Wenn die E-Mail nicht korrekt dargestellt wird, klicken Sie bitte hier.

09.11.2021

Pressezusammenfassung, 09.11.2021
Logo

IV in den Medien

Fachkräftemangel in NÖ Industrie – IV-NÖ startet neue Imagekampagne

Allgemein

Ökosoziale Steuerreform: Vierwöchige Begutachtung gestartet

Österreich bei Corona-Infektionen im Ländervergleich im Spitzenfeld 

3G-Regeln für AMS fixiert

Infrastrukturreport 2022: Breitband und 5G wirken als Produktivitätsturbo         

KV-Abschluss in der Bergbau- und Stahlindustrie

Paketzustellungen wuchsen im ersten Halbjahr massiv 

IV-Mitglieder in den Medien

Quehenberger Logistics will in Straßwalchen investieren

Collini baut in Hohenems groß aus

Deutlich mehr AUA-Flüge bis Sommer 2022

Flughafen Wien-Vorstand erhält Infrastruktur-Auszeichnung 

Wiener Stadtwerke: Startschuss für „grünes“ Gas

IV in den Medien

Fachkräftemangel in NÖ Industrie – IV-NÖ startet neue Imagekampagne

Der Fachkräftemangel in Niederösterreichs Industrie verschärft sich weiter. Mehr als acht von zehn Industrieunternehmen geben in einer neuen Umfrage an, dass sie vom Mangel an qualifizierten Mitarbeitern betroffen sind. Die IV-NÖ und die Sparte Industrie NÖ halten nun mit einer neuen Imagekampagne dagegen und wollen damit verstärkt Jugendliche für Industrieberufe begeistern. „Vor allem im MINT-Bereich werden Fachkräfte gesucht. Gerade in diesem Bereich entstehen die Jobs der Zukunft. Wir können auch nicht mit einer Entspannung der Situation rechnen, denn aufgrund der demografischen Entwicklung – Stichwort geburtenschwache Jahrgänge und Pensionierungen – ist der aktuelle Fachkräftemangel nur ein Vorbote zu dem, was noch kommt“, so IV-NÖ-Präsident Thomas Salzer. Die Unternehmen fordern ein besseres Betreuungsangebot für Kinder sowie mehr Ganztagesschulen. Vom Barcelona-Ziel, nämlich Betreuung für 33 Prozent der unter Zweijährigen, sei man in Niederösterreich weit entfernt. „In Niederösterreich liegen wir bei knapp 26 Prozent. Und auch später ist es nicht einfach, Kinder am Nachmittag so betreut zu haben, dass sie gut versorgt sind“, kritisiert Salzer. (Kurier/NÖ S. 16, Krone/NÖ S. 26; 8.11. Radio Niederösterreich-Journal, orf.at)

Allgemein

Ökosoziale Steuerreform: Vierwöchige Begutachtung gestartet

Finanzminister Gernot Blümel hat am Montag die „ökosoziale“ Steuerreform der Bundesregierung in die vierwöchige Begutachtung geschickt. Kernpunkt ist der Einstieg in die CO2-Bepreisung ab 1. Juli 2022. Im Gegenzug gibt es einen regional gestaffelten Klimabonus für die Bevölkerung. Der Einstiegspreis beträgt 30 Euro pro Tonne, er steigt bis 2025 auf 55 Euro. Neu ist ein Preisstabilitätsmechanismus zur Abfederung von Ausschlägen der fossilen Energiepreise. Die Einnahmen aus der CO2-Steuer sollen kumuliert bis 2025 rund fünf Mrd. Euro betragen, wobei sie 2022 nur rund eine halbe Mrd. Euro ausmachen werden. Der CO2-Preis fließt als regionaler Klimabonus an die Bevölkerung zurück. Es wird 2022 vier Stufen geben: Nur in Wien sind es 100 Euro, in allen anderen Gemeinden bekommt man 133, 167 oder 200 Euro pro Jahr und Person im ersten Jahr. Für Kinder gibt es die Hälfte des „Regionalen Klimabonus“. Ab 2026 soll es einen EU-weiten CO2-Emissionshandel für sämtliche Lebensbereiche geben. (Alle TZ)

Österreich bei Corona-Infektionen im Ländervergleich im Spitzenfeld 

Was die Infektionszahlen mit dem Coronavirus betrifft, steht Österreich im internationalen Vergleich schlecht da. Mit einem Sieben-Tages-Schnitt von 836 Neuinfektionen je einer Million Einwohner (Stand: 7. November) liegt man im Spitzenfeld. Noch vor Österreich rangieren Slowenien (1.383), Kroatien (1.084) und die Slowakei (836). Deutlich besser ist die Lage in Spanien, wo es im Sieben-Tages-Schnitt nur 44 Infektionen je einer Million Einwohner gibt, in Schweden (78), Italien (85) und in Portugal (97). In diesen Ländern ist die Impfquote wesentlich höher als in Österreich. In Spanien waren am Wochenende 80 Prozent der Bevölkerung vollimmunisiert. Zum Vergleich: In Österreich waren am Wochenende 63 Prozent vollständig geimpft. (Alle TZ)

3G-Regeln für AMS fixiert

Im Zuge der seit Anfang November geltenden 3G-Regel am Arbeitsplatz hat Arbeitsminister Martin Kocher auch für das Arbeitsmarktservice (AMS) konkrete Richtlinien vorgegeben. In einem Erlass hält er fest, für welche Leistungen des AMS 3G gelten soll und ab wann Streichungen des Arbeitslosengeldes denkbar sind. Wer sich weigert, wegen 3G einen neuen Job zu suchen, hat keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld. Auch für Schulungen und Bewerbungsgespräche gilt die 3G-Regel. Wer für Schulungstermine keinen 3G-Nachweis erbringt, erhält für diesen Tag kein Arbeitslosengeld. (Alle TZ)

Infrastrukturreport 2022: Breitband und 5G wirken als Produktivitätsturbo         

Der Ausbau der Breitband-5G-Infrastruktur soll entscheidend dafür sein, dass die Energiewende, der wirtschaftliche Aufschwung und die regionale Entwicklung gelingen. Mithilfe neuer digitaler Anwendungen soll ein Produktivitätswachstum in Höhe von 61 Mrd. Euro möglich sein, zeigt die Studie „Österreichischer Infrastrukturreport 2022“ der Initiative Future Business Austria. Besonders vom Breitbandausbau profitieren würden laut Studie die ländlichen Räume, wobei die Bandbreite des Produktivitätszuwachses von 1,42 Mrd. Euro (Burgenland) bis zu 10,5 Mrd. Euro (Oberösterreich) reicht. (Kurier S. 11, Presse S. 13, SN S. 11)

KV-Abschluss in der Bergbau- und Stahlindustrie

In der Bergbau- und Stahlindustrie steigen die Kollektivvertragslöhne und -gehälter rückwirkend ab 1. November um drei Prozent, die IST-Löhne um 3,55 Prozent. Darauf hat sich der dazugehörige Fachverband gestern mit den Gewerkschaften geeinigt. Aufwandsentschädigungen werden um 2,5 Prozent angehoben. Für die Schichtarbeit wird bei den Zulagen ein Etappenmodell eingeführt, bei dem Betriebe in wirtschaftlich schwieriger Situation die Anhebung reduzieren können. Lehrlinge erhalten deutlich mehr Geld: Die durchschnittlichen Steigerungen liegen bei 5,5 Prozent. (Standard S. 17, SN S. 13)

Paketzustellungen wuchsen im ersten Halbjahr massiv 

Im ersten Halbjahr 2021 wurden in Österreich 150 Millionen Pakete zugestellt, um 30 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Das geht aus dem RTR-Post-Monitor hervor. Ein Viertel der Pakete kam aus dem Ausland (+50 Prozent), sowohl aus der EU als auch aus Drittstaaten. Im zweiten Quartal 2021 wurden 56 Prozent der Pakete im Inland zugestellt. (Alle TZ)

IV-Mitglieder in den Medien

Quehenberger Logistics will in Straßwalchen investieren

Das Logistikunternehmen Quehenberger Logistics plant an seinem Standort in Straßwalchen im Flachgau ein neues Hochregellager mit Stellplätzen für bis zu 20.000 Paletten und zwölf Lkw-Rampen. „Das neue Gebäude wird zudem ein sogenanntes Green Building“, wird betont. Man werde es den Angaben zufolge mit so vielen Photovoltaikpaneelen versehen wie möglich. Ebenso sollen nachhaltige Baumaterialien zum Einsatz kommen. In dem Neubau sollen hochwertige Konsumgüter sowie Industrieprodukte gelagert werden. Insgesamt werden am Standort rund 25 Mio. Euro investiert. Der Gemeindebeschluss soll bis Jahresende fallen. Quehenberger Logistics beschäftigt mehr als 3.000 Mitarbeiter an über 90 Standorten in 18 Ländern. 120 zusätzliche Arbeitsplätze sollen durch das geplante Projekt in der Gemeinde Straßwalchen entstehen. (SN L6)

Collini baut in Hohenems groß aus

Der Spatenstich vergangenen Donnerstag war der offizielle Auftakt zum größten Bauprojekt der über 120-jährigen Firmengeschichte der Vorarlberger Collini GmbH: Mit dieser Erweiterung soll das Areal zum „Collini Quartier Hohenems“ werden. In zwei Baustufen entsteht auf dem Gelände der ehemaligen Schuhfabrik Sachs das Collini-Werk Schillerallee mit rund 20.000 Quadratmetern zusätzlichen Geschossflächen: Raum für moderne Industriearbeitsplätze, Ausbildung, Forschung und Entwicklung. (VN B2)

Deutlich mehr AUA-Flüge bis Sommer 2022

Mit mehr Flugverbindungen und günstigen Preisen sagt die Austrian Airlines AG den Billig-Konkurrenten nächsten Sommer den Kampf an: Bis zu drei Mal täglich will die AUA dann etwa nach Palma de Mallorca fliegen. Neu sind auch tägliche Flüge nach Sizilien. Zudem wird es jeden Tag bis zu vier Verbindungen nach Mailand, Stockholm und Amsterdam geben, dazu zwei Flüge pro Tag nach Tel Aviv, Athen und Larnaka sowie unter anderem bis zu neun wöchentliche Flugreisen nach Heraklion (Kreta). Insgesamt erhöht die AUA die Zahl ihrer Maschinen auf der Kurz- und Mittelstrecke um zehn auf 50. „Bei den Warmwasser-Destinationen Griechenland, Spanien und Italien sind wir schon diesen Sommer um zehn Prozent über dem Vorkrisen-Jahr 2019 gelegen. Diesen Trend wollen wir nutzen und weiten unser Angebot auf jenen Strecken, in denen wir stark im Wettbewerb stehen, deutlich aus, erklärte Vertriebsvorstand Michael Trestl. (Krone S. 6, Kleine S. 25, Volksblatt S. 15)

Flughafen Wien-Vorstand erhält Infrastruktur-Auszeichnung 

Für seine Verdienste um den Infrastrukturausbau in zukunftsentscheidenden Bereichen erhält Flughafen Wien-Vorstand Günther Ofner den „Red Arrow 2021“ der Infrastrukturinitiative Future Business Austria. Eine namhafte Expertenjury nominiert dabei Persönlichkeiten, die sich durch besonderes Engagement in den Bereichen Infrastruktur- und Standortentwicklung verdient machen. „Um unsere hohe wirtschaftliche und gesellschaftliche Standortqualität zu erhalten, vor allem aber um die notwendige Energie- und Verkehrswende tatsächlich umzusetzen, ist ein deutlich beschleunigter Infrastrukturausbau notwendig. Dieser wird aber durch überlange Verfahren und überbordende Auflagen massiv erschwert und gefährdet damit auch die Erreichung der Klimaziele. Ich freue mich sehr über diese Anerkennung und hoffe, dass die Vorschläge aus der Infrastrukturoffensive auch Gehör finden“, hielt Ofner fest. (Österreich S. 28)

Wiener Stadtwerke: Startschuss für „grünes“ Gas

Erdgas kann schrittweise durch klimaneutrales „grünes“ Gas sowie Wasserstoff ersetzt werden. Die Umstellung starte schon heuer und sei 2040 abgeschlossen, so Peter Weinelt, stellvertretender Generaldirektor der Wiener Stadtwerke GmbH. Der Vorteil für Verbraucher: Ein Anteil von zehn Prozent kann problemlos in vorhandenen Rohren und Thermen verwendet werden. Studien zu Brennverhalten, Verträglichkeit für Leitungen usw. hätten das ergeben. Weinelt: „Die Kunden werden nichts merken, wenn sie mit mehr Wasserstoff ihre Gasheizung betreiben oder Warmwasser erzeugen.“ (Krone S. 7)