MINT-Gütesiegel an vier burgenländische Bildungseinrichtungen verliehen

Drei Schulen und ein Kindergarten erhielten bei einer feierlichen Verleihung im Haus der Industrie durch BM Iris Rauskala das „MINT Gütesiegel“

Öffentlicher Kindergarten Forchtenstein - Georg Kapsch, Andrea Ramhofer, Bundesministerin Iris Rauskala

„Es ist wirklich großartig, dass heuer gleich drei Schulen und ein Kindergarten aus dem Burgenland mit dem MINT-Gütesiegel ausgezeichnet werden“, freut sich IV Burgenland Geschäftsführerin Ingrid Puschautz-Meidl über die Auszeichnungen und erklärt weiter: “Die Jobzukunft liegt im MINT-Bereich. Die Industrieunternehmen brauchen dringend mehr technisch-naturwissenschaftliches Personal auf allen Ausbildungslevels, um dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Daher müssen wir auch so früh als möglich damit beginnen, das Interesse für Technik und Naturwissenschaften zu wecken – am besten schon im Kindergarten! Vor allem junge Frauen entscheiden sich leider immer noch zu selten für technische Berufe, obwohl sie hier bessere Verdienst- und Aufstiegschancen hätten“.

 

Hier die ausgezeichneten Schulen:

 

NMS Markt Allhau

BG/BRG/BORG Eisenstadt

Berufsschule Oberwart

 

Der ausgezeichnete Kindergarten:

 

Öffentlicher Kindergarten Forchtenstein

 

MINT -Gütesiegel als Leuchtturmprojekt

 

Gemeinsam mit dem Bildungsministerium, der Wissensfabrik Österreich und der PH Wien hat die IV vor inzwischen drei Jahren das MINT-Gütesiegel ins Leben gerufen. Als bundesweit gültiges Qualitätszertifikat macht es innovative Bildungseinrichtungen zu ausgezeichneten „MINT-Schulen“.

 

Auch die diesjährige, dritte Ausschreibung zeugt von der Magnetwirkung der Initiative in der Bildungscommunity. Aus den 144 Bewerbungen, die aus allen Bundesländern und quer über alle Bildungsstufen eingereicht wurden, hat eine Fachjury 120 besonders engagierte Bildungseinrichtungen für die Auszeichnung ausgewählt.

Als Träger der Initiative verliehen Bundesministerin Iris Rauskala, IV-Präsident Georg Kapsch, Wissensfabrik-Präsident Klaus Peter Fouquet sowie die Rektorin der PH Wien, Ruth Petz gemeinsam mit der Direktorin des technischen Museums Wien, Gabriele Zuna-Kratky, das begehrte MINT-Gütesiegel 2019-2022 im Haus der Industrie.

 

Wer nach hochinnovativen Kindergärten und Schulen sucht, die sich voll und ganz der Bildung in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) verschrieben haben, wird schnell auf der „MINT-Landkarte“ (www.mintschule.at) fündig. Dort werden all jene Bildungseinrichtungen sichtbar, die auf innovativen Lern- und Lehrmethoden und fächerübergreifenden MINT-Unterricht setzen. Sie schulen digitale Kompetenzen und suchen bewusst die Vernetzung mit innovativen Unternehmen und Hochschulen, um moderne Berufsbilder zu vermitteln. Aber auch genderorientierter Unterricht und die laufende Professionalisierung der MINT-Pädagoginnen und Pädagogen gehören zum Profil jener Kindergärten und Schulen, die mit dem „MINT-Gütesiegel“ ausgezeichnet werden.

 

Das MINT-Gütesiegel

 

Ist eine bundesweit gültige Auszeichnung von BMBWF, IV, Wissensfabrik und PH Wien für innovatives Lernen in MINT vom Kindergarten bis zur Matura. Ausgezeichnete Bildungseinrichtungen erhalten das Gütesiegel als digitales Logo und Wandplakette für ihr Gebäude. Sie werden auf der „MINT-Landkarte Österreich“ unter www.mintschule.at verortet. Das Gütesiegel ist für drei Jahre gültig, eine Wiedereinreichung ist möglich. Die vierte Ausschreibung wird im Herbst 2019 starten.

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