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14.09.2021

Pressezusammenfassung, 14.09.2021
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Allgemein

Corona-Hilfen: Amnestie wurde 250 Mal beantragt

Schulen: Gesundheitsministerium prüft Quarantäne-Verkürzung

Bildungsministerium verleiht künftig Gütesiegel für Lern-Apps

Markt für grüne Staatsanleihen nimmt im Herbst Fahrt auf

EZB-Direktorin warnt vor verfrühter Straffung der Geldpolitik

Zölle auf Importe aus EU seit Brexit um 42 Prozent gestiegen

IV-Mitglieder in den Medien

Börse-Chef: Steuerbefreiung von Kursgewinnen nach bestimmter Behaltefrist 

Doppler-Gruppe will Lieferdienst-Angebot bei Tankstellenshops ausweiten

XAL startet Gewinnspiel für Geimpfte

Post erhöht Kapazitäten wegen steigender Paketmengen

Flughafen Graz: Stuttgart wieder im Flugprogramm

Flughafen Linz nimmt Düsseldorf-Flüge wieder auf

Allgemein

Corona-Hilfen: Amnestie wurde 250 Mal beantragt

Seit 1. August haben Unternehmen im Rahmen einer Kulanzlösung des Finanzministeriums die Möglichkeit, für falsch oder für zu hoch erhaltene Wirtschaftshilfen eine Korrekturwunschmeldung bei der Corona-Finanzierungsagentur (COFAG) zu beantragen. Bis dato (Stichtag: 8. September) habe es bereits 250 Anträge mit einem Gesamtwert von rund 3,5 Mio. Euro gegeben. Insgesamt hat die Regierung 2021 bereits 11,5 Mrd. Euro an Corona-Hilfen vergeben, schreibt die Denkfabrik Agenda Austria. Auf die fünf größten Posten – Kurzarbeit, Ausfallbonus, Härtefallfonds, Umsatzersatz und Fixkostenzuschuss – allein seien 8,8 Mrd. Euro entfallen. (Alle TZ)

Schulen: Gesundheitsministerium prüft Quarantäne-Verkürzung

In der Diskussion um eine Verkürzung der Quarantäne in Klassen mit einem positiven Corona-Fall von zehn auf fünf Tage zeichnet sich eine Einigung ab. Das hatte Bildungsminister Heinz Faßmann vorgeschlagen. Aus dem zuständigen Gesundheitsministerium heißt es, man stehe dem „positiv gegenüber“ und prüfe gemeinsam mit dem Bildungsministerium. Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein kann eine Verkürzung der Quarantäne per Erlass bundesweit regeln. Details sollen demnächst folgen. (Alle TZ; 13.9. Ö1-„Mittagsjournal“)

Bildungsministerium verleiht künftig Gütesiegel für Lern-Apps

Das Bildungsministerium verleiht künftig ein Gütesiegel für Lern-Apps. Entwickler können ihre Produkte bis 15. Oktober bei der Agentur für Bildung und Internationalisierung (OeAD) einreichen. Sie werden dann von Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern begutachtet und im Erfolgsfall mit der Zertifizierung bedacht. Das Gütesiegel soll Eltern, Lehrern und Kindern bei der Auswahl unter den zahlreichen am Markt befindlichen Produkten helfen. Das Gütesiegel ist eine der Initiativen des Acht-Punkte-Plans des Bildungsministeriums für die Digitalisierung an Schulen, dessen bekannteste Punkte die Ausstattung von Schülern und Lehrern mit digitalen Endgeräten sind. (Alle TZ)

Markt für grüne Staatsanleihen nimmt im Herbst Fahrt auf

Der Markt für grüne Staatsanleihen in Europa kommt in diesem Herbst deutlich in Schwung. Vergangene Woche hat die EU-Kommission angekündigt, im Oktober mit der Emission grüner Anleihen starten und damit rund 250 Mrd. Euro einnehmen zu wollen. Einige EU-Staaten wie Deutschland oder Frankreich haben bereits ein eigenes Programm. Großbritannien wird am 20. September seinen ersten „Green Bond“ auf den Markt bringen. In Österreich müssen sich die Investoren aber noch bis zum kommenden Jahr gedulden. Der erste heimische „Green Bond“ wurde jüngst vom Finanzministerium sowie von der Oesterreichischen Bundesfinanzierungsagentur (OeBFA) für das erste Halbjahr 2022 angekündigt. (Standard S. 16, SN S. 12, VN D1)

EZB-Direktorin warnt vor verfrühter Straffung der Geldpolitik

EZB-Direktorin Isabel Schnabel hat vor den Folgen einer voreiligen Reaktion der Europäischen Zentralbank auf die erhöhte Inflation gewarnt. „Eine verfrühte Straffung der Geldpolitik in Reaktion auf einen vorübergehenden Inflationsanstieg wäre Gift für den derzeitigen Aufschwung und würde gerade denen noch mehr schaden, die auch unter dem jetzigen Inflationsanstieg leiden“, erklärte sie. Im August lag die Inflation im Euroraum bei drei Prozent und damit deutlich über der Marke von zwei Prozent, die die EZB mittelfristig anstrebt. „Eine permanent übermäßig hohe Inflation, wie sie von manchen befürchtet wird, halten wir im Euroraum allerdings aufgrund der weiterhin niedrigen Inflationserwartungen für sehr unwahrscheinlich“, merkte Schnabel an. (Standard S. 20, OÖN S. 8, TT S. 16)

Zölle auf Importe aus EU seit Brexit um 42 Prozent gestiegen

Britische Zölle auf Importe aus der EU sind seit dem Brexit einer Analyse zufolge deutlich gestiegen. Britische Unternehmen und Verbraucher hätten zwischen Jänner und Juli 2021 rund 2,2 Milliarden Pfund (etwa 2,6 Mrd. Euro) an Zollgebühren bezahlt, ein Anstieg von 42 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das geht aus einer Auswertung von Regierungsdaten hervor, die die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft UHY Hacker Young veröffentlichte. (Presse S. 13, VN D1)

IV-Mitglieder in den Medien

Börse-Chef: Steuerbefreiung von Kursgewinnen nach bestimmter Behaltefrist 

Als „absoluten Hemmschuh“ für den heimischen Kapitalmarkt bezeichnet Wiener Börse-Chef Christoph Boschan die Besteuerung auf Kursgewinne bei Wertpapieren von aktuell 27 Prozent. Stattdessen fordert er die Wiedereinführung der zwölf-monatigen Behaltefrist, danach sollten Gewinne steuerfrei bleiben. Das habe laut Boschan dann nichts mehr mit Spekulation zu tun. Und auch für eine CO2-freie Zukunft brauche es mehr privates Geld für die Unternehmen. In die gleiche Kerbe schlägt Raiffeisen-Chefökonom Peter Brezinschek: „Man muss den Leuten die Chance auf den Zinseszins-Effekt geben.“ Das mache über die Jahre viel aus. (Krone S. 7)

Doppler-Gruppe will Lieferdienst-Angebot bei Tankstellenshops ausweiten

Von derzeit zehn Turmöl-Diskonttankstellen der Welser Doppler Beteiligungs GmbH kann man sich aus den angeschlossenen Spar-express-Supermärkten über den Lieferdienst mjam Lebensmittel nach Hause bringen lassen. Weil Essenszustellung mit möglichst kurzen Wegen bei viele Konsumenten gut ankommt, wird der erfolgreiche Test nun bis Jahresende auf zwanzig Doppler-Standorte verdoppelt. Langfristig plant Doppler-Geschäftsführer Bernd Zierhut sogar eine Ausweitung auf bis zu 50 Stationen im städtischen Bereich. (Krone S. 6)

XAL startet Gewinnspiel für Geimpfte

Der steirische Lichtspezialist XAL verlost unter der geimpften Belegschaft bis Ende Oktober rund 50 Preise – darunter Sonderurlaubstage, Erlebnis-, Hotel- und Wellness-Gutscheine sowie Tickets für Kulturveranstaltungen. „Wir wollten dem verhärteten Impfthema dadurch eine wenig die Spannung nehmen“, erklärt Helga Fazekas, bei XAL für die Personalentwicklung zuständig. Nach den für die gesamte Belegschaft „anstrengenden eineinhalb Jahren“ soll die Verlosung betont „locker“ und „spielerisch“ wirken. Gleichzeitig soll die Aktion auch die Ungeimpften anspornen. Wenngleich mehr als 70 Prozent der XAL-Mitarbeiter in Österreich bereits geimpft sind. Seitens der IV-Steiermark heißt es, dass die steirischen Betriebe „viel Wert auf Information und Aufklärung“ legen. (Kleine S. 27)

Post erhöht Kapazitäten wegen steigender Paketmengen

Wegen weiter steigender Paketmengen erhöht die Österreichische Post AG ihre Kapazitäten. Im Oktober geht das neue Logistikzentrum im Tiroler Vomp ans Netz – es zählt mit jenem in Kalsdorf bei Graz zu den größten in Österreich. In Kalsdorf wiederum wird im November die Kapazität von 13.500 auf 15.000 Pakete in der Stunde erhöht, im nächsten Jahr sogar auf 20.000 Stück, erläutert Logistik-Vorstand Peter Umundum. Das angepeilte Ziel im Endausbau sei, in Kalsdorf täglich rund 300.000 Pakete zu sortieren. Das Investitionsprogramm – es beläuft sich derzeit auf rund 100 Mio. Euro pro Jahr in Österreich – legt nun vermehrt einen Fokus auf die Regionen. Neben sechs großen Brief- und zehn Paketzentren betreibt die Post österreichweit auch 271 Zustellbasen (44 davon in der Steiermark). (Kleine S. 26-27)

Flughafen Graz: Stuttgart wieder im Flugprogramm

Nach langer Corona-bedingter Pause gibt es wieder eine Flugverbindung zwischen Graz und Stuttgart. Ein Eurowings-Airbus A-319 verbindet die beiden Städte jeden Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag. „Damit haben wir nach Frankfurt und Düsseldorf ein drittes wichtiges Wirtschaftszentrum in Deutschland an Graz angebunden“, sagt Flughafen-Graz-Chef Wolfgang Grimus. (Kleine S. 27)

Flughafen Linz nimmt Düsseldorf-Flüge wieder auf

Nachdem Frankfurt bereits seit Ende Juni wieder ab Linz angeflogen wird, werden nun auch die Linienflüge nach Düsseldorf wieder aufgenommen. Vorerst wird Düsseldorf von Montag bis Freitag einmal täglich angeflogen. Frankfurt wird derzeit täglich außer Sonntag angeflogen, ab 1. Oktober soll die Frequenz auf zwei Mal täglich erhöht werden. (OÖN S. 9, Volksblatt S. 19)