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02.11.2021

Pressezusammenfassung, 02.11.2021
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IV in den Medien

Knill bei COP26: Innovation und Technologie Voraussetzung für Klimaschutz

IV-Vorarlberg: Schweiz ein nicht wegzudenkender Partner

Allgemein

Corona: Bundesländer wollen Regeln verschärfen

Mückstein kündigt 2,5G-Regel am Arbeitsplatz an

Wifo: BIP-Plus bremste sich im 3. Quartal ein

Inflation im Oktober mit 3,6 Prozent auf 10-Jahres-Hoch

Aktienforum: Bessere Rahmenbedingungen für kapitalgedeckten Vermögensaufbau

Kinderbetreuung: Große Lücken bei den Kleinen

EU und USA einigen sich auf Kompromiss bei Stahl- und Aluzöllen

IV-Mitglieder in den Medien

Palfinger 2021 in Richtung neues Rekordjahr

OMV wieder auf Gewinnkurs im 3. Quartal

Porr baut Tower am Berliner Alexanderplatz

Brau Union-CEO: „Bier ist ein nachhaltiges Produkt“

Kelag und Brau Union sorgen für klimafreundliches Bier

Lafarge arbeitet mit Nachdruck an Dekarbonisierung

Röchling Industrial Oepping mit Hermes.Wirtschafts.Preis ausgezeichnet

Rhomberg: Fachkräftemangel bedroht Vorarlberger Wirtschaft

Rhomberg Sersa Rail Group expandiert in die USA

Hilti & Jehle: Materialpreissteigerungen von 50 bis 80 Prozent

IV in den Medien

Knill bei COP26: Innovation und Technologie Voraussetzung für Klimaschutz

Die seit gestern stattfindende COP26-Klimakonferenz in Glasgow gilt als entscheidend, den Klimavertrag von 2015 in die Tat umzusetzen. Zahlreiche Staats- und Regierungschefs nehmen teil, Österreich ist mit Bundeskanzler Alexander Schallenberg vertreten, der von IV-Präsident Georg Knill begleitet wird, der anlässlich der Klimakonferenz betonte: „Innovation und Technologie sind die unverzichtbare Voraussetzung für nachhaltigen Klimaschutz. Die Industrie bekennt sich zu den Pariser Klimazielen und zur Klimaneutralität bis Mitte des Jahrhunderts." Es sei erfreulich, dass diese wichtige Rolle der Industrie nun auch im Rahmen einer UN-Klimakonferenz als solche definiert wird. Der IV-Präsident bezog sich damit auf die Ausführungen des Bundeskanzlers, der in seiner Rede betonte, dass es im Kampf gegen den Klimawandel einen engen Schulterschluss zwischen öffentlicher Hand und dem Privatsektor brauche, „denn ohne Innovationen werden die ehrgeizigen Klimaziele nicht erreichbar sein. Klar ist auch, Klimaschutz und Wirtschaftswachstum dürfen einander nicht ausschließen, sondern müssen und werden sich ergänzen“. (1.11. krone.at, oe24.at, 2.11. Alle TZ)

Den IV-Standpunkt zum Thema finden Sie HIER

IV-Vorarlberg: Schweiz ein nicht wegzudenkender Partner

Nach sieben Jahren hat die Schweiz ihre Verhandlungen mit der EU über ein Rahmenabkommen zu den bilateralen Beziehungen beendet. Grund genug für die Unternehmerverbände aus Vorarlberg und dem Schweizer Rheintal zu diskutieren, wie es in der regionalen Zusammenarbeit weitergehen könnte. IV-Vorarlberg-Präsident Martin Ohneberg sagt: Noch hat keine Vorarlberger Firma gravierende Probleme gemeldet. In der Schweiz dagegen klagen Einkäufer in Schweizer Spitälern über neue Importregeln für Medizinprodukte aus der EU. IV-Vorarlberg-Geschäftsführer Christian Zoll erklärt: „Ich glaube, das Bauchgefühl hat die Schweiz zögern lassen“, schließlich hätte das einen Souveränitätsverlust mit sich gebracht. Die Schweiz sei für die Vorarlberger Wirtschaft jedenfalls ein nicht wegzudenkender Partner. „Vorarlberger Unternehmen exportieren Waren für 1,3 Mrd. Euro in die Schweiz, umgekehrt sind es nur 900 Mio.“, so Zoll. Dementsprechend höher ist der Druck auch beim Zustandekommen des EU-Rahmenabkommens. Aber es müsse auch der Schweiz daran gelegen sein, mit den Nachbarn ein gutes Verhältnis zu haben, schließlich sei die EU der wichtigste Handelspartner der Schweizer Wirtschaft. (29.10. orf.at, 30.10. VN D5, Ö1-Morgenjournal)

Allgemein

Corona: Bundesländer wollen Regeln verschärfen

Die Mehrheit der Bundesländer hat die vom Bund erlassenen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie bereits individuell verschärft oder Verschärfungen angekündigt. Mittlerweile haben sieben Länder eigenständig weitergehende Regeln etabliert. Schon längst eine eigene Linie fährt Wien. Zentral ist eine FFP2-Pflicht im gesamten Handel. Dazu gilt in der Nachtgastronomie 2G. Grundsätzlich werden bei Über-Zwölfjährigen nur noch PCR-Tests akzeptiert. Außerdem sind diese nur 48 Stunden gültig. An die Regeln angelehnt sind die Vorschriften in der Steiermark, die ab 8. November gelten werden. In der Nachtgastronomie und bei Events mit mehr als 500 Personen greift dann die 2G-Regel. In Oberösterreich gilt seit vergangenem Freitag eine FFP2-Pflicht im gesamten Handel. Auch in Tirol wurde am Freitag eine 2G-Regel ab dem 8. November angekündigt, ebenfalls für die Nachtgastronomie und in Diskotheken sowie bei Veranstaltungen ab 500 Personen. Außerdem wird ab dann auch in Tirol eine generelle FFP2-Maskenpflicht im gesamten Handel sowie in Museen, Bibliotheken und Einkaufszentren eingeführt. Und auch Niederösterreich und Kärnten entschieden sich, Maßnahmen wie in Tirol und Oberösterreich einzuführen. Bereits etabliert ist diese FFP2-Pflicht (auch bei körpernahen Dienstleistern wie Friseuren) in Salzburg. In Planung ist dort – wie in Wien –, die Antigen-Tests (die allerdings auch in der Bundeshauptstadt für 3G am Arbeitsplatz akzeptiert werden) durch die verlässlicheren PCR-Tests zu ersetzen. (2.11. Kurier S. 5)

Mückstein kündigt 2,5G-Regel am Arbeitsplatz an

Aus der 3G-Regel am Arbeitsplatz, die seit 1. November gilt, soll laut Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein bereits Mitte November 2,5G werden. „Das heißt, auch hier werden wir mit der 14-tägigen Übergangsfrist, wo noch alternativ FFP2-Masken akzeptiert werden, ab 15. November eine 2,5G-Regelung am Arbeitsplatz machen", so Mückstein. Zur Umsetzung der 2,5G-Regel am Arbeitsplatz gebe es noch weitere Gespräche mit den Sozialpartnern. (30.10. Kurier S. 5, Standard S. 15)

Wifo: BIP-Plus bremste sich im 3. Quartal ein

Das Wirtschaftswachstum in Österreich hat sich im dritten Quartal leicht abgeschwächt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte gegenüber dem vorhergehenden Vierteljahr um 3,3 Prozent zu, womit sich die Konjunkturerholung fortsetze, erklärte das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo). Im Zeitraum April bis Juni hatte das Quartalswachstum 4,0 Prozent betragen. Die schon seit Mitte 2020 auf Erholungskurs befindliche Industriekonjunktur stagnierte zuletzt beinahe. Laut Wifo stieg die Wertschöpfung dort im dritten Quartal leicht um 0,8 Prozent, nach 0,3 Prozent Anstieg im zweiten Quartal. (30.10. Alle TZ)

Inflation im Oktober mit 3,6 Prozent auf 10-Jahres-Hoch

Die Inflationsrate ist im Oktober noch einmal angestiegen und liegt nun bei 3,6 Prozent. „So hoch war die Teuerung zuletzt im November 2011“, sagte Statistik Austria-Generaldirektor Tobias Thomas. Für den Vormonat September war vorläufig eine Rate von 3,3 Prozent gemeldet worden. Steigende Treibstoff- und Energiepreise hätten zu dem weiteren Anstieg der Inflationsrate geführt, so Thomas. (30.10. Alle TZ)

Aktienforum: Bessere Rahmenbedingungen für kapitalgedeckten Vermögensaufbau

Obwohl die Sparquote während der Pandemie spürbar gestiegen ist, sei auch „ein Umdenken der Österreicherinnen und Österreicher, dass ihr Geld auf dem Sparbuch in der Niedrigzinsphase mit inflationären Tendenzen rasch weniger wert wird, spürbar“, so Robert Ottel, Präsident des Aktienforums anlässlich des Weltspartages. „Das Aktienforum sieht sich daher auch als eine Interessenvertretung der Sparer, die versuchen, langfristig via Aktien- und Fondssparplänen privat vorzusorgen“, betont Ottel. Laut Aktienforum gilt es auch das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger für zukünftige Krisensituationen zu schärfen. Ottel appelliert an die Politik: „Wir brauchen rasch positive Signale und verbesserte Rahmenbedingungen. Ganz oben auf der Agenda steht die Einführung einer Behaltefrist bei Wertpapierverkäufen zwecks Vermögensaufbau und Altersvorsorge.“ Auch die Schlechterstellung von Wertpapierverkäufen gegenüber Sparbuchzinsen um 2,5 Prozent müsse überdacht werden. (29.10. APA)

Kinderbetreuung: Große Lücken bei den Kleinen

Angesichts des Fachkräftemangels drängen immer mehr Betriebe die Politik, mehr Kinderbetreuungsplätze zu schaffen, um Beruf und Familie besser vereinbaren zu können. Das sei bereits standortrelevant. Besonders bei den Kleinsten klafft die große Lücke: Nur 23 Prozent der Unter-Dreijährigen (in Summe gut 70.000 Kinder) sind in Betreuung. Damit liegt Österreich weit unter dem EU-Schnitt. „Wir sollten in dieser Altersgruppe gemäß EU-Vorgaben 33 Prozent in Betreuung haben. Bei den Älteren ist die Situation zwar besser, aber auch bei ihnen ist der Kindergarten oft nur halbtags offen, und es gibt große regionale Unterschiede in der Versorgung“, resümiert Monika Köppl-Turyna, Chefin des Forschungsinstitutes EcoAustria, ihre jüngste Studie. Ein auch nur moderater Ausbau des Angebots für die Kleinen hätte große Wirkung und würde sich schnell rechnen. Eine Ausweitung der Öffnungszeiten von derzeit im Schnitt 9,1 Stunden am Tag um eine Stunde kostet laut Studie 183 Mio. Euro. Doch die höhere weibliche Berufstätigkeit erhöht die Frauen-Einkommen um etwa 240 Mio. Euro, die vielfach den Konsum ankurbeln würden. Sie würden zudem 178 Mio. Euro mehr Steuern und Sozialbeiträge zahlen. Auch gemäß Untersuchung der Industriellenvereinigung hat sich der vorige Ausbau der Kindergärten ab 2008 bereits 2015 gerechnet. (30.10. Krone-WiMa S. 2)

EU und USA einigen sich auf Kompromiss bei Stahl- und Aluzöllen

Nach den Handelskonflikten der vergangenen Jahre stehen die Zeichen zwischen der EU und den USA auf Entspannung: Beide Seiten einigten sich am vergangenen Wochenende auf die vorläufige Beilegung ihres jahrelangen Streits um US-Sonderzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte. Die Grundsatzeinigung sieht vor, dass aus den EU-Staaten künftig bestimmte Mengen an Stahl und Aluminium zollfrei in die USA importiert werden dürfen. Die EU hebt dafür Sonderzölle auf US-Produkte wie Harley-Davidson-Motorräder oder Jeans auf. Allerdings sind die US-Zölle nicht vollständig beseitigt. Nach Angaben aus Verhandlungskreisen werden so aus der EU künftig nicht mehr als 4,4 Millionen Tonnen Stahl zollfrei in die USA exportiert werden dürfen. Dies entspricht etwa dem Handelsvolumen vor der Einführung der Strafzölle. (2.11. Alle TZ)

IV-Mitglieder in den Medien

Palfinger 2021 in Richtung neues Rekordjahr

Der börsenotierte Kranbauer Palfinger steuert auf ein neues Rekordjahr zu. Der Umsatz liegt nach drei Quartalen im Geschäftsjahr 2021 bei 1,34 Mrd. Euro um 21,3 Prozent über dem Vorjahres-Vergleichszeitraum. Das Konzernergebnis liegt mit 71,4 Mio. Euro um 124,5 Prozent über dem Vorjahreswert. Der Rekord beim Umsatz und Ergebnis ist auf das positive globale Wirtschaftsumfeld zurückzuführen, man profitiere weiter von der Hochkonjunktur und dem positiven Marktumfeld. Das Unternehmen verzeichne in nahezu allen Produktlinien und Regionen Rekordauftragseingänge. Im dritten Quartal sicherte sich Palfinger zudem einen Folgegroßauftrag in Thailand über die Lieferung von 148 Ladekranen an die staatliche Provincial Electricity Authority. Mit dem Erwerb einer Technologie für Offshore Passenger Transfer Systeme baue man auch die Position als Komplettanbieter im Offshorebereich aus. Heuer investiert Palfinger rund 130 Mio. Euro, „um die Kapazitäten für zukünftiges Wachstum und höhere Effizienz zu sichern". Dazu zähle auch der Erwerb der Zentrale in Bergheim bei Salzburg. Die weiteren Aussichten beurteilt Klauser trotz der Knappheit von Materialien und Komponenten positiv: „Unsere Auftragsbücher sichern uns eine gute Visibilität und Auslastung bis in das zweite Quartal 2022". Fürs heurige Gesamtjahr strebt der Hebevorrichtungsspezialist einen Umsatz von mehr als 1,75 Mrd. Euro und ein EBIT von mehr als 150 Mio. Euro an. (30.10. Alle TZ)

OMV wieder auf Gewinnkurs im 3. Quartal

Das heimische Öl-, Gas- und Chemieunternehmen OMV hat sowohl im dritten Quartal als in den vergangenen drei Quartalen insgesamt sein Ergebnis gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert. Das operative Ergebnis vor Sondereffekten auf CCS-Basis (bereinigt um Lagerhaltungseffekte) stieg im dritten Quartal von 317 Mio. auf 1,79 Mrd. Euro, der Nettogewinn drehte von -458 Mio. auf 484 Mio. Euro in die Gewinnzone. Die Konzernumsatzerlöse stiegen im dritten Quartal vor allem wegen der Vollkonsolidierung der Chemietochter Borealis, aber auch wegen höherer Marktpreise und Verkaufsmengen im Jahresabstand um 130 Prozent auf 8,512 Mrd. Euro. Die Produktion wurde im dritten Quartal um 26.000 Fass pro Tag auf 470.000 Fass erhöht. (30.10 Alle TZ)

Porr baut Tower am Berliner Alexanderplatz

Das österreichische Bauunternehmen Porr hat in Deutschland seinen bisher größten Einzelauftrag erhalten, nämlich die Errichtung des ABC-Towers am Berliner Alexanderplatz. Der Auftrag umfasse ein Volumen von rund 240 Mio. Euro, die Bauzeit für das 150 Meter hohe Gebäude ist mit 41 Monaten veranschlagt. (30.10. Standard S. 22, NVB S. 23, OÖN S. 12)

Brau Union-CEO: „Bier ist ein nachhaltiges Produkt“

„Wir sind stolz darauf, dass wir seit Beginn der Pandemie keine betriebsbedingte Kündigung ausgesprochen haben", sagt der Vorstandsvorsitzende der Brau-Union Klaus Schörghofer. Für die Brau Union war die Pandemie eine Herausforderung. Denn während der Bierabsatz in der Gastronomie rückläufig war, stiegen die Rohstoff- und Energiepreise. „Wir müssen mit zum Teil zweistelligen Preissteigerungen umgehen. Da geht es uns nicht anders als den anderen Industriebetrieben“, sagt Schörghofer. Zugute kommt der Brau Union, dass sie bereits einiges in Klimaschutz und Energiesparmaßnahmen investiert hat, vor allem in der Brauerei Göss, die aus Nachhaltigkeits-Gesichtspunkten ein Vorzeigewerk ist. „Bier ist ein nachhaltiges Produkt. Wir wollen vor 2030 in den fünf großen Brauereien CO2-neutral und bereits 2040, und damit früher als andere, klimaneutral entlang der gesamten Wertschöpfungskette sein." (30.10. OÖN S. 12)

Kelag und Brau Union sorgen für klimafreundliches Bier

70 Prozent des Strombedarfs der Schleppe-Brauerei in Klagenfurt, Teil der Vereinigten Kärntner Brauereien AG und damit der Brau Union, werden jetzt mit selbst erzeugter Sonnenenergie vom Dach der Spezialitätenbrauerei gedeckt. „Für ordentliches Bier braucht man ordentliche Energie“, meint dazu Brauerei-Chef Thomas Santler. Die Sonnenstromanlage auf der Schleppe-Brauerei ist auch ein Beispiel für neue „Contracting-Modelle“ der „Kelag Energie & Wärme“. Deren Geschäftsführer Adolf Melcher erläutert das Prinzip: „Wir errichten die PV-Anlage auf dem Dach oder Gelände des Industriebetriebes und liefern den Strom für zehn bis 15 Jahre zu Fixpreisen an das Unternehmen, nicht verbrauchter Strom wird vermarktet.“ Die neue Anlage geht nach 13 Jahren in den Besitz der Brauunion über, sagt Gabriela Maria Straka vom Managementteam der Brau Union. (30.10. Kleine Zeitung S. 34, Krone/Kärnten S. 28)

Lafarge arbeitet mit Nachdruck an Dekarbonisierung

„Die Zement- und Stahlindustrie gehören zu jenen Industrien, die am schwierigsten von Kohlenstoff zu befreien sind. Es muss noch viel geforscht werden und es kommen noch viele Herausforderungen auf uns zu. In Österreich haben wir mit ‚Carbon2ProductAustria (C2PAT)‘ (ein Joint Venture gemeinsam mit OMV, Borealis und Verbund) eines von fünf Leuchtturmprojekten innerhalb der Konzerngruppe. Bis 2025 wollen wir die Pilotanlage in Mannersdorf in Betrieb nehmen, die in der Lage ist, 10.000 Tonnen CO₂ aus dem Abgasstrom unserer Zementproduktion zu entnehmen und daraus in weiterer Folge Polypropylen zu produzieren“, erklärt Lafarge Zement Central Europe-CEO Berthold Kren. Im Zementwerk Mannersdorf arbeite man mit Nachdruck daran, „unsere Produkte zu dekarbonisieren“. Der erste Schritt sei der Klinkerprozess. 2020 sei trotz Corona-Pandemie kein schlechtes Jahr gewesen, in Österreich konnte ein Umsatz von 137 Mio. Euro erwirtschaftet werden. „Heuer hatten wir ein extrem gutes erstes Halbjahr. Die Nachfrage war so groß, dass uns ein paar Mal knapp der Zement ausgegangen wäre. Im Moment ist es aber schwierig abzuschätzen, wie sich der Rest des Jahres entwickelt, weil uns die Energiekosten durch die Decke fahren“, so Kren. (2.11. WZ S. 9)

Röchling Industrial Oepping mit Hermes.Wirtschafts.Preis ausgezeichnet

Röchling Industrial Oepping wurde bei der Hermes-Gala Ende Oktober in der Wiener Hofburg mit dem Hauptpreis in der Kategorie „International“ ausgezeichnet. Der Hermes.Wirtschafts.Preis ist die jährliche Auszeichnung für Unternehmen, die Österreichs Wirtschaft mit Spitzenleistungen nachhaltig prägen. „Unser Spirit und die Motivation immer einen Schritt voraus zu sein, hat unser Unternehmen dort hingebracht, wo es heute steht“, hebt Peter Eckerstorfer, Geschäftsführer Röchling Industrial Oepping, hervor. So stattet Röchling mit ‚Röchling Smart‘ Kunststoffbauteile mit Sensoren aus, um messbare Daten wie beispielsweise Temperatur, Verschleißverhalten oder Lärm zu jeder Zeit zu erfassen. Als Partner für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft bereitet Röchling zudem Kunststoffe hochwertig wieder auf und führt sie dem Produktionszyklus erneut zu. (21.10. leadersnet.at)

Rhomberg: Fachkräftemangel bedroht Vorarlberger Wirtschaft

Hubert Rhomberg, Geschäftsführer der Rhomberg Holding GmbH, sieht im Fachkräftemangel das derzeit größte Problem für die Vorarlberger Wirtschaft. Man werde Schweizer Verhältnisse bekommen, die Lohnkosten würden so massiv steigen, dass einzelne Betriebe ins Ausland abwandern müssten. Rhomberg rechnet mit weiterhin steigenden Rohstoffpreisen sowie sehr hoher Inflation: „Innerhalb von zwei Jahren haben sich die Preise für einen Containertransport vervierfacht. Das treibt allgemein die Preise nach oben und wird auch zu sozialen Herausforderungen führen.“ Das Problem des drohenden Rohstoffmangels könne man zumindest entschärfen, indem der Fokus auf mehr Kreislaufwirtschaft durch weniger Deponie und mehr Rohstoffgewinnung aus den Aushüben gelegt werde. So investiert die Rhomberg Holding gerade knapp dreizehn Mio. Euro in eine Nassaufbereitungsanlage. (31.10. Krone/Vorarlberg S. 32-33)

Rhomberg Sersa Rail Group expandiert in die USA

Die Rhomberg Sersa Rail Group übernimmt von Balfour Beatty U.S. den Geschäftsbereich „Track Solutions”. Die Abteilung des US-Eisenbahngeschäfts der britischen Bauunternehmung wird in Rhomberg Sersa North America umbenannt. „Mit über 250.000 Kilometern an Güterverkehrsstrecken und über 40 Großstädten mit städtischen Bahninfrastrukturen haben die USA die mit Abstand meisten Gleiskilometer weltweit“, erklärt CTO Garry Thür. Der Bereich „Track Solutions“ sei in den USA führend in der Schotterbett- und Gleisinstandhaltung sowie in Inspektionstechnologien. „In Kanada sind wir Marktführer in den Bereichen Schotterbettreinigung, Schienenfräsen und Spezialschleifen von Schienen im städtischen Bereich. Durch diese Übernahme entsteht der bei weitem größte Betreiber von Schotterbettungsreinigungsmaschinen in Nordamerika“, betont Michael Match, CEO von Rhomberg Sersa North America. (VN A1, Krone/Vorarlberg S. 18-19, NVT S. 16-17)

Hilti & Jehle: Materialpreissteigerungen von 50 bis 80 Prozent

Alexander Stroppa, Geschäftsführer bei Hilti &Jehle, spricht vom dramatischsten Kostenanstieg in diesem Jahr, die die Baubranche je erlebt hat: „Die Materialpreissteigerungen im Stahl belaufen sich etwa auf 60 Prozent, bei den Dämmstoffen ebenfalls. Wir sprechen grundsätzlich von Steigerungen zwischen 50 und 80 Prozent.“ Alle Lieferanten hätten die Chance genutzt, Preissteigerungen durchzusetzen. Eine baldige Beruhigung des Marktes sieht Stroppa noch nicht. „Wir rechnen erst im zweiten Halbjahr 2022 mit einer gewissen Entspannung.“ Die Margen würden aufgrund der Rekordpreise, die man an die Kunden nur teilweise weitergeben kann, sinken, obwohl man eine sehr gute Auslastung habe. Zudem seien die Baustellen aufgrund des Fachkräftemangels sowie es Zeit- und Kostendrucks ständig überlastet, so Stroppa. (31.10. NVT S. 22-23)