Wenn die E-Mail nicht korrekt dargestellt wird, klicken Sie bitte hier.

22.12.2021

Pressezusammenfassung, 22.12.2021
Logo

IV in den Medien

Lehrlingswettbewerb der IV-Kärnten: Zwei wortgewandte Lehrlinge zeigten auf 

Allgemein

Arbeitslosigkeit wieder unter Vorkrisenniveau 

Wifo: Konjunktureinbruch im vierten Lockdown etwas geringer

E-Wirtschaft setzt nach EU-Zustimmung für Ökostrom-Ausbau auf Bundesländer

Stromnetzentgelte steigen 2022 um neun Prozent

EU-Leitlinien für grüne Investments kommen 2022

EU-Impfnachweise ohne Booster künftig nur noch neun Monate gültig

IV-Mitglieder in den Medien

Radkersburger Metal Forming investiert und erweitert den Maschinenpark

Polytec mit grüner Finanzierung

Unternehmen unterstützen Impfkampagne

Zima Unternehmensgruppe zieht für 2021 positive Bilanz

CCL Label: Start zum Neubau des Büro- und Produktionsgebäudes in Dornbirn

Wechsel an der Tyrolit-Spitze

IV in den Medien

Lehrlingswettbewerb der IV-Kärnten: Zwei wortgewandte Lehrlinge zeigten auf 

Mehr als 60 Lehrlinge aus 21 Industriebetrieben in Kärnten nahmen am diesjährigen Lehrlingswettbewerb der IV-Kärnten im Bereich Deutsch, Englisch und Mathematik teil und präsentierten ihre Vorträge zu Themen wie Mobbing oder Fachkräftemangel. In der Kategorie „Deutsch“ wurde Philip Sean Sandrieser zum Sieger gekürt. Er befindet sich derzeit im ersten Lehrjahr als technischer Zeichner beim Betrieb „Leeb Balkone GmbH“ in Gnesau. Er hat das Thema „Apps und Schönheitsfilter“ gewählt und konnte bei seinem Vortrag nicht nur sachlich, sondern auch mit seiner scharfen Kritik an Schönheitsfiltern für Bilder überzeugen. In der Kategorie „Englisch“ konnte sich Kerstin Pemberger durchsetzen. Sie wurde von der Jury zur Siegerin bestimmt, womit – wie schon im Vorjahr – ein Lehrling des Althofner Betriebes „Flex“ gewinnt. Sie hat in ihren Vortrag zum Thema „Fridays for Future“ und Umweltschutz sogar eine Umfrage für die Jury vorbereitet. Neben der sprachlichen Kompetenz fiel sie auch mit ihrer gut durchdachten Präsentation auf. (Kleine/Kärnten S. 22-23)

Allgemein

Arbeitslosigkeit wieder unter Vorkrisenniveau 

Das Arbeitsministerium hat am Dienstag wieder die aktuellen Arbeitslosenzahlen veröffentlicht: Derzeit sind 376.271 Personen beim AMS arbeitslos gemeldet oder in Schulung. Davon sind 305.924 Personen auf Arbeitssuche, 70.347 nehmen an Schulungsmaßnahmen teil. Vor einer Woche waren 372.109 Menschen ohne Beschäftigung, davon waren 300.121 Personen arbeitslos gemeldet und 71.988 Personen in Schulungen. Damit hat die Zahl der beim AMS arbeitslos gemeldeten Personen im Wochenvergleich zwar leicht zugelegt, sie liegt aber unter Vorkrisenniveau. Zur Kurzarbeit sind aktuell 148.796 Personen angemeldet, vor einer Woche waren es erst 108.802 Personen. (Alle TZ)

Wifo: Konjunktureinbruch im vierten Lockdown etwas geringer

Der vierte österreichweite Lockdown hat die Wirtschaftstätigkeit in den drei betroffenen Wochen deutlich gesenkt. Nach einem markanten Rückgang zu Beginn blieb die wirtschaftliche Aktivität in der zweiten Lockdown-Woche unverändert und sank in der dritten nochmals leicht. Insgesamt beträgt der gesamte BIP-Effekt des Lockdowns minus 5,25 Prozentpunkte und fällt damit etwas geringer aus als im zweiten Lockdown ab Mitte November 2020, so das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo). Damals war der Effekt auf die Wirtschaftsleistung ungefähr 6 Prozentpunkte, erläuterte Wifo-Ökonom Josef Baumgartner. Nach vorläufiger Berechnung des Instituts lag das wöchentliche BIP vom 29. November bis 12. Dezember 2021 um 5,7 Prozent bzw. sechs Prozent unter dem Vorkrisenniveau, also einer Durchschnittswoche im Jahr 2019. (Alle TZ)

E-Wirtschaft setzt nach EU-Zustimmung für Ökostrom-Ausbau auf Bundesländer

Nach dem Grünen Licht der EU-Kommission für die Förderung der Erneuerbaren-Stromerzeugung in Österreich fordert die heimische E-Wirtschaft die Bundesländer auf, den Ausbau zu unterstützen. „Man muss die Länder ins Boot holen. Es nützt das beste Bundesgesetz nichts, wenn die Umsetzung in den Ländern dann nicht stattfindet“, sagte der Präsident von Österreichs Energie, Verbund-Generaldirektor Michael Strugl. Zudem müssten die Genehmigungsverfahren schneller werden, denn „wenn das so weitergeht, wird sich das nicht ausgehen mit dem Jahr 2030“. Bis dahin sollen wie berichtet 27 Terawattstunden (TWh) an Erneuerbaren-Kapazität dazugebaut werden, um den gesamten Stromverbrauch übers Jahr gesehen erneuerbar zu decken. Die Unternehmen hätten die Projekte, sie müssten dafür nur die Flächen bekommen, so Strugl. (Kurier S. 10, Standard S. 18; 21.12. Ö1-„Morgenjournal“)

Stromnetzentgelte steigen 2022 um neun Prozent

Die Stromnetzentgelte, die auf der Gesamtstromrechnung rund ein Drittel ausmachen, werden Anfang Jänner um ungefähr neun Prozent erhöht. Für einen durchschnittlichen Haushalt mit 3.500 kWh Jahresverbrauch macht die Netzkostenerhöhung 8,9 Prozent oder rund 21 Euro pro Jahr aus, für Industrie, Haushalt und Gewerbe insgesamt etwa 9,1 Prozent, gab die Regulierungsbehörde E-Control bekannt. Beschlossen wurden die neuen Entgelte von der Regulierungskommission der E-Control. Regional sind die Veränderungen unterschiedlich – begründet durch eine unterschiedliche Investitionstätigkeit der Netzbetreiber für die Erneuerung des bestehenden Leitungsnetzes und Investitionen für neue Aufgaben wie Smart Metering sowie rückgängige Stromabgabe-Mengen. Sinkende Mengen gab es großteils durch Covid-19-Auswirkungen. (Alle TZ)

EU-Leitlinien für grüne Investments kommen 2022

Die EU-Kommission will im kommenden Jahr ihre langerwarteten Investitionskriterien für die Einstufung von Energiequellen als nachhaltig vorstellen. Die Beratungen mit den Mitgliedstaaten und Experten sollen vor Jahresende beginnen, zu Jahresbeginn 2022 soll es dann zu einer Einigung kommen. Die für Wettbewerb zuständige EU-Kommissarin Margrethe Vestager sagte, die neuen Regeln würden Investitionen der EU-Staaten unter anderem in erneuerbare Energien erleichtern, um die EU-Klimaziele schneller und effizienter zu erreichen. (Standard S. 20, OÖN S. 9)

EU-Impfnachweise ohne Booster künftig nur noch neun Monate gültig

Ohne Auffrischung sind EU-Impfzertifikate für Reisen innerhalb der EU künftig spätestens neun Monate nach der Grundimmunisierung ungültig. Die Regel tritt am 1. Februar in Kraft, wie die EU-Kommission bekanntgab. Österreich hat die Gültigkeit der Zertifikate im Grünen Pass bereits zuvor auf 270 Tage gekürzt. (Krone S. 13)

IV-Mitglieder in den Medien

Radkersburger Metal Forming investiert und erweitert den Maschinenpark

Ein außerordentlich herausforderndes erstes Pandemie-Jahr 2020 hat die Radkersburger Metal Forming GmbH (RM) hinter sich gelassen. Heuer konnte beim Spezialisten für Blechumformungen eine Wende eingeleitet werden. Der Umsatz im Vergleich zu 2020 wird von elf auf 14 Mio. Euro zulegen. Dem Wachstum wird nun auch mit Investitionen Rechnung getragen, wie RM-Geschäftsführer Stefan Wiery erklärt: „Wir investieren heuer 1,8 Mio. Euro in Anlagen und Maschinen an unserem Standort in Bad Radkersburg.“ Wachstumsmärkte seien Luftfederungen sowie Druckspeicher für den Premiumsektor im Pkw-Bereich. „Wir leben von unseren Technologien und dem damit verbundenen Know-how, daher ist diese Investition wichtig, um weiterhin europaweit mithalten zu können“, sagt Wiery. (Kleine S. 30-31)

Polytec mit grüner Finanzierung

Der börsenotierte Automobilzulieferer und Kunststoffspezialist Polytec mit Sitz in Hörsching hat über seine Tochtergesellschaft Polytec Plastics Ebensee GmbH erstmals eine grüne Finanzierung abgeschlossen. Das Finanzierungsvolumen beträgt 13 Mio. Euro. Finanzierungspartner ist die Raiffeisenlandesbank OÖ. Die Investitionen werden über die Oesterreichische Kontrollbank mittels Bundeshaftung zu 40 Prozent refinanziert. Geplant sind ein Maschinenpark und eine Kunststoff-Recyclinganlage am Standort Ebensee. Investiert wird in zusätzliche, automatisierte Spritzgussmaschinen für die Produktion von Mehrwegbehältern für die europäische Lebensmittellogistik. Die Hybrid-Spritzgussmaschinen würden zu 100 Prozent mit Ökostrom betrieben, heißt es bei Polytec. Im Vergleich mit den bestehenden Anlagen könnten rund 45 Prozent Energie eingespart werden. (OÖN S. 12)

Unternehmen unterstützen Impfkampagne

Um mehr Menschen zum Impfen zu bewegen, haben sich viele Salzburger Unternehmen der Impfkampagne #ZusammenGegenCorona angeschlossen und ihre Marke vorübergehend adaptiert. So hat etwa der Bergheimer Kranhersteller Palfinger sein Logo für die Aktion zur Verfügung gestellt und wurde zu „Impfinger“. Auch die Salzburg Aluminium AG (SAG) rief in sozialen Medien oder auf ihren eigenen Websites zum Impfen auf. Um die Impfkampagne voranzutreiben, greifen Betriebe auch zu anderen ungewöhnlichen Mitteln. So gibt es bei Sony DADC Europe in Thalgau und der Kuhn-Gruppe mit Sitz in Eugendorf seit September eine Impfprämie für Mitarbeiter. Der oberösterreichische KTM-Hersteller Pierer Mobility will im Jänner ebenfalls einen Bonus an immunisierte Mitarbeiter ausschütten. Auf Anreize setzt auch die i+R Gruppe in Lauterach. Jeder der 1.200 Mitarbeiter, der bereits gegen COVID-19 geimpft ist oder den ersten Stich bis 30. Jänner nachholt, erhält eine Prämie zusätzlich zum Weihnachtsgeld. (SN L14; 21.12. ORF-„Vorarlberg heute“)

Zima Unternehmensgruppe zieht für 2021 positive Bilanz

Die Bilanz der Zima Unternehmensgruppe in Dornbirn liest sich in Wohnungen. 1.021 an der Zahl wurden im Jahr 2021 fertiggestellt und übergeben. Ein „großartiger Jahresabschluss“ freut sich CEO Alexander Nußbaumer. Die Projekte verteilen sich dabei auf den gesamten deutschsprachigen Alpenraum. Mit 370 am meisten Wohnungen wurden in Wien fertiggestellt. Dahinter folgen Deutschland (279), Südtirol und die Ostschweiz (132), Vorarlberg (121) und Tirol (119). Was den Zima-Verantwortlichen bei ihren Projekten wichtig ist: Die Kombination von Wohnqualität, guter Verkehrsanbindung und Grünraum. Diese Eigenschaften würden von den Käufern immer stärker nachgefragt. Auch für das kommende Jahr 2022 hat Zima große Pläne. 5.100 Wohneinheiten liegen insgesamt in der Projekt-Pipeline. (VN D1)

CCL Label: Start zum Neubau des Büro- und Produktionsgebäudes in Dornbirn

50 Mio. Euro investiert die CCL Label GmbH in den Neubau des Büro- und Produktionsgebäudes in Dornbirn. Mit einem traditionellen Spatenstich wurde am 17. Dezember der Bau des rund 11.000 Quadratmeter großen Standorts eingeläutet. Neben der Schaffung von Kapazität entstehen 60 neue Arbeitsplätze. (18.12. VN D1)

Wechsel an der Tyrolit-Spitze

Beim Schleiftechnologieunternehmen Tyrolit KG mit Sitz in Schwaz steht im kommenden Jahr ein Wechsel an der Spitze des Unternehmens an. Christoph Swarovski wird den CEO-Posten an Thomas Friess übergeben. Friess arbeitet seit 2019 im „Corporate Development" des Unternehmens und will Zukunftsbranchen wie Medizin- und Elektrotechnik erschließen sowie die Digitalisierung forcieren. (SN S. 14, Krone/Tirol S. 24, TT S. 23)