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11.11.2021

Pressezusammenfassung, 11.11.2021
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IV in den Medien

Stolitzka: „Industrie ist gefragter Partner in der Lösung von Klimafragen“

OÖ Industrie sieht zahlreiche Hindernisse als Wachstumsbremse

Allgemein

Wifo: Gebremster Industrie-Aufschwung durch Materialmangel

Forschungsrat definiert Bereiche „höchster Priorität“

Absetzbarkeit des Heimarbeitsplatzes wird erleichtert

Produktionsindex lag im September über Vorjahreswert

Deutlicher Rückgang bei Auto-Neuzulassungen im Oktober

Wirtschaftsweise senken deutsche Konjunkturprognose für 2021

IV-Mitglieder in den Medien

voestalpine zum Halbjahr mit Gewinnschub

FACC: Drittes Quartal verlief besser als erwartet

RBI beschloss wie angekündigt zusätzliche Dividende für 2020

Grünes Licht für EU-Vertrag mit Corona-Impfstoff von Valneva

Andritz Hydro erprobt neue Konzepte und Technologien

Salzburg AG erweitert Unternehmensbeteiligungen

ZM3 und Prisma investieren kräftig in Gewerbeflächen und Wohnungen

13. Mars-Analogmission: Gebrüder Weiss als offizieller Logistikpartner

ÖBB-Güterverkehr vom Bodenseeraum nach Rotterdam stark ausgeweitet

Kelag erhöht Gaspreis

IV in den Medien

Stolitzka: „Industrie ist gefragter Partner in der Lösung von Klimafragen“

Die steirische Industrie zeichne sich durch ihre Forschungs- und Innovationskompetenz aus, sagt IV-Steiermark-Präsident Stefan Stolitzka. „Jährlich werden von der Industrie knapp zwei Mrd. Euro in Forschung und Entwicklung investiert. Das bedeutet Technologieführerschaft, bringt neue Produkte und sichert Arbeitsplätze.“ Für einen zukunftsfähigen Industriestandort sei die Nutzung der Werkzeuge der Digitalisierung ein Baustein. „Dazu benötigen wir eine zukunftsgerichtete Infrastruktur – wofür wir uns sehr einsetzen. Alle wesentlichen Regionen müssen bis 2024 neben 5G vor allem mit Glasfaserverkabelung ausgebaut sein“, so Stolitzka. Was die Erreichung der ambitionierten Klimaziele betrifft, die bei der Weltklimakonferenz in Glasgow formuliert wurden, sei festzuhalten, dass die Betriebe bereits aktiv zum Klimaschutz beitragen. „Zement, Stahl und Papier wird in der Steiermark um ein Vielfaches effizienter als anderswo hergestellt. So ist etwa die Produktion von Betonstahl in der Steiermark um 50 Prozent klimaschonender als in vielen anderen EU-Ländern und wir haben noch viel mehr vor.“ Stolitzka: „Die Industrie ist mit ihren Technologien und Produkten gefragter Partner in der Lösung von Klimafragen. Wir benötigen weniger Schutzmechanismen, als mehr Forschung und Innovation, um neue Lösungen weiterzuentwickeln.“ (Krone/Steiermark S. 38)

OÖ Industrie sieht zahlreiche Hindernisse als Wachstumsbremse

Die aktuellen Zahlen der oberösterreichischen Industrie sind zwar gut, es gebe aber eine Reihe von Problemfeldern, die das Wachstum bremsen könnten, so IV-OÖ-Geschäftsführer Joachim Haindl-Grutsch. Größte Herausforderung für die heimische Industrie sei der Arbeitskräftemangel – „davon sind wirklich alle betroffen“. Eine große Chance, um Potenziale in diesem Bereich zu heben, sehen die Sozialpartner in der Erhöhung der Arbeitszeit von Frauen. Wenn es gelänge, die durchschnittliche Arbeitszeit um ein paar Stunden zu erhöhen, wären das Tausende potenzielle Arbeitskräfte, hält Haindl-Grutsch fest. Die Bereitstellung von Kinderbetreuungseinrichtungen sei nur eine Möglichkeit, dies zu erleichtern. Umschulungen von Arbeitslosen und mehr Druck, eine Beschäftigung anzunehmen, seien weitere Punkte. Stichwort Energiekosten: Durch das gleichzeitige „Durchstarten“ der Industrie weltweit und die Umstellung im Sinne des Klimaschutzes würden die Preise im Energiesektor auf dem Markt massiv durcheinanderbringen und die wirtschaftliche Erholung letztlich bremsen. Hindernisse gebe es auch bei den Lieferketten, betont Haindl-Grutsch nach Gesprächen mit einer Reihe von Mitgliedsbetrieben: „Weltweit werden dieselben Produkte gleichzeitig nachgefragt. Das erhöht Kosten und verzögert die Lieferung der Endprodukte.“ Weiters macht Firmen die Corona-Pandemie und ihre Folgen zu schaffen: International tätige Betriebe leiden darunter, dass ihre Außendienstmitarbeiter in bestimmte Länder nicht oder kaum reisen können. Problematisch sei zudem die politische Situation in Österreich: Die ständigen Regierungswechsel und Neuwahlen auf Bundesebene würden Investoren massiv verunsichern, sagt Haindl-Grutsch. „Früher war Stabilität ein Standortfaktor Österreichs. Das hat sich in den vergangenen Jahren aber deutlich geändert.“ (OÖN S. 9)

Allgemein

Wifo: Gebremster Industrie-Aufschwung durch Materialmangel

Der Aufschwung in der österreichischen Industrie hat durch Material- und Lieferengpässe – ähnlich wie auch im Euroraum – an Fahrt verloren. Immer mehr Sachgütererzeuger würden einen Mangel an Material als primäres Produktionshemmnis bezeichnen, erklärte das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo). Im Oktober hätten das schon 42 Prozent der befragten heimischen Betriebe gemeldet. Wegen Lieferengpässen und Rohstoffknappheit berichte ein wachsender Anteil der Erzeuger von einer sinkenden Auslastung der Produktionskapazitäten, so die Autoren des aktuellen Wifo-Konjunkturberichtes. (Alle TZ)

Forschungsrat definiert Bereiche „höchster Priorität“

Der Forschungsrat hat angesichts des „Tempos der tiefgreifenden Umbrüche“ wie geopolitischer Verschiebungen, Klimawandel oder digitaler Transformation in einer Empfehlung Bereiche „höchster Priorität für rasches Handeln“ definiert. Dazu zählen u.a. die Erreichung einer kritischen Größe der Kompetenzen in Künstlicher Intelligenz (KI), die Bündelung vorhandener Kompetenzen im Bereich Quantentechnologien oder die Vermeidung des Fachkräftemangels. „Wir müssen rasch handeln, sonst werden wir die Ziele der FTI-Strategie 2030 nicht erreichen. Wenn Österreichs Wettbewerbsfähigkeit weiter sinkt, wird der Rückstand bald uneinholbar“, erklärte RFTE-Vorsitzende Klara Sekanina. (Presse S. 15)

Absetzbarkeit des Heimarbeitsplatzes wird erleichtert

Die Regierung hat am Mittwoch eine Erleichterung für die Absetzbarkeit von Heimarbeitsplätzen angekündigt. Mit der geplanten Schaffung der sogenannten „Arbeitsplatz-Pauschale“ sollen ab 2022 bis zu 1.200 Euro als Pauschale absetzbar sein, auch wenn kein eigenes Arbeitszimmer vorhanden ist, kündigte die Grüne Klubobfrau Sigrid Maurer an. Sie verwies darauf, dass viele als Klein- und Mittelunternehmen sowie Einzelpersonenunternehmen tätigen Personen kein abgetrenntes Arbeitszimmer haben – aktuell aber dieses die Voraussetzung dafür ist, die Kosten dafür von der Steuer abzusetzen. Mit der neuen „Arbeitsplatz-Pauschale“ schaffe man die Möglichkeit der Absetzbarkeit auch für all jene, die zwar daheim arbeiten, aber über kein abgetrenntes Arbeitszimmer verfügen. (Alle TZ)

Produktionsindex lag im September über Vorjahreswert

Der arbeitstägig bereinigte Produktionsindex für den Produzierenden Bereich in Österreich ist heuer im September um 3,3 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres gelegen – im August war der Jahresanstieg noch signifikant höher gewesen. Gegenüber dem Vormonat August nahm der Produktionsindex saisonal bereinigt um 2,3 Prozent ab, teilte die Statistik Austria mit. Die Produktion in der Industrie ging im Monatsabstand saisonal bereinigt (EU-harmonisiert) im September um 2,5 Prozent zurück. Im Jahresabstand lag der Produktionsindex in der Industrie mit 121,0 Punkten um 4,6 Prozent höher. (WZ S. 11)

Deutlicher Rückgang bei Auto-Neuzulassungen im Oktober

Im Oktober ist die Zahl der neu zugelassenen Pkw im Jahresvergleich um 39,2 Prozent gesunken. Der Anteil an alternativen Antrieben erreichte bei den Auto-Neuzulassungen in diesem Monat 44,8 Prozent und lag rund zehn Prozentpunkte über dem Anteil von Benzin-Pkw (33,9 Prozent) und war zwei Mal höher als der Anteil an Diesel-Pkw (21,3 Prozent). Insgesamt gingen die Kfz-Neuzulassungen gegenüber dem Oktober 2020 um 15,2 Prozent auf 26.497 Kraftfahrzeuge zurück. Von Jänner bis Oktober wurden 204.636 Pkw neu zugelassen. Gegenüber der Vorjahresperiode bedeutet das eine Stagnation, im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 gab es einen Rückgang von 27,8 Prozent. 66,1 Prozent der Neuwagen waren Firmenfahrzeuge, bei den rein elektrisch angetriebenen Autos waren es 83,9 Prozent. (Alle TZ)

Wirtschaftsweise senken deutsche Konjunkturprognose für 2021

Trotz Risiken wie Corona-Welle, Lieferengpässe oder Inflation rechnen die Wirtschaftsweisen im kommenden Jahr mit einer deutlichen Konjunkturerholung in Deutschland. Das Bruttoinlandsprodukt soll dann um 4,6 Prozent wachsen und im ersten Quartal das vor Ausbruch der Pandemie erreichte Niveau wieder erreichen, heißt es in dem Jahresgutachten für die deutsche Regierung. Bisher war der Sachverständigenrat nur von einem Plus von 4,0 Prozent ausgegangen. Für das zu Ende gehende Jahr senkte er jedoch seine Prognose von 3,1 auf 2,7 Prozent, da Lieferengpässe derzeit vor allem die Industrie ausbremsen. (Presse S. 24, WZ S. 9)

IV-Mitglieder in den Medien

voestalpine zum Halbjahr mit Gewinnschub

Trotz Corona-Krise und Lieferkettenproblemen im Automotive-Bereich hat der Stahl- und Technologieunternehmen voestalpine Umsatz und Gewinn im ersten Halbjahr 2021/22 massiv ausgebaut. Dank robuster Nachfrage blieb unter dem Strich ein Ergebnis von 486 Mio. Euro. Die Verkaufserlöse legten heuer von April bis September von 5,1 auf 7 Mrd. Euro zu. „Durch die sehr solide Nachfrage nach voestalpine-Produkten in allen für uns wesentlichen Märkten und Produktbereichen, unseren Fokus auf effizienzsteigernde Maßnahmen und dem hervorragenden Einsatz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten wir einen starken Anstieg der Umsatz- und Ergebniszahlen im ersten Halbjahr erzielen", berichtete CEO Herbert Eibensteiner. Trotz der weiterhin herausfordernden Rahmenbedingungen hält die voestalpine-Führung an der bereits kommunizierten Gewinnerwartung für das gesamte Geschäftsjahr 2021/22 (per Ende März) fest: Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) soll zwischen 1,9 und 2,2 Mrd. Euro liegen, also doppelt so hoch sein wie im Vorjahr mit 1,1 Mrd. Euro. (Alle TZ)

FACC: Drittes Quartal verlief besser als erwartet

Beim oberösterreichischen Flugzeugausrüster FACC mit Sitz in Ried/Innkreis ist das dritte Quartal nach eigenen Angaben besser als erwartet verlaufen. Die Bauraten der wichtigsten FACC-Plattform (A320-Familie) würden sich wie von Airbus angekündigt sehr erfreulich entwickeln. Die Marktentwicklung – die Öffnung von US-Flügen ab 8. November für geimpfte EU-Bürger – sei „ein wichtiger Impuls“, erklärte das Unternehmen. Der Umsatz lag im dritten Quartal mit 118,1 Mio. Euro über dem Vorjahreszeitraum (101,5 Mio. Euro), das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag dabei mit 7,6 Mio. Euro im positiven Bereich nach – 10,8 Mio. Euro vor Jahresfrist. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) drehte im Vergleich mit 0,1 Mio. Euro ins Plus (nach -18,6 Mio. Euro). In den neun Monaten zusammen verbesserte sich das EBITDA markant auf 28,2 (3,3) Mio. Euro, das EBIT auf 2,9 (-53,0) Mio. Euro und das Nettoergebnis auf 1,1 (-60,3) Mio. Euro. Für das Gesamtjahr erwartet FACC einen Umsatz von 500 Mio. Euro. Beim EBIT selbst wird mit einem Plus im einstelligen Mio.-Euro-Bereich gerechnet. (Alle TZ)

RBI beschloss wie angekündigt zusätzliche Dividende für 2020

Die Raiffeisenbank International (RBI) schüttet wie angekündigt für das Jahr 2020 eine zusätzliche Dividende von 75 Cent je Aktie aus. Im vergangenen Jahr hatte die Europäische Zentralbank den Banken aufgrund der Coronakrise empfohlen, ihre Dividenden einzuschränken. Diese Empfehlung wurde im heurigen September nicht mehr verlängert. „Unsere Kernerträge entwickeln sich sehr positiv. Zudem haben wir in den letzten Monaten einen deutlichen Anstieg der Kundenkredite gesehen und erwarten weiter eine lebhafte Kreditnachfrage. Mit der Dividendenentscheidung möchten wir einerseits unsere Aktionärinnen und Aktionäre am Geschäftserfolg beteiligen, erhalten uns aber andererseits eine solide Kapitalbasis für weiteres Wachstum“, betonte RBI-Vorstandsvorsitzender Johann Strobl. (Kurier S. 12, Krone S. 13)

Grünes Licht für EU-Vertrag mit Corona-Impfstoff von Valneva

Die Europäische Union kann bis zu 60 Millionen Dosen eines möglichen Corona-Impfstoffs des österreichisch-französische Biotechnologie-Unternehmens Valneva kaufen. Die EU-Kommission billigte gestern formell einen Vertrag über 27 Millionen Dosen im kommenden Jahr. Weitere 33 Millionen Dosen des „Totimpfstoffs“ können auf Wunsch 2023 gekauft werden. EU-Staaten stehen damit Bezugsrechte für den Impfstoff zu, sobald dieser eine Zulassung bekommt. Valneva rechnet eigenen Angaben zufolge damit, dass die Auslieferung im April 2022 beginnen kann. Voraussetzung sei die Zulassung durch die Europäische Arzneimittelagentur EMA. Der Vertrag sieht laut EU-Kommission auch vor, dass der Impfstoff an neue Varianten des Coronavirus angepasst werden kann. (Alle TZ)

Andritz Hydro erprobt neue Konzepte und Technologien

Wasserkraftwerke sind wichtige Stützen beim Umstellen des Energie-Mixes. Die steirische Andritz Hydro GmbH erprobt hierfür neue Konzepte und Technologien. „Ja, im Grunde erfinden wir das Rad immer wieder neu“, erklärt Alexander Schwab, der bei Andritz Hydro für die strategische Entwicklung zuständig ist. „Denn Wasserkraft ist ja seit Jahrhunderten eine verlässliche Energiequelle und auch heute mit modernen Kraftwerken, Turbinen und Generatoren eine der saubersten Energieformen überhaupt.“ Schwab: „Wir müssen jedes Kraftwerk speziell auslegen, und deshalb erfinden wir das Rad quasi immer neu. Ein Wasserkraftwerk fußt auf der Fallhöhe des Wassers und der Wassermenge.“ Hydrologische und geologische Bedingungen diktieren also die Konstruktion, wobei Andritz Hydro für die mechanische und elektrische Ausrüstung des Kraftwerks zuständig ist, nicht aber für den Bau etwa der Staumauer. Der Wirkungsgrad eines Wasserkraftwerkes ist mit mehr als 90 Prozent unerreicht: „Da kommt keine Batterie mit“, betont Schwab. (Kleine S. 28-29)

Salzburg AG erweitert Unternehmensbeteiligungen

Die Salzburg AG hat sich an zwei weiteren Unternehmen beteiligt: Der Einstieg bei der Ökovolt Solartechnik GmbH in Ostermiething und der Ökovolt GmbH Solartechnik in Deutschland mit gemeinsam 27 Mitarbeitern erfolgte mit jeweils 49 Prozent. An der celix Solutions GmbH in Wien hat sich die Salzburg AG mit 80 Prozent beteiligt. Die Ökovolt GmbH ist auf die Planung und Errichtung von PV-Großanlagen spezialisiert. Bislang wurden 4.800 Anlagen installiert. Salzburg-AG-Vorstandssprecher Leonhard Schitter erwartet sich viel von der neuen Beteiligung: „Gemeinsam mit Ökovolt gehen wir einen weiteren Schritt Richtung 100 Prozent erneuerbare Energieerzeugung in Österreich.“ Die celix Solutions GmbH mit 14 Mitarbeitern stand bisher im Mehrheitsbesitz der Novomatic AG. Sie bietet innovative Lösungen für Teamzusammenarbeit, Produktentwicklung und Service Management an. (Krone/Salzburg S. 30, SN L19)

ZM3 und Prisma investieren kräftig in Gewerbeflächen und Wohnungen

Das Garnmarkt-Areal in Götzis erfährt eine deutliche und millionenschwere Erweiterung in Richtung Norden und in Richtung Osten. Darüber informierten die beiden Projektbetreiber Prisma und ZM3. Dabei fällt die Erweiterung in Richtung Osten in die Zuständigkeit von ZM3, während der Neubau im nördlichen Bereich von Prisma durchgeführt wird. Die Bauarbeiten starten Anfang 2022 und sollen rund um den Jahreswechsel 2023/24 beziehungsweise im Jahr 2024 abgeschlossen werden. Das gesamte Investitionsvolumen beträgt rund 36 Mio. Euro. (VN D1, NVT S. 14-15; 10.11.ORF Vorarlberg)

13. Mars-Analogmission: Gebrüder Weiss als offizieller Logistikpartner

Ende Oktober wurde die von Gebrüder Weiss als offizieller Logistikpartner unterstützte Mars-Analogmission in Israel abgeschlossen. Dabei handelte es sich um die 13. Internationale Mars-Analogmission. Ein Team von Auszubildenden des internationalen Transport- und Logistikdienstleisters hatte den Transport der Missionsausrüstung von Innsbruck zum Testgelände in der Negev-Wüste organisiert. Dort hatte das Österreichische Weltraum Forum (ÖWF) in der Mars-ähnlichen Landschaft eine astronautische Marsexpedition mit einer sechsköpfigen Feldcrew unter Isolationsbedingungen simuliert. (10.11. VOL.AT – Vorarlberg online)

ÖBB-Güterverkehr vom Bodenseeraum nach Rotterdam stark ausgeweitet

Der ÖBB-Güterverkehr vom Bodenseeraum zum größten europäischen Hafen Rotterdam ist in den fünf Jahren seit der Einführung der Verbindung stark gestiegen. Für 2021 wird auf der TransFER Verbindung Wolfurt-Rotterdam eine Rekordmenge von 18.500 TEU angestrebt. 2020 waren es noch 16.600 TEU (TEU = Twenty-Foot Equivalent Unit, d.h. 20-Fuß-Standard-Container). Ab Anfang 2022 wird die Verbindung Vorarlbergs mit der Ostschweiz ausgebaut, teilte die ÖBB Rail Cargo mit. (Volksblatt S. 16, VN D1)

Kelag erhöht Gaspreis

Der Kärntner Energieversorger Kelag erhöht zum Jahreswechsel den Gaspreis. Je nach Tarif beträgt die Erhöhung zwischen 13 und 18 Prozent. Die dadurch entstehende monatliche Kostensteigerung wird von der Kelag mit zwölf bis 16 Euro beziffert. Grund für die Preisanhebung sind die stark gestiegenen und anhaltend hohen Großhandelspreise für Erdgas. Auch beim Strompreis gibt es Änderungen, einige Wahltarife werden ab dem 15. Dezember erhöht. Je nach Tarif bedeute dies höhere Kosten von drei bis fünf Euro im Monat bei einem Durchschnitts-Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden, so die Kelag. (Krone/Kärnten S. 30, Standard S. 19, Kleine/Kärnten S. 29)