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26.07.2021

Pressezusammenfassung, 26.07.21
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IV in den Medien

2. „Salzburg Summit“ über Weichenstellung für Standort Europa

IV-Vorarlberg: „Es braucht die S 18“

Allgemein

Wifo: Corona drückte die Wirtschaft Tirols am stärksten nach unten

PCR-Testpflicht für Reiserückkehrer aus Spanien, Niederlanden, Zypern

Österreichs Start-ups mit Finanzierungsrekord zum Halbjahr

OeNB: Großunternehmen investieren wieder mehr – Kreditnachfrage steigt

Anteil an E-Auto-Neuzulassungen in der EU in einem Jahr verdoppelt

Euro-Unternehmensstimmung im Juli auf 21-Jahres-Hoch

EZB schraubt Wachstumsprognose 2021 für Euroraum nach oben

EU-Kommissionspräsidentin: Klimapolitik ohne drastische Einschnitte

G20-Umweltminister ohne Einigung auf ehrgeizigere Klimaziele

IV-Mitglieder in den Medien

Österreichs Unternehmen finden kaum noch Mitarbeiter

Vivatis erwirtschaftet deutliches Wachstum im heurigen Jahr

Lam Reseach in der Krise auf dem Vormarsch

Silhouette expandiert mit Sportbrillenmarke

Arabische Low-Cost-Fluglinien setzen auf den Flughafen Salzburg

Grohag setzt auf Elektromobilität

Sappi-Produktion in Gratkorn läuft wieder „im Vollbetrieb“

Die Bank der Zukunft soll grüner werden

Microsoft Österreich-CEO: Corona versetzte Digitalisierung einen Schub

Zumtobel-Chef: „Digitalisierung und Nachhaltigkeit gehen Hand in Hand“

IV in den Medien

2. „Salzburg Summit“ über Weichenstellung für Standort Europa

„Beim ‚Salzburg Summit‘ in diesem Jahr geben wir ein klares Bekenntnis zu Europa. Themen, wie Innovation und Nachhaltigkeit, werden deshalb in der einzigartigen Kombination aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Kultur diskutiert. In zahlreichen Gesprächen während der Pandemie hat sich herausgestellt, dass andere Staaten vielleicht schneller oder anders durch die Krise gekommen sind, das Leben in Europa jedoch von niemanden gemisst werden wollte“, so IV-Generalsekretär Christoph Neumayer zum Auftakt der internationalen Konferenz „Salzburg Summit“, bei der mehr als 30 internationale Speaker in Salzburg rund um das Thema „A Commitment to Europe“ diskutierten. Der „Salzburg Summit“ ging nach 2019 heuer bereits zum zweiten Mal über die Bühne und versteht sich als exklusive Plattform für den Austausch über die Zukunft des Standorts Europa, initiiert von IV und der Unternehmerin Gabriela Spiegelfeld. Technologische und wirtschaftliche Aspekte stehen neben der geopolitischen Dimension im Mittelpunkt der Gespräche. Das Treffen fand parallel zu den Salzburger Festspielen statt. Für IV-Salzburg-Geschäftsführerin Irene Schulte ein Vorteil: Man richte den Fokus auf den Wirtschaftsstandort Salzburg. Erhöhte Aufmerksamkeit sei gesichert. (24.7. SN L15; 23.7. Radio Salzburg aktuell)

IV-Vorarlberg: „Es braucht die S 18“

Das Dauerthema S 18 Bodensee Schnellstraße und die aktuelle Diskussion darum beschäftigt die heimische Industrie, sind die Unternehmen doch auf eine funktionierende Infrastruktur angewiesen. „Aus Sicht der Industrie herrscht totales Unverständnis für diese Debatte. Es braucht die S 18. Die Industriebetriebe brauchen Infrastrukturprojekte wie die S 18“, sagte IV-Vorarlberg-Geschäftsführer Christian Zoll. Denn eigentlich hätte man die Debatte darüber schon vor Jahren geführt. Nun habe man eine Trassenentscheidung am Tisch und sollte deshalb endlich ins Tun kommen. Zoll ortet eine Verzögerungstaktik seitens der Grünen: „Auch aus Sicht der Bevölkerung finde ich es nicht fair, wie das Projekt kontinuierlich verhindert wird, obwohl es eine Entscheidung gibt. Irgendwann muss man sich entscheiden. Denn der Individualverkehr wird zunehmen, weil die Bevölkerung wächst. Daher muss auch die Infrastruktur nachziehen.“ Ins Bewusstsein müsse man sich auch rufen, wie sehr die Industrie zum Wohlstand im Land beitrage. Zoll: „Man darf nicht vergessen, dass die Vorarlberger Industriebetriebe jährlich 2,2 Mrd. Euro an Steuern und Abgaben abführen. Das ist mehr als das Vorarlberger Landesbudget. Das muss man im Bewusstsein haben, auch wenn es um Betriebsansiedelungen und Erweiterungen geht.“ (24.7. VN D2)

Allgemein

Wifo: Corona drückte die Wirtschaft Tirols am stärksten nach unten

Die Wirtschaftskrise infolge der Corona-Pandemie haben die Bundesländer unterschiedlich hart zu spüren bekommen. Am massivsten betroffen war Tirol. Dort brach die Bruttowertschöpfung 2020 gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019 um 9,2 Prozent ein, wie aus einer aktuellen Schnellschätzung des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (Wifo) hervorgeht. Überdurchschnittlich schwer gelitten haben auch Salzburg und die Steiermark mit einem Minus von je 6,8 Prozent. Der Osten kam bei der regionalen Konjunkturentwicklung im abgelaufenen Jahr am besten davon – mit einem Wirtschaftsrückgang von durchschnittlich 5,7 Prozent in Wien, Niederösterreich und im Burgenland. Die Wertschöpfungs- und Beschäftigungsverluste waren in der Ostregion am geringsten, der Anstieg der Arbeitslosigkeit dort auch am schwächsten. (24.7. Alle TZ)

PCR-Testpflicht für Reiserückkehrer aus Spanien, Niederlanden, Zypern

Die Bundesregierung führt verpflichtende PCR-Tests für Reiserückkehrer und Urlauber aus Spanien, den Niederlanden und Zypern ein. Das hat Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein am Rande eine Pressetermins bekanntgegeben. Die Testpflicht gelte vorerst nur für Heimkehrer und Urlauber, die via Direktflug aus Spanien, Zypern oder den Niederlanden einreisen und nicht entweder vollimmunisiert sind oder einen negativen PCR-Test vorweisen können. Wer nicht vollständig geimpft ist und auch kein negatives PCR-Testergebnis vorlegen kann, muss den Test noch am Flughafen nachholen. Dafür soll es kostenlose Testangebote geben. Bis zum Vorliegen des Testergebnisses müssen die Reiserückkehrer aber nicht in Quarantäne, hieß es. (25.7. Alle TZ)

Österreichs Start-ups mit Finanzierungsrekord zum Halbjahr

Das frische Kapital ist für Österreichs Start-ups im ersten Halbjahr 2021 nur so gesprudelt: 518 Mio. Euro flossen an Jungunternehmen mit Hauptsitz in Österreich, ein Vielfaches vom Vorjahreszeitraum (148 Mio. Euro) und rund doppelt so viel wie im ganzen Jahr 2020. Laut dem EY Start-up-Barometer gingen allerdings mehr als v ier Fünftel der Finanzierungen an nur zwei Unternehmen: Die Nachhilfeplattform GoStudent und die Kryptowährungsfirma Bitpanda. (24.7. Alle TZ)

OeNB: Großunternehmen investieren wieder mehr – Kreditnachfrage steigt

Die Kreditnachfrage von großen Unternehmen in Österreich ist im zweiten Quartal gestiegen, geht aus einer Befragung heimischer Banken hervor. Als wesentlichen Grund für die gestiegene Kreditnachfrage nennen die Geldinstitute einen höheren Finanzierungsbedarf für Anlageinvestitionen. Für das dritte Quartal erwarten die Banken eine weiter steigende Kreditnachfrage auch von kleinen und mittleren Unternehmen, informierte die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) zu den Ergebnissen der Bankenbefragung zum Kreditgeschäft. Erstmals seit dem vierten Quartal 2018 berichteten die an der Umfrage teilnehmenden Banken damit von einem nennenswerten Anstieg der Kreditnachfrage aufgrund expansiver unternehmerischer Aktivitäten. (24.7. Standard S. 20, Kleine S. 24, TT S. 23, Österreich S. 14)

Anteil an E-Auto-Neuzulassungen in der EU in einem Jahr verdoppelt

Der Anteil an reinen Elektroautos bei den Neuzulassungen in der EU hat sich innerhalb eines Jahres verdoppelt. Waren im zweiten Quartal 2020 noch 3,5 Prozent der neu zugelassenen Autos europaweit mit Batterie unterwegs, lag dieser Wert laut dem europäischen Herstellerverband Acea heuer bereits bei 7,5 Prozent. Gleichzeitig sank der Marktanteil bei Benzinern und Dieselfahrzeugen. Zusammen kamen die beiden Antriebsformen noch auf etwa 62 Prozent unter den Neuzulassungen im zweiten Quartal. In Österreich ist die Zahl der Neuzulassungen bei den Elektroautos noch stärker angesprungen als im EU-Schnitt – heuer im zweiten Quartal kamen hierzulande 8.729 neue E-Fahrzeuge auf die Straße, nach nur 2.378 im Vorjahreszeitraum. (24.7. Alle TZ)

Euro-Unternehmensstimmung im Juli auf 21-Jahres-Hoch

Die Wirtschaft der Eurozone hat im Juli das höchste Wachstumstempo seit 21 Jahren erreicht. Der Einkaufsmanagerindex stieg im Juli gegenüber dem Vormonat von 59,5 Punkten auf 60,6 Zähler, wie das Institut IHS Markit zu seiner monatlichen Umfrage bekanntgab. Das Barometer signalisiert ab 50 Punkten Wachstum. Die Geschäfte im Servicesektor liefen so gut wie zuletzt vor fünfzehn Jahren. In der Industrie schwächte sich das Wachstum aber etwas ab. In diesem Sektor sorgen laut Markit anhaltende Lieferverzögerungen weiter für große Probleme, da nicht nur die Produktion ins Stocken gerät, sondern auch die Kosten der Firmen weiter in die Höhe klettern. Zudem zeige sich, dass die Delta-Variante des Coronavirus ein großes Risiko für den Ausblick darstellt. (24.7. Kurier S. 10, Standard S. 22, OÖN S. 13, TT S. 23)

EZB schraubt Wachstumsprognose 2021 für Euroraum nach oben

Experten der EZB-Geldpolitik haben angesichts der einsetzenden wirtschaftlichen Erholung von der Corona-Krise ihre Prognosen für das Wirtschaftswachstum der Eurozone angehoben. Die Volkswirte rechnen für 2021 nun damit, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 4,7 Prozent zunehmen wird. Im April hatten sie noch 4,2 Prozent prognostiziert. Auch für die beiden kommenden Jahre sind die Prognosen zuversichtlicher als zuletzt. 2022 wird nun ein Plus von 4,6 (April: 4,1) Prozent erwartet, 2023 von 2,1 (1,9) Prozent. (24.7. Kurier S. 10, Volksblatt S. 21, TT S. 23)

EU-Kommissionspräsidentin: Klimapolitik ohne drastische Einschnitte

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen macht den Europäern Hoffnungen auf eine Klimapolitik ohne drastische Einschnitte. Der Europäische Green Deal solle Menschen und Betriebe in die Lage versetzen, „weiterhin das zu tun, was uns Freude gemacht und unseren Betrieben auf den Märkten dieser Welt Erfolg gebracht hat“, sagte von der Leyen. Auch werde man „darauf achten, dass niemand überfordert wird“. Mit „Nein“ beantwortete sie die Frage, ob sie die Gefahr sehe, dass Klimaschutz „in die Steinzeit“ führen könnte. Die EU sei „sehr behutsam“. (26.7. SN S.4, OÖN S. 3)

G20-Umweltminister ohne Einigung auf ehrgeizigere Klimaziele

Die Fachminister der G20-Staaten für Umwelt, Klima und Energie haben sich bei einem Treffen in Neapel auf keine ehrgeizigeren Klimaziele einigen können. In der gemeinsamen Abschlusserklärung fehlt nach Darstellung des italienischen Ministers Roberto Cingolani ein Bekenntnis, die Erderwärmung bis 2030 unter 1,5 Grad zu halten. Die Gruppe bekannte sich aber nochmals zum Pariser Klimaabkommen. Gemeinsames Ziel sei es, die Erderwärmung deutlich unter zwei Grad zu halten und die Bemühungen fortzusetzen, sie auf 1,5 Grad zu reduzieren. (Alle TZ)

IV-Mitglieder in den Medien

Österreichs Unternehmen finden kaum noch Mitarbeiter

Sabine Herlitschka beklagt als Vorstandsvorsitzende von Infineon Austria den Mangel an Fachkräften für die IT-Industrie schon lang. Sie sieht die Politik vor allem im Bildungsbereich gefordert. Naturwissenschaften müssten früher, besser und intensiver vermittelt werden. Andreas Klauser, CEO des Salzburger Kranherstellers Palfinger, findet für seine 250 offenen Stellen in Österreich kaum passende Bewerber. Vor allem gute Schweißer und Montage-Mitarbeiter seien Mangelware. Matthias Wechner, geschäftsführender Gesellschafter der Adomo Holding, die in der Soravia Gruppe für die Immobilienbewirtschaftung verantwortlich zeichnet, ist „ratlos“. Das Geschäft laufe so gut, dass er bremsen müsse, weil Aufträge mangels Mitarbeitern nicht erfüllt werden können. Für Georg Kopetz, Firmenchef und Mitgründer des Wiener Hightech-Unternehmens TTTech, sei Wien als Standort zwar attraktiv, allerdings sei es aufwändig, Mitarbeiter aus Drittstaaten nach Österreich zu holen. Nach Angaben von Anette Klinger, Geschäftsführerin der INF-Holding, seien Buchhalter und Lohnverrechner absolute Mangelware. Die anstehende Pensionswelle der Babyboomer werde das Problem verschärfen. Viktor Sigl, Personalchef beim oberösterreichischen Motorradhersteller KTM, hat 240 Jobs in Österreich aktuell zu vergeben. Doch Arbeiter seien schwer zu finden. Der Schichtbetrieb ist unattraktiv und die starke Konkurrenz durch die anderen Industriebetriebe in OÖ erschwert die Aufgabe zusätzlich. (25.7. Presse S. 18-19)

Vivatis erwirtschaftet deutliches Wachstum im heurigen Jahr

Nach schwierigem Corona-Jahr wächst die Raiffeisen-Tochter Vivatis heuer wieder kräftig – auch dank Übernahmen. Im ersten Halbjahr hat der Lebensmittel-Verarbeiter zwei vielbeachtete Zukäufe getätigt. Im Juni wurden 74 Prozent am Traditionsunternehmen Wojnar’s Wiener Leckerbissen erworben. „Wir wachsen organisch und, wenn eine Firma zu uns passt, auch anorganisch. Wichtig ist, wir sind ein österreichischer Konzern, der sich als Partner für die Klein- und Mittelbetriebe der heimischen Lebensmittelbranche sieht. Die Entscheidungen werden hier gefällt“, betont Vorstandschef Gerald Hackl. Das betrifft auch Frisch & Frost, Hersteller von Germknödeln, Kaiserschmarrn und Palatschinken, den Vivatis 2017 übernommen hat. Im September wird am Standort in Wolfern ein 25-Mio.-Euro-Zubau eröffnet, der die Kapazität für Süßspeisen an diesem Standort von 2.000 auf 12.000 Tonnen vergrößern soll. Auch im Bereich der sogenannten Gemeinschaftsverpflegung ist Vivatis ein großer Player. Hier gelang mit der Übernahme des Nobel-Cateringunternehmen Gerstner im Frühjahr ebenfalls ein Coup. Mit den Zukäufen im heurigen Jahr kommt man nun auf mehr als 900 Mio. Euro Umsatz und rund 3.400 Mitarbeiter. „Und wir haben es trotz eines deutlichen Umsatzminus geschafft, ein positives Ergebnis zu erwirtschaften“, sagt Hackl, der mit seinen Vorstandskollegen Klaus Sperrer und Franz Schütz die Umsatzmilliarde in greifbarer Nähe sieht. (24.7. OÖN S. 10)

Lam Reseach in der Krise auf dem Vormarsch

„Die Nachfrage nach Microchips ist nach wie vor ungebrochen“, erklärt Claus Lachmann, Personalleiter der Lam Research AG in Villach. Ein Grund dafür, dass der Industriebetrieb derzeit auf großer Personalsuche ist. „Rund 40 freie Stellen sind bei uns ausgeschrieben“, sagt Lachmann. Benötigt werden vor allem Fachkräfte mit Schwerpunkt Mechatronik bzw. Elektrotechnik sowie spezialisierte Techniker mit Abschluss in Physik, Chemie oder Maschinenbau. Lam Research ist weltweit einer der größten Produzenten für Anlagen, die aus Siliziumscheiben (Weaver) hochpräzise Microchips herstellen. „Unsere Aufgabe ist es, die Maschinen zu entwickeln und zu bauen, die das auch produzieren können“, so Lachmann. Zurzeit arbeiten am Standort Villach 650 Mitarbeiter aus 30 verschiedenen Ländern: Aber, so Lachmann, „ein Großteil kommt schon aus der Region“. 1,3 Mrd. Dollar pro Jahr fließen bei Lam Research in Forschung und Entwicklung. Das sei notwendig, weil die Entwicklung in diesem Bereich sehr rasant verlaufe. Kräftig investiert wird am Standort in Villach. So wurden auf allen Dächern Fotovoltaik-Anlagen installiert sowie bei Beleuchtung auf LED gewechselt. (Kleine/Villach S. 20-21)

Silhouette expandiert mit Sportbrillenmarke

Die Sonnenbrillen der Linzer Silhouette International Schmied AG sind gefragt wie nie. Als Marktführer im Premiumsegment hat das Unternehmen einen Jahresumsatz von zuletzt 160 Mio. Euro erzielt. Chief Marketing Officer (CMO) Michael Schmied: „Wir exportieren zu 95 Prozent – in mehr als hundert Länder der Welt. Wachsen wollen wir unter anderem mit unserer Sportbrillenmarke evil eye, die wir in weiteren Märkten ausrollen wollen.“ Silhouette-Sonnenbrillen sind im Handel ab ca. 250 Euro erhältlich, die Marke evil eye gibt es ab 149 Euro. (24.7. Krone/WiMa)

Arabische Low-Cost-Fluglinien setzen auf den Flughafen Salzburg

Mit flynas von Riad nach Salzburg - und wieder zurück: Vergangenen Freitag landete erstmals eine Airbus A320neo der saudischen Billigfluggesellschaft flynas auf dem Salzburg Airport. Ab sofort bedient flynas die Strecke drei Mal pro Woche. „Das ist eine saisonale Incoming-Strecke für arabische Touristen. Wir gehen aber auch davon aus, dass die Wirtschaft das Angebot stark nutzen wird“, hieß es. Schon am 15. Juli setzte erstmals eine Boeing 737-9 Max der Emirates-Tochter flydubai in der Mozartstadt auf. Die Ganzjahresverbindung Salzburg-Dubai-Salzburg wird vier Mal pro Woche bedient. Die Rede ist von einer Drehscheibenverbindung in das weltweite Emirates-Netz. „Wir sind überzeugt, die vier Verbindungen nach Dubai spielend auslasten zu können", sagte Christopher Losmann, Bereichsleiter Verkehr am Salzburg Airport. (24.7. SN L5)

Grohag setzt auf Elektromobilität

Die Großglockner-Hochalpenstraße (Grohag) treibt die E-Mobilität voran: Jetzt wurden sechs weitere E-Ladestationen mit zwölf E-Ladepunkten installiert – in Fusch, Heiligenblut und Krimml. Ab sofort stehen auch zwei neue Schnell-Ladestationen zur Verfügung: vor der Kassenstelle Fusch-Ferleiten mit 120 kW sowie vor der Kassenstelle Heiligenblut mit 60 kW. Die Anschlussleistung normaler Ladestationen liegt bei 22 kW. Die Bezahlung kann kontaktlos mit der Bankomat- oder der Kreditkarte erfolgen. Das Ziel: Bis 2025 sollen unter dem Namen Glockner-E-Power 100 neue E-Ladepunkte folgen. (26.7. SN L11)

Sappi-Produktion in Gratkorn läuft wieder „im Vollbetrieb“

Nach einem Rohrbruch stand die Produktion im Werk des Papier- und Zellstoffspezialisten Sappi in Gratkorn mehr als zwei Tage still. Die Kläranlage sei aber stets in Betrieb gewesen, betonte Sappi. Mittlerweile sieht die Lage am steirischen Standort etwas freundlicher aus, wie Werksleiter Max Oberhumer erklärt. „Es geht uns wieder besser“. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurden die Maschinen wieder gestartet, mittlerweile laufe die Produktion wieder „im Vollbetrieb“. Am steirischen Standort, dem größten in Europa, werden 1.240 Mitarbeiter beschäftigt. (24.7. Kleine S. 26-27)

Die Bank der Zukunft soll grüner werden

Die Experten der Erste Group und der Dornbirner Sparkasse haben berechnet, dass die Vorarlberger Wirtschaft heuer um drei Prozent wachsen dürfte. Der Vorstandsvorsitzende der Erste Group, Bernd Spalt, sieht eine neue Phase mit vielen Chancen, zum Beispiel beim Klimaschutz: „Weil sehr viele neue Projekte kommen werden. Wir selber legen immer mehr grüne Fonds auf, weil die Nachfrage dafür groß ist und sehen da ganz große Chancen.“ Zudem werden durch diese Projekte laut Spalt nachhaltige Arbeitsplätze geschaffen. (24.7. VN D1, NVT S. 16-17; 23.7. ORF Vorarlberg)

Microsoft Österreich-CEO: Corona versetzte Digitalisierung einen Schub

Im Mai hat Hermann Erlach das Zepter bei Microsoft Österreich übernommen. Im Gespräch mit der „Wiener Zeitung“ sprach er über den Digitalisierungsschub und die Pandemie-Folgen, die auch beim Software-Unternehmen spürbar sind. 350 Mitarbeitern aus dem Homeoffice zu leiten, beschreibt der neue CEO jedenfalls als „spannende Geschichte“ und meint: „Insbesondere im ersten Lockdown herrschte eine Mischkulanz aus Schock und Aufbruchsstimmung. In den ersten beiden Covid-Monaten hat sich die Cloud von Microsoft weltweit versiebenfacht. Moderne IT ist wie ein Lego-Baukasten, man baut Innovation aus Standardkomponenten“, so Erlach. Man habe in der Pandemie gelernt, was digital möglich ist, aber auch, wo Grenzen sind, etwa beim zutiefst Menschlichen wie „kontroversiellen Diskussionen“. (24.7. WZ S. 9)

Zumtobel-Chef: „Digitalisierung und Nachhaltigkeit gehen Hand in Hand“

„Die wichtigste Kompetenz ist Reaktionsfähigkeit als Antwort auf Veränderung und Komplexität“, sagt Alfred Felder, Vorstandsvorsitzender der Zumtobel Group. Für Unternehmen wie die Zumtobel Group heißt es, das Kerngeschäft durch die Hebel der Digitalisierung zu verstärken und das digitale Geschäft weiter auszubauen.“ Die dazu benötigten Kompetenzen, darunter auch der Umgang mit Komplexität, müsse man sich aneignen. „Wir bauen dazu auf unser eigenes Know-how, aber auch auf die Zusammenarbeit mit unseren Kooperations- und Netzwerkpartnern im Land und weltweit“, so Felder. Digitalisierung und Nachhaltigkeit gehen für ihn „Hand in Hand“. Die Relevanz und Verbindung von Digitalisierung und Nachhaltigkeit spiegele sich auch in der Strategie der Zumtobel Group wider, die in diesem Geschäftsjahr um die beiden Aspekte erweitert wurde. (24.7. VN D1)