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18.11.2021

Pressezusammenfassung, 18.11.2021
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IV in den Medien

75 Jahre Industriellenvereinigung

Neue Grazer Stadtregierung: Industrie bietet umfassende Zusammenarbeit an

IV-OÖ zu Fachkräftemangel: Potenziale konsequenter ausschöpfen

Allgemein

Corona: Mögliche weitere Maßnahmen werden am Freitag besprochen

Entwurf für Gesundheitsberufe-Impfpflicht in Vorbereitung

Pensionsloch: Budgetzuschuss muss erhöht werden

Inflation stieg im Oktober auf höchsten Wert seit 13 Jahren

Umfrage: Klimaschutz ist Sache der Politik

IV-Mitglieder in den Medien

Semperit erzielte nach neun Monaten deutlich mehr Umsatz und EBITDA

Attensam 2020/21 mit Umsatzplus

Flughafen Wien AG sieht schwarze Null im Jahresergebnis in Reichweite

Takeda errichtet in Wien neuen Forschungskomplex

Schwedische Gruppe übernimmt 1zu1 Prototypen

Prisma Holding: Neubau am Campus V in den Startlöchern

Hilti expandiert in den USA

BTV erwartet kräftigen Vorsteuergewinn

Semmelrock-Werzer: Entbürokratisierung bei Banken und „grüne“ KMU 

„WIKARUS 2021“: Kyocera überzeugte in der Kategorie „Innovation“

Wien Energie will drei Windparks zur Gänze übernehmen

IV in den Medien

75 Jahre Industriellenvereinigung

Seit 75 Jahren ist die Industriellenvereinigung die starke Stimme der österreichischen Industrie. Eine kurze Grußbotschaft von IV-Präsident Georg Knill anlässlich des Gründungstages der Industriellenvereinigung am 18. November 1946 können Sie in diesem Video ansehen. 

Neue Grazer Stadtregierung: Industrie bietet umfassende Zusammenarbeit an

Am Mittwoch wurde die neue Grazer Stadtregierung mit Bürgermeisterin Elke Kahr im Gemeinderat angelobt. Als erste meldete sich die IV-Steiermark nach Kahrs Amtseinführung zu Wort: Industrie und Forschung seien die Basis für all jene Umwelt- und Sozialpläne, die die neue Rot-Grün-Rot-Koalition in ihr Pflichtenheft geschrieben hat. „Das Regierungsübereinkommen ist von ambitionierten Vorhaben in den Bereichen Soziales und Umwelt geprägt. In beiden Gebieten liefert die Grazer Industrie nicht nur wichtige Beiträge, sie ist auch die Basis für die Beschäftigung tausender Grazerinnen und Grazer“, betonte IV-Steiermark-Präsident Stefan Stolitzka. In Graz würden Unternehmen und Forschungseinrichtungen wissenschaftliche Grundlagen für den Kampf gegen den Klimawandel schaffen und zukunftsweisende Technologien und Innovationen entwickeln. Diese werden weltweit eingesetzt und entfalten so globale Wirkung. „Auch im Umweltschutz kann die Grazer Industrie somit wesentlich zu den Zielen der neuen Stadtregierung beitragen“, führte Stolitzka aus. Die Industrie blicke also zuversichtlich auf die Zusammenarbeit mit der Grazer Stadtregierung – auch wenn sie im Regierungsübereinkommen nicht genannt werde, wie man anmerkt. (Kleine S. 4+15; 17.11. krone.at, kleinezeitung.at)

IV-OÖ zu Fachkräftemangel: Potenziale konsequenter ausschöpfen

Trotz Rekordbeschäftigung in Oberösterreich suchen viele Unternehmen, speziell aus der Industrie, händeringend nach Fachkräften. Laut IV-OÖ-Geschäftsführer Joachim Haindl-Grutsch ist es daher absolut notwendig, dass neben der weiteren Automatisierung und Digitalisierung von Wertschöpfungsprozessen im Land alle Potenziale wesentlich konsequenter ausgeschöpft werden, um weiteres Wachstum in diesem Jahrzehnt zu ermöglichen. Dazu seien Verbesserungen in der Schulausbildung mit stärkerem Fokus auf die Grundkompetenzen mit praxisnäherem MINT-Unterricht und der Vermittlung von Digitalkompetenzen in allen Schulzweigen sowie besserer Bildungs- und Berufsorientierung erforderlich. Am Arbeitsmarkt gilt es, das umfassende Potenzial bei der Erhöhung der Frauenbeschäftigung zu heben, Anreize für die längere Beschäftigung älterer Mitarbeiter zu setzen und den Fokus stärker auf den qualifizierten Zuzug zu legen. Diskussionen über Arbeitszeitverkürzungen oder ein bedingungsloses Grundeinkommens würden das Problem des Arbeitskräftemangels hingegen weiter verschärfen und damit die Zukunftsfähigkeit Oberösterreichs gefährden. „Mehr und nicht weniger arbeiten muss sich in jeder Hinsicht lohnen“, so Haindl-Grutsch. Am Arbeitsmarkt gilt es, das umfassende Potenzial bei der Erhöhung der Frauenbeschäftigung zu heben, unter anderem auch im IT-Bereich. (Kurier/Themenwoche S. 12, Volksblatt/Hoamatland S. 20)

Allgemein

Corona: Mögliche weitere Maßnahmen werden am Freitag besprochen

Die Regierung wird frühestens am Freitag über weitere Maßnahmen zur Eindämmung der dramatischen Corona-Situation in Österreich beraten. Sowohl Tourismusministerin Elisabeth Köstinger als auch Justizministerin Alma Zadic verwiesen auf die dann tagende Landeshauptleute-Konferenz. Im Gesundheitsministerium waren gestern interne Gespräche angesetzt. Bundespräsident Alexander Van der Bellen besprach sich am Dienstag wie auch am Mittwoch mit Experten. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen hat am Mittwoch in Österreich einen neuen Rekordwert erreicht. Innerhalb eines Tages sind 14.416 Neuansteckungen hinzugekommen, so viel wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Parallel dazu stieg die Sieben-Tage-Inzidenz auf 953,2 Fälle pro 100.000 Einwohner ebenfalls kräftig an. Am Vortag lag sie noch bei 919,4. (Alle TZ)

Entwurf für Gesundheitsberufe-Impfpflicht in Vorbereitung

Im Gesundheitsministerium wird derzeit ein Gesetzesentwurf zu der von Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein angekündigten Impfpflicht für Gesundheitsberufe vorbereitet. „Im Zuge dessen wird diese Materie auch breit mit Stakeholdern, Experten und Verfassungsjuristen diskutiert", hieß es aus dem Büro des Ressortchefs. Zuvor hatte bereits Justizminister Alma Zadic erklärt, die Bundesregierung lasse die Frage einer Impfpflicht für Gesundheitsberufe und eventuell darüber hinaus rechtlich bewerten. Eine Impfpflicht könne dazu beitragen, „dass die Pandemie besser gemeistert wird“, merkte Tourismusministerin Elisabeth Köstinger an. (Alle TZ)

Pensionsloch: Budgetzuschuss muss erhöht werden

Bis 2026 müsse der Bund fünf Mrd. Euro mehr zu Pensionen zuschießen als ohnehin geplant, kritisiert der Thinktank Agenda Austria vor dem Hintergrund der Nationalratsdebatte über das Budget 2022 inklusive Pensionen. Franz Schellhorn, Leiter der Agenda Austria, stützt sich dabei auf das neue Pensionsgutachten der Alterssicherungskommission der Bundesregierung. Die fünf Mrd. Euro sind nur ein Aufstocken des jährlichen Zuschusses des Staates ins Pensionssystem, um die Differenz zwischen zu niedrigen Einzahlungen und den notwendigen Auszahlungen auszugleichen. Ohne Reform wird das Pensionsloch bis 2030 deutlich wachsen. Bereits heuer wird mehr als jeder fünfte Euro aus dem Bundesbudget zum Stopfen des Pensionslochs verwendet. Allein bis 2025 fehlen im staatlichen Pensionssystem laut Berechnungen der Agenda Austria knapp 125 Mrd. Euro. So hoch wird die Differenz zwischen den Auszahlungen an die Pensionisten und den Einzahlungen der Aktiven sein. (Presse S. 18-19, OÖN S. 9)

Inflation stieg im Oktober auf höchsten Wert seit 13 Jahren

Die Inflationsrate für Oktober 2021 lag nach Angaben der Statistik Austria bei 3,7 Prozent, nach 3,3 Prozent im September. Damit erreichte die Teuerung im Oktober den höchsten Wert seit 13 Jahren. Hauptverantwortlich dafür waren „weitere, markante Preisschübe bei den Treibstoffen und beim Heizöl“, erklärte Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thomas. Die Ausgaben für Treibstoffe und Heizöl waren für weit mehr als ein Drittel der Inflation verantwortlich. Eher moderat entwickelten sich die Nahrungsmittelpreise. Zum Vormonat September stieg das durchschnittliche Preisniveau um 0,6 Prozent. Die stark gestiegenen Treibstoff- und Energiepreise haben auch die Inflation in der Eurozone weiter in die Höhe getrieben: Die Preise legten im Oktober im Schnitt um 4,1 Prozent zu, wie die EU-Statistikbehörde Eurostat bekanntgab. Auch im gesamten EU-Schnitt stieg die Inflation im Oktober mit 4,4 Prozent kräftig. (Alle TZ)

Umfrage: Klimaschutz ist Sache der Politik

Die Österreicher sehen im Klimawandel die größte Bedrohung der Gesellschaft. 61 Prozent sind laut einer Umfrage des Market-Instituts im Auftrag der Allianz Versicherung dieser Meinung. Gleichzeitig sehen sich aber nur 39 Prozent der Befragten persönlich von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen. Die Österreicher sind auch skeptisch, was die Erreichung der Paris-Ziele beim Klimaschutz angeht: Nur etwas mehr als einer von zehn Befragten geht davon aus, dass die Ziele tatsächlich noch erreicht werden können. In der Umfrage weit abgeschlagen landete zudem die Maßnahme „Umweltfreundliche Anlage des Privatvermögens“ (28 Prozent). Der Einfluss der Finanzbranche und insbesondere von Versicherungen werde „massiv unterschätzt“, sagte Rémi Vrignaud, Vorstandsvorsitzender Allianz Österreich AG. „Allein in Österreich beträgt das verwaltete Vermögen rund 200 Mrd. Euro. Das entspricht fast der Hälfte unseres BIP.“ Die Finanzbranche habe mit der nachhaltigen Veranlagung des Geldes „einen extrem wichtigen Hebel in der Hand“. Möglichkeiten für stärkere Bewusstseinsbildung durch Politik und Wirtschaft könnten Informationsangebote an Schulen oder breit angelegte Kampagnen sein. (OÖN S. 11)

IV-Mitglieder in den Medien

Semperit erzielte nach neun Monaten deutlich mehr Umsatz und EBITDA

Der Gummi- und Kautschukspezialist Semperit hat nach neun Monaten deutlich mehr Umsatz erzielt und die operativen Ergebnisse signifikant verbessert. Der Umsatz kletterte um 40,9 Prozent auf 926,1 Mio. Euro. Das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) verdreifachte sich nahezu von 118,5 Mio. auf 324,3 Mio. Euro. Die EBITDA-Marge verdoppelte sich nahezu gegenüber den ersten neun Monaten des Vorjahres zudem von 18 auf 35 Prozent. Die EBIT-Marge stieg von 24,3 Prozent auf 31,3 Prozent an. Unterm Strich blieb ein Nettogewinn nach Steuern von 224,1 Mio. Euro übrig, das ist ein Plus von 63,2 Mio. Euro zur Vorjahresperiode. Für das Gesamtjahr rechnet das Semperit-Management mit guten operativen Zahlen, das EBITDA werde „signifikant über dem EBITDA des Geschäftsjahres 2020 liegen“. Allerdings sei der Ausblick von der Verfügbarkeit und den Preisen von Rohstoffen, den Verkaufspreisen für Medizin-Handschuhe sowie von der Verfügbarkeit von Containern zur Auslieferung der Semperit-Produkte abhängig. Hinzu komme, dass die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie und der Durchimpfungsrate schwer vorherzusagen sei, erklärte das Unternehmen. (Kurier S. 12, SN S. 14, Volksblatt S. 18)

Attensam 2020/21 mit Umsatzplus

Der Wiener Hausbetreuer Attensam hat im Geschäftsjahr 2020/21 den Umsatz um 6,2 Prozent auf 87,7 Mio. Euro gesteigert. „Zwei Lockdowns und ein Cyberangriff konnten das Familienunternehmen nicht daran hindern, den Erfolgskurs der vergangenen Jahre fortzusetzen“, so Geschäftsführer Oliver Attensam. Dazu wurde der Bereich Oberflächen-Desinfektion ausgebaut, um reduzierte Aufträge in Büros, Hotellerie und Freizeiteinrichtungen abzufedern. Die größte Herausforderung für den Hausbetreuer ist die Personalsuche, 1.500 Mitarbeitende waren im Schnitt im abgelaufenen Geschäftsjahr für das Unternehmen tätig. „Wir suchen ständig nach Mitarbeitenden – jede und jeder, die oder der leistungsbereit ist, kriegt bei uns einen Job“, versicherte Attensam. Im Geschäftsjahr 2020/2021 wurde ein Lehrlingsprogramm gestartet. Aktuell werden drei junge Beschäftigte ausgebildet. Insgesamt wurden im vergangenen Geschäftsjahr über 26.000 Liegenschaften und über 7.600 Kunden in ganz Österreich betreut. (Kurier S. 12, Krone S. 8)

Flughafen Wien AG sieht schwarze Null im Jahresergebnis in Reichweite

Die Flughafen Wien AG hat sich im dritten Quartal etwas von der Corona-Krise loslösen können. Dank eines zuletzt gegenüber dem ersten Halbjahr deutlich gestiegenen Passagieraufkommens und des harten Sparkurses sieht der Flughafen für 2021 eine „schwarze Null im Jahresergebnis in Reichweite“. Bis September wurden heuer nur 0,1 Mio. Euro Minus gemacht. Die Umsatzerlöse lagen heuer in den neun Monaten mit 274,5 Mio. Euro fast auf Vorjahreshöhe (277,0 Mio. Euro). Die Zahl der Flugpassagiere am Flughafen Wien-Schwechat von 8,37 Millionen von Jänner bis Oktober lag 13 Prozent über dem Vorjahr. Die gesamte Gruppe (mit Airports Malta und Kosice) verzeichnete heuer bis Oktober 10,47 Mio. Passagiere (an, ab, transit), um 14,4 Prozent mehr binnen Jahresfrist, jedoch um 68,9 Prozent weniger als 2019. (Alle TZ)

Takeda errichtet in Wien neuen Forschungskomplex

Das japanische Pharmaunternehmen Takeda baut die Präsenz in Österreich aus. In der Seestadt Aspern in Wien wird ein neues Forschungs- und Entwicklungsgebäude errichtet. Auf 25.000 Quadratmetern sollen künftig 250 Forscher etwa an neuen Therapien in den Bereichen Onkologie und seltene Krankheiten arbeiten. Takeda beschäftigt 4.500 Personen in Österreich, davon allein 3.000 in Wien. Der Schwerpunkt liegt in der Plasmaforschung bzw. bei der Entwicklung neuer Therapiemöglichkeiten. Auch an einem Coronavirus-Medikament wurde geforscht. Dieses habe sich vorerst jedoch aber als nicht erfolgversprechend herausgestellt, berichtete Manfred Rieger, Entwicklungschef von Takeda Österreich. Die Errichtung des neuen Forschungskomplexes in Aspern, die 2025 abgeschlossen sein soll, wird an die 130 Mio. Euro kosten. Es handle sich um eine der größten Investitionen des Unternehmens in den vergangenen Jahren. (Alle TZ)

Schwedische Gruppe übernimmt 1zu1 Prototypen

Die schwedische Prototal-Gruppe übernimmt die Vorarlberger 1zu1 Prototypen GmbH & Co KG. Das gaben die beiden Inhaber und Geschäftsführer Wolfgang Humml und Hannes Hämmerle bekannt. Prototal wird 1zu1 eigenständig weiterführen und laufend erweitern, betonten die Geschäftsführer des Dornbirner High-Tech-Unternehmens: „Für das Unternehmen und unsere Mitarbeiter ist das eine Riesenchance, für uns eine perfekte Nachfolgeregelung." Die Verträge mit der schwedischen Prototal-Gruppe wurden bereits unterzeichnet, wirksam wird die Übernahme voraussichtlich am 1. Februar 2022. Laut Prototal Industries sollen bei 1zu1 sämtliche Arbeitsplätze erhalten bleiben. Auch die Mietverträge in Rhombergs Fabrik in Dornbirn sollen bestehen bleiben. Prototal Industries will in einem Teilbereich Marktführer werden, 1zu1 sei eine gute Ergänzung, dieses Ziel zu erreichen. (Krone/Vorarlberg S. 24, VN D1; 17.11. ORF Vorarlberg)

Prisma Holding: Neubau am Campus V in den Startlöchern

Seit über 20 Jahren wird das Quartier Campus V in Dornbirn entwickelt. Nun geht die Entwicklung in die nächste Phase. Neben der Postgarage entsteht ein Neubau mit 4.000 Quadratmetern Büroflächen. Das neue Gebäude soll Unternehmen aus den Bereichen Innovation, Technologie, Digitalisierung, Kreativität und Wirtschaftsdienstleistung beheimaten. Dabei werden Start-ups, Ein-Personen-Unternehmen, Kleinunternehmen sowie auch etablierte mittelständische Unternehmen gleichermaßen angesprochen. „Es entsteht ein neuer, mit dem Quartier vernetzter Möglichkeiten-Raum“, nennt es Prisma-Vorstand Bernhard Ölz, dessen Unternehmensgruppe für Entwicklung und Umsetzung verantwortlich zeichnet. Bereits im Bau befindet sich das Prisma-Projekt mit vier Wohnhäusern. (VN D2; 17.11. ORF Vorarlberg)

Hilti expandiert in den USA

Der Baugerätehersteller Hilti mit Sitz in Schaan und einem Standort auch in Thüringen expandiert in den USA. Für 300 Millionen US-Dollar (262,15 Mio. Euro) wird der Spezialist für Bautechnologie Fieldwire mit Sitz in San Francisco übernommen. Es ist der größte Zukauf in der Unternehmensgeschichte. Die strategische Akquisition vereine das Software-Produktportfolio von Fieldwire mit dem globalen Marktzugang von Hilti, teilte Hilti mit. Gemeinsam wolle man die Produktivität in Bauunternehmen und auf Baustellen verbessern. Dazu soll die von Fieldwire entwickelte Software-Plattform für das Baustellenmanagement dienen, welche weltweit bereits auf über einer Million Baustellen eingesetzt worden sei. Hilti ist bereits seit 2017 über eine Serie-B-Finanzierung an Fieldwire beteiligt. (NVT S. 27)

BTV erwartet kräftigen Vorsteuergewinn

Die Bank für Tirol und Vorarlberg (BTV) erwartet für das Geschäftsjahr 2021 einen deutlich höheren Vorsteuergewinn als zuletzt. Dieser dürfte zwischen 75 und 85 Mio. Euro liegen. Das wäre gegenüber dem Ausblick vom Juli eine Steigerung von rund 40 Prozent. „Wesentliche Ursache für die weitere signifikant positive Entwicklung ist die Risikovorsorge, welche erheblich unter den dem Budget zu Grunde gelegten Werten liegt“, teilt das Institut mit. (VN D1)

Semmelrock-Werzer: Entbürokratisierung bei Banken und „grüne“ KMU 

Gabriele Semmelrock-Werzer, Vorstandsvorsitzende der Kärntner Sparkasse und Präsidentin des Österreichischen Sparkassenverbands, ist seit Kurzem auch Vize-Präsidentin der Europäischen Sparkassenvereinigung. In dieser Funktion traf sie in Brüssel mit Mairead McGuinness zusammen, die als EU-Kommissarin auch für Finanzdienstleistungen und Finanzstabilität zuständig ist. Semmelrock-Werzer erklärte, dass sich im Bankensektor die von Kommissionschefin Ursula von der Leyen angekündigte Entbürokratisierung noch nicht feststellen lasse. Man müsste stärker darauf achten, was die Menschen wollen und brauchen. Semmelrock-Werzer begrüßt den Wiederaufbaufonds und den Grünen Deal der EU, es gebe auf dem Weg noch einiges zu tun: „Das betrifft vor allem die Klein- und Mittelbetriebe, auch deren Investitionen müssen nachhaltig sein, was auf unserer Seite bei der Kreditvergabe eine Rolle spielt.“ Hier müsste die Kommission noch aktiver sein. (Kleine S. 39)

„WIKARUS 2021“: Kyocera überzeugte in der Kategorie „Innovation“

Die Kyocera Avx Components GmbH zählt in diesem Jahr zu den Gewinnern des Salzburger Wirtschaftspreises WIKARUS, der bedeutendsten Auszeichnung für herausragende unternehmerische und innovative Leistungen. Das Unternehmen konnte sich in der Kategorie „Innovation“ über den dritten Platz freuen. Die Salzburger überzeugten die Jury mit innovativer Leistungselektronik mit einer hohen Leistungsdichte. (17.11. SN L16-17)

Wien Energie will drei Windparks zur Gänze übernehmen

Die Wien Energie GmbH beabsichtigt von der Encavis Deutschland die Mehrheit an einem Windparkportfolio zu übernehmen, an der sie bereits mit 49 Prozent beteiligt ist. Zu diesem Übernahme-Portfolio gehören die Windparks Pongratzer Kogel, Herrenstein und Zagersdorf. (Kurier S. 12)