Erfolg der IV Burgenland in der Berufsschulausbildung im Burgenland

Die IV Burgenland hat sich in den letzten Monaten intensiv mit dem Thema „Berufsschulausbildung im Burgenland“ auseinandergesetzt.

Manfred Gerger, Präsident IV-Burgenland
Auf der einen Seite verzeichnen wir immer weniger Lehrlinge im Burgenland, auf der anderen Seite gibt es Lehrberufe, welche für einen modernen Industriebetrieb in bestimmten Branchen immer wichtiger werden und eine ordentliche Ausbildung erfordern. Hier sei zum Beispiel der Werkzeugbautechniker oder der Mechatroniker erwähnt.

Die Ausbildung in diesen Lehrberufen wurde in den letzten Jahren von der Berufsschule Neunkirchen nach Pinkafeld und Oberwart verlegt. Allerdings fanden die Lehrlinge dort weder geeignete Anlagen noch geeignetes Lehrpersonal vor.

Die IV Burgenland startete daher mit ihren betroffenen Mitgliedsunternehmen eine Diskussionsinitiative und forderte anhand der Ergebnisse das Land auf, hier tätig zu werden.

Nach Gesprächen mit der zuständigen Landesrätin Mag. Michaela Resetar und dem Landeshauptmann Hans Niessl freuen wir uns, dass unsere Bemühungen Früchte getragen haben!

Die Berufsschule Pinkafeld wird um insgesamt 8.7 Millionen Euro (inkl.) um- und ausgebaut. Der Baustart erfolgt im Sommer 2014, die Fertigstellung ist für den Sommer 2016 geplant.

Die von uns berechneten nötigen Ausstattungskosten (Maschinen und Anlagen) für den Werkzeugbautechniker in der Höhe von rund 350.000 Euro fallen in das Budget von Landesrätin Mag. Michaela Resetar, sind reserviert und können nach Bedarf bereits jetzt schon von der Landesberufsschule Pinkafeld abgerufen werden.

Diese höchst nötigen Investitionen seitens der BELIG und des Landes Burgenland werden sicher dazu beitragen, unseren Lehrlingen eine exzellente Ausbildung in bestimmten Berufen im Burgenland zu ermöglichen und somit unsere Unternehmen wettbewerbsfähig zu halten.

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