadratmetern fertigt Hali jährlich an die 100.000 Büromöbeleinzelteile. Für Ende Juli ist die Inbetriebnahme einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Werks mit einer Jahresleistung von rund 478.000 Kilowattstunden geplant. „Damit sparen wir jährlich über 100 Tonnen CO2 ein und können rund ein Fünftel unseres Strombedarfs selbst decken“, sagt Huber. Hali hat sich zudem zum Ziel gesetzt, bis 2025 klimaneutral zu produzieren. Als Nächstes steht die Einrichtung einer neuen Bearbeitungsanlage für Möbelteile an. (OÖN S. 9)

1zu1 Prototypen: Fünf-Mio.-Euro-Betriebserweiterung ist fertig

Am Firmensitz in Dornbirn des High-Tech-Unternehmens 1zu1 Prototypen sind nach zweijähriger Bauzeit die neuen Büro- und Produktionsflächen fertiggestellt. Damit hat sich das Unternehmen von 6.000 auf 8.500 Quadratmeter erweitert. Die Investition belief sich auf rund fünf Mio. Euro. Neben neuen Produktionsflächen investierte 1zu1 in ein automatisches Kleinteilelager mit rund 400 Quadratmetern Lagerfläche, die Qualitätssicherung und Sozialräume. Die neuen Räume bieten optimale Bedingungen für die industrielle Serienfertigung im 3D-Druck. Erst kürzlich hatte das High-Tech-Unternehmen das Laser-Sinter-System EOS P500 präsentiert – eine einzigartige Weltneuheit, die erstmals industrielle 3D-Druck-Serienproduktion bei Auflagen bis zu 10.000 Stück wirtschaftlich sinnvoll möglich macht. (VN D1, NVT S. 17)

Post verdoppelte Betriebsergebnis im ersten Halbjahr

Die Österreichische Post AG profitiert heuer von einem weiterhin hohen Volumen im Paketbereich und auch von der Vollkonsolidierung ihrer türkischen Gesellschaft Aras Kargo. Der Umsatz der Post verbesserte sich bis Juni um 28,4 Prozent auf 1,26 Mrd. Euro, ohne Aras Kargo um 12,0 Prozent. Das Betriebsergebnis (EBIT) verdoppelte sich im Halbjahr nach vorläufigen Angaben auf 103 Mio. Euro und soll im Gesamtjahr 2021 zumindest 20 Prozent höher als 2020 ausfallen, erklärte die Post. (Alle TZ)

BTV rechnet heuer mit höherem Gewinn als bisher erwartet

Die zur 3-Banken-Gruppe gehörende Bank für Tirol und Vorarlberg AG (BTV) erwartet im Geschäftsjahr 2021 ein besseres Gewinnergebnis als ursprünglich angenommen. Auf Basis einer aktuellen Hochrechnung soll das Unternehmensergebnis, also der Jahres­überschuss vor Steuern, zum 31. Dezember des heurigen Jahres zwischen 53 und 60 Mio. Euro liegen. Dies würde einen Anstieg von rund 30 Prozent gegenüber dem ursprünglich veröffentlichten Ausblick bedeuten, hieß es. (Volksblatt S. 17, NVT S. 16)

Bank Austria: Summe an Unternehmenskrediten wird deutlich erhöht

Die UniCredit Bank Austria AG hat derzeit zehn Mrd. Euro an Unternehmenskrediten vergeben. Diese Summe soll nun um zwei Mrd. Euro ausgeweitet werden, wie Susanne Wendler, zuständig im Vorstand für die Anliegen der Firmenkunden, erklärt. „Der Wirtschaft geht es wesentlich besser und sie kehrt wieder auf Vorkrisenniveau zurück. Wir wollen so den Mittelstand beim Wachstum unterstützen.“ Die Summe soll bestehenden, aber auch neuen Kunden zur Verfügung gestellt werden. Wichtige Investitionen würden vor allem in der Industrie, in der im Herbst der Aufschwung begonnen habe, vorgenommen. Wendler: „Wir sehen viele Unternehmen, die aufgestaute Investitionen nachziehen oder auch Zukäufe tätigen. (Kurier S. 10)