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14.12.2021

Pressezusammenfassung, 14.12.2021
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IV in den Medien

Steirische Wirtschaftsdelegation mit IV-Präsident Knill bei „Expo“ in Dubai

Neue Talk-Reihe „Weitblick“ der IV-Vorarlberg geht in zweite Runde

Allgemein

Insolvenzentgeltfonds: Beiträge der Arbeitgeber sollen halbiert werden

E-Mobilitätsbonus wird verlängert 

Pensionskassen: Verwaltetes Vermögen steigt auf 26,4 Mrd. Euro

Seidler bleibt Präsidentin der Universitätenkonferenz

EU-Kommission genehmigt Beihilfen für Öko-Busse in Österreich

IV-Mitglieder in den Medien

Swarovski schmückt Mailand mit „Kristalltanne“

IBM-Abspaltung Kyndryl will mit neuen Allianzen wachsen

RLB OÖ-Generaldirektor: Längerer Zeitraum mit hoher Inflation 

ÖBB-Nachtzug fährt nun auch nach Paris

illwerke vkw: Auszeichnung als „Best Recruiter“ Vorarlbergs

IV in den Medien

Steirische Wirtschaftsdelegation mit IV-Präsident Knill bei „Expo“ in Dubai

In Dubai findet derzeit die Weltausstellung „Expo“ statt. Dorthin sind auch zahlreiche steirische Vertreter aus Wirtschaft und Industrie gereist. Sie wollen im Fernen Osten Kontakte für die Zukunft knüpfen. Ziel sei es, „neue Kontakte zu knüpfen und auch zu sehen, wie wir als steirische Industrie hier am Weltmarkt reüssieren können“, betonte IV-Präsident Georg Knill. Mehrere steirische Firmen präsentieren bei der „Expo“ ihre Produkte. Die Rubner Holzindustrie Gesellschaft m.b.H. konnte sogar Aufträge zur Fassadengestaltung von vier Länderpavillons an sich ziehen. Großbritannien, Oman, Aserbaidschan und Belgien zeigen sich mit steirischem Holz. „Wir wollen mit diesem Einsatz natürlich auch einen Beitrag für das nachhaltige Bauen rund um die Welt leisten und ich denke, das ist uns sehr gut gelungen“, so Geschäftsführer Albert Weissensteiner. (13.12. Steiermark heute)

Neue Talk-Reihe „Weitblick“ der IV-Vorarlberg geht in zweite Runde

Erst kürzlich brachte die IV-Vorarlberg mit der Gesprächsreihe „Weitblick“ ein neues Format nach Vorarlberg. Seitdem ist am Himmel über dem Rheintal ein roter Heißluftballon mit der Aufschrift „Für die Menschen da“ zu sehen. Der Ballon ist Teil der gleichnamigen Kampagne der IV-Vorarlberg, die die Bedeutung der Industrie für den Standort Vorarlberg und die hier lebenden Menschen hervorheben soll. „Wir wollen den Zusehern von Weitblick neue Denkanstöße liefern, indem wir scheinbare Gegenpositionen zusammenbringen und versuchen, mit unseren Gästen das Gemeinsame vor das Trennende zu stellen“, sagt IV-Vorarlberg-Geschäftsführer Christian Zoll. In der zweiten Folge „Weitblick“ diskutieren Bernhard Heinzle, Geschäftsführer der Gewerkschaft für Privatangestellte in Vorarlberg, und IV-Vorarlberg-Vize-Präsident Hubert Rhomberg, Geschäftsführer der Rhomberg Holding, über Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf die Arbeitswelt. „Die Digitalisierung hilft uns Potenziale zu nützen, die sonst nicht nützbar sind“, so Rhomberg. Durch die Digitalisierung sieht er die Möglichkeit, weniger Qualifizierte wieder in Arbeitsprozesse zu integrieren. (Krone/Vorarlberg S. 24; 13.12. VOL.at)

Allgemein

Insolvenzentgeltfonds: Beiträge der Arbeitgeber sollen halbiert werden

Nach Vorstellungen von Arbeitsminister Martin Kocher sollen die Lohnnebenkosten für Arbeitgeber gesenkt werden. Dazu soll der Beitrag der Arbeitgeber zum Insolvenzentgeltfonds (IEF) im kommenden Jahr von 0,2 auf 0,1 Prozent halbiert werden, das würde eine wirtschaftliche Entlastung von rund 125 Mio. Euro jährlich bringen. Der Fonds sichert das Einkommen von Beschäftigten, deren Betriebe in Konkurs gegangen sind. Eine endgültige Entscheidung über die Beitragssenkung werde nach der Begutachtung getroffen. Eine Senkung des Zuschlags könne per Verordnung des Arbeitsministers festgelegt werden. Die Begutachtung des Entwurfs ist laut Ministerium für eine Woche, also bis Freitag vorgesehen. Kocher will einen „wirtschaftlichen Impuls“ geben und sieht den Fonds nach einer Beitragssenkung auch bei einer Insolvenzwelle noch ausreichend ausgestattet. „Mit der avisierten Senkung der Lohnnebenkosten wird eine Empfehlung der Industrie aufgegriffen, die Unternehmen ab dem kommenden Jahr entlasten würde. Gleichzeitig wäre das ein wichtiger Impuls für den weiteren wirtschaftlichen Aufschwung“, betonte IV-Präsident Georg Knill. (Alle TZ, Ö1-„Morgenjournal“; 13.12. krone.at, wienerzeitung.at) 

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E-Mobilitätsbonus wird verlängert 

Die Elektroauto-Förderung in Österreich wird fortgesetzt. Auch im kommenden Jahr wird der Kauf eines E-Autos durch Privatpersonen von Klimaschutzministerium und Automobilimporteuren mit gemeinsam 5.000 Euro gefördert. Ebenso gibt es finanzielle Unterstützung für die Ladeinfrastruktur: Wallboxen werden mit 600 Euro gefördert, Gemeinschaftsanlagen in Mehrparteienhäusern mit 1.800 Euro. Für betriebliche und öffentliche Schnellladestationen gibt es bis zu 30.000 Euro. Insgesamt stellt das Klimaschutzministerium für 2022 eine Rekordsumme von 167,2 Mio. Euro für die Förderung der E-Mobilität zur Verfügung. Seitens der Automobilimporteure, deren Förderung in Form von Preisnachlässen von den Netto-Listenpreisen erfolgt, wird die Fortsetzung des E-Mobilitätsbonus begrüßt. Für den endgültigen Durchbruch am Markt sei aber ein umfassendes Maßnahmenpaket nötig, das Steuer-Anreize, Ankaufsförderung und möglicherweise auch Vorteile im Straßenverkehr beinhalte. (Alle TZ)

Pensionskassen: Verwaltetes Vermögen steigt auf 26,4 Mrd. Euro

Das von den heimischen Pensionskassen verwaltete Vermögen hat im dritten Quartal weiter zugelegt. Ende September lag das Vermögen bei 26,4 Mrd. Euro, das waren 211 Mio. oder 0,8 Prozent mehr als im Vorquartal, gab die Finanzmarktaufsicht (FMA) bekannt. Die Veranlagungsperformance, die von der Oesterreichischen Kontrollbank (OeKB) berechnet wird, betrug für das dritte Quartal 0,7 Prozent und für die ersten neun Monate 5,5 Prozent. Auch die Zahl der Anwartschafts- und Leistungsberechtigten stieg um 0,3 Prozent auf 1,01 Millionen Personen – davon beziehen derzeit 12,5 Prozent eine Pensionsleistung. (Krone S. 9, Standard S. 18, TT S. 18)

Seidler bleibt Präsidentin der Universitätenkonferenz

Die Rektorin der Technischen Universität (TU) Wien, Sabine Seidler, bleibt für zwei weitere Jahre Präsidentin der Universitätenkonferenz (uniko). Die Plenarversammlung der uniko hat am Montag das gesamte Präsidium für eine neue Amtsperiode ab 1. Jänner 2022 unverändert wiederbestellt. Vizepräsident bleibt damit Oliver Vitouch (Uni Klagenfurt). Weitere Mitglieder im uniko-Präsidium sind Heinz Engl (Universität Wien), Edeltraud Hanappi-Egger (Wirtschaftsuniversität Wien), Tilmann Märk (Universität Innsbruck), Hellmut Samonigg (Medizinische Universität Graz) sowie Ulrike Sych (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien). (Standard S. 6, Volksblatt S. 5, WZ S. 4)

EU-Kommission genehmigt Beihilfen für Öko-Busse in Österreich

Die EU-Kommission hat einen österreichischen Finanzierungsplan in der Höhe von 256 Mio. Euro zum Umstieg auf Öko-Busse inklusive der Anschaffung der notwendigen Infrastruktur mit Geldern aus der sogenannten Aufbau- und Resilienzfazilität (RRF) gebilligt. Die Begünstigten sollen im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens ermittelt werden. Laut der Brüsseler Behörde werden die emissionsfreien Busse den öffentlichen Personennahverkehr fördern und damit zur Reduzierung der CO2- und Schadstoffemissionen beitragen, beides stünde im Einklang mit den EU-Klima- und Umweltzielen und jenen des Green Deal. Bis zum zweiten Quartal 2026 sollen mindestens 650 emissionsfreie Busse auf Österreichs Straßen unterwegs sein. (Standard S. 18, TT S. 18)

IV-Mitglieder in den Medien

Swarovski schmückt Mailand mit „Kristalltanne“

Im Zentrum der norditalienischen Metropole Mailand strahlt ein zwölf Meter hoher Christbaum, der mit 36.000 Lichtern und 10.000 Kristallfiguren des Tiroler Kristallunternehmens Swarovski geschmückt ist. Er ist die Weihnachtsattraktion der weltberühmten, glasüberdachten Galleria, die den Domplatz mit der Piazza alla Scala verbindet. Swarovski verfügt in Mailand über einen Flagship-Store mit 15 Schaufenstern auf der Shoppingmeile Corso Vittorio Emanuele, wenige Schritte vom Mailänder Dom entfernt. Italien ist das Land mit der höchsten Zahl an Swarovski-Verkaufsstellen pro Einwohner. Das Tiroler Unternehmen arbeitet mit den größten italienischen Modemachern zusammen. (Krone S. 10, TT S. 18, Kleine S. 56)

IBM-Abspaltung Kyndryl will mit neuen Allianzen wachsen

Das US-Technologieunternehmen IBM hat sich in zwei Teile aufgespalten. So wurde die IT-Infrastruktur in eine eigenständige Gesellschaft namens Kyndryl ausgelagert. In Österreich agiert Kyndryl seit 4. November als eigene, von IBM Österreich unabhängige Gesellschaft. Zur Geschäftsführerin wurde die langjährige IBM-Managerin Maria Kirschner ernannt. „Durch den Spin-off ist so etwas wie eine Start-up-Kultur entstanden, gleichzeitig bleiben die jahrelangen Partnerschaften aufrecht und werden noch intensiviert“, sagt Kirschner. Kyndryl übernahm Bestandskunden, die diverse IT-Infrastruktur-Services an IBM ausgelagert und langjährige Wartungsverträge haben. Zu den Referenzkunden zählen etwa Mondi oder Andritz. Aus dem Schoß der IBM herausgelöst, will Kirschner mit neuen Allianzen wachsen. (Kurier S. 14)

RLB OÖ-Generaldirektor: Längerer Zeitraum mit hoher Inflation 

Heinrich Schaller, Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank (RLB) Oberösterreich, glaubt an einen längeren Zeitraum mit hoher Inflation. Die Frage sei, wie die EZB darauf reagiere. Schaller ist sie jedenfalls zu verhalten. „Wenn die Inflation auf so ein Niveau steigt wie derzeit, beginnt man normalerweise mit Zinserhöhungen. Aber die EZB kann sich nicht dazu durchringen. Das liegt wohl an der Verschuldung vieler EU-Staaten. Auf diese Weise wird die Verschuldung auf die Allgemeinheit überwälzt, weil die Sparer nur noch ganz wenig Ertrag für ihr Erspartes bekommen. Das ist ein Riesenproblem“, sagt der RLB OÖ-Chef. (Presse S. 13)

ÖBB-Nachtzug fährt nun auch nach Paris

Der Ausbau der Nachtzüge in Europa geht weiter: Montagabend startete am Wiener Hauptbahnhof der erste ÖBB-Nightjet nach Paris. Künftig wird dreimal wöchentlich (Montag, Donnerstag, Samstag) diese Verbindung angeboten, Fahrgäste können über Nacht im Sitzwagen, Liegewagen oder im Schlafwagen in die französische Hauptstadt reisen. Abfahrt in Wien ist jeweils um 19:40 Uhr, Ankunft in Paris am nächsten Tag um 9:42 Uhr. (Alle TZ)

illwerke vkw: Auszeichnung als „Best Recruiter“ Vorarlbergs

Nach 2020 konnte sich der Energiedienstleister illwerke vkw erneut den Titel „Best Recruiter“ in Vorarlberg sichern. Mit dem Sieg in der Energiebranche und dem neunten Rang unter allen getesteten Arbeitgebern verbesserte sich das Bregenzer Unternehmen abermals bundesweit. „Um unsere Wachstumsstrategie in den Geschäftsfeldern Wasserkraft, Energiedienstleistungen, Energienetze und Tourismus zu realisieren, haben wir eine Personaloffensive gestartet. Ein professionell gestalteter Recruiting-Prozess hilft uns dabei, die besten Bewerberinnen und Bewerber für unsere zukunftsweisenden Projekte zu gewinnen“, betonte Christoph Purtscher, Leiter der Servicefunktion Personal der illwerke vkw. (VN D2)