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23.11.2021

Pressezusammenfassung, 23.11.2021
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IV in den Medien

Salzer: Arbeitskräftemangel macht vielen Unternehmen Sorgen

Allgemein

Lockdown: Rund 70 Prozent in der Schule

Verschärfte Einreiseverordnung zeitgleich mit Lockdown in Kraft getreten

Agenda Austria: Lockdown kostet wieder Milliarden

Nationalbank-Gouverneur: Lieferketten-Problem drückt auf Wirtschaftskraft

Nationales Impfgremium passt Empfehlungen an

Digitaler Euro könnte bereits 2026 starten

IV-Mitglieder in den Medien

Palfinger übernimmt Partner im Ruhrgebiet

Lockdown beschert Post täglich 80.000 Packerln zusätzlich

Zementwerk Leube könnte 3.000 Haushalte und Betriebe mit Wärme versorgen

Casinos Austria: Aufsichtsrat bestellt neuen Generaldirektor

Hypo Vorarlberg: Auszeichnung für nachhaltige Vermögensverwaltung

IV in den Medien

Salzer: Arbeitskräftemangel macht vielen Unternehmen Sorgen

Ganz unter dem Eindruck der aktuellen Corona-Lage stand der aus diesem Grund auch nur per Videokonferenz abgehaltene Arbeitsmarktgipfel im Landhaus in St. Pölten. „Wirtschaft und Arbeit im Dialog“ lautet das Motto dieser Gespräche, die in regelmäßigen Abständen stattfinden. IV-NÖ-Präsident Thomas Salzer äußerte sich zur 3G-Regelung und sprach auch über die Auswirkungen des großen Arbeitskräftemangels in vielen Bereichen. Das mache vielen Unternehmen Sorgen. In der Aussicht nach vorne gehe es vor allem um das Thema Energiekosten. Es sei im Blick auf die Investitionen wichtig, wieder Vertrauen zu schaffen, dass es nach wie vor Sinn mache, in Österreich zu investieren. (Kurier/NÖ S. 17, Krone/NÖ S. 9)

Allgemein

Lockdown: Rund 70 Prozent in der Schule

Rund 70 Prozent der Kinder sind nach vorläufigen Zahlen am ersten Tag des österreichweiten Lockdown in die Schule gekommen. Nach Angaben des Bildungsministeriums besuchten in sieben Bundesländern etwa drei Viertel der Kinder die Schule, in Salzburg waren es dagegen nur rund 50 Prozent und in Oberösterreich zwischen 60 und 70 Prozent. Tendenziell kamen an den Volksschulen in manchen Bundesländern weniger Kinder, an den Sekundarstufen waren überdurchschnittlich viele Kinder anwesend. Dabei handelt es sich allerdings erst um erste Zahlen aus den Bildungsdirektionen. Die Zahlen schwanken darüber hinaus je nach Schultyp und Standort. Der Montag sei außerdem noch ein Übergangstag, an dem viele Eltern noch nicht endgültig entschieden hätten, hieß es aus dem Bildungsressort. (Alle TZ)

Verschärfte Einreiseverordnung zeitgleich mit Lockdown in Kraft getreten

Auslandsreisen sind auch während des bundesweiten Lockdowns, der das Verlassen des eigenen Wohnbereiches streng reglementiert, möglich. Dabei seien laut Gesundheitsministerium die Einreisebestimmungen des Ziellandes und nach Österreich zu berücksichtigen. Die österreichischen Bestimmungen wurden zeitgleich mit dem Lockdown verschärft. Ausnahmen gibt es nur für Pendler – für sie gilt weiterhin 3G statt 2,5G – und Schüler, die ihren Ninja-Pass vorweisen können, geht aus der 7. Novelle der Covid-19-Einreiseverordnung hervor. Bei Pendlern reicht es aber nicht mehr aus, sich nur einmal wöchentlich testen zu lassen. Sie brauchen einen maximal 72 Stunden alten PCR-Test oder einen höchstens 24 Stunden zurückliegenden Antigentest. Zudem wird durch die bereits zuvor veröffentlichte Einreiseverordnung die Gültigkeitsdauer des Impfnachweises von neun auf sechs Monate verkürzt, wobei bis 6. Dezember eine Übergangsfrist gilt. Der bundesweite Lockdown sieht vor, dass man den eigenen Haushalt nur für begründete Ausnahmen wie etwa Arbeit oder die Deckung von Grundbedürfnissen verlassen kann. (Alle TZ)

Agenda Austria: Lockdown kostet wieder Milliarden

Der nunmehr vierte Lockdown könnte wesentlich teurer werden als jener im Herbst und Winter vor einem Jahr. Je länger er dauert desto größer wird der Kostensprung, wie aus Berechnungen der Denkfabrik Agenda Austria hervorgeht. Bis zum angekündigten Lockdown-Ende per 12. Dezember 2021 sollen die Schließungen die Steuerzahler 2,7 Mrd. Euro kosten, der Vergleichswert des Vorjahres lag bei 2,4 Mrd. Euro. Ein „kurzer, dafür harter Lockdown“ sei aber auch vor genau einem Jahr geplant gewesen – „mit bekanntem Ergebnis: Auf den zweiten Lockdown folgte gleich der dritte“, so Agenda Austria. Bliebe Österreich durchgängig bis Jahresende geschlossen, summierten sich die Kosten auf 5,1 Mrd. Euro – „also auf jene Summe, die Finanzminister Gernot Blümel als Puffer im Budget vorgesehen hat“, so die Agenda Austria. Per Ende Dezember 2020 erreichten die Kosten „nur“ 3,8 Mrd. Euro, da Österreich heuer nämlich von einer höheren Wirtschaftsleistung in den Lockdown startet. Sollten die behördlich verfügten Schließungen durchgängig bis Mitte Februar andauern, dürfte ein Wirtschaftsverlust von 10,6 Mrd. Euro auflaufen, der Vergleichswert des Vorjahres lag bei 8,7 Mrd. Euro. (Alle TZ)

Nationalbank-Gouverneur: Lieferketten-Problem drückt auf Wirtschaftskraft

Corona hat die Lieferketten der Wirtschaft „durcheinandergewirbelt“. Die vergangenen Jahre hätten gezeigt, „wie störungsanfällig weltweite Lieferketten sein können“, betonte Nationalbank-Gouverneur Robert Holzmann anlässlich der Conference on European Economic Integration (CEEI). In Österreich sei es dadurch im zweiten und dritten Quartal zu Wachstumseinbußen von im Branchenschnitt rund 0,3 Prozentpunkten gekommen. (WZ S. 10)

Nationales Impfgremium passt Empfehlungen an

Die dritte Corona-Impfdosis wird nun generell für alle ab 18 Jahren vier Monate nach dem Zweitstich möglich. Das Nationale Impfgremium NIG hat seine Empfehlungen aktualisiert. Bisher war das nur in „begründeten Ausnahmefällen“ vorgesehen. Konkret kann die Auffrischung „ab vier und soll ab sechs Monaten nach dem zweiten Stich durchgeführt werden“, hieß es nun in den Anwendungsempfehlungen. Für jene, die beispielsweise mit AstraZeneca geimpft worden sind, wird die Impfung nach vier Monaten jedenfalls „empfohlen“. (Alle TZ)

Digitaler Euro könnte bereits 2026 starten

Die EU-Institutionen arbeiten derzeit an einer digitalen Version des Euro. Anders als beim Girokonto, wo das Geld bei einer heimischen Bank liegt, soll die digitale Version direkt von der Europäischen Zentralbank ausgegeben werden, was für ein hohes Maß an Sicherheit sorgt. Im Gegensatz zu privatem Kryptogeld handelt es sich dabei um eine „echte“ digitale Währung, welche auch Regularien unterworfen ist. Im Zahlungsverkehr soll die neue Form dann Erleichterungen für Kunden wie auch Händler bringen (z.B. beim Bezahlen im Online-Shopping) und neue Möglichkeiten für Europa eröffnen. Geplanter Start des digitalen Euro ist frühestens 2026. (Alle TZ)

IV-Mitglieder in den Medien

Palfinger übernimmt Partner im Ruhrgebiet

Der börsenotierte Kranhersteller Palfinger mit Sitz in Bergheim bei Salzburg übernimmt ein Unternehmen in Deutschland: Vergangenen Freitag wurde die Übernahme der TSK Kran und Wechselsysteme GmbH und der TSR Lacktechnik GmbH in Duisburg besiegelt, teilte Palfinger mit. TSK sei seit mehr als zwei Jahrzehnten Partner Palfingers und halte im Ruhrgebiet einen bedeutenden Marktanteil. Wirksam wird die Übernahme mit Jahreswechsel. Palfinger erwartet sich damit eine Stärkung am deutschen Markt. Für TSK bedeutet die Akquise den Fortbestand in vollem Umfang mit allen 45 Mitarbeitern. (Krone/Salzburg S. 20, SN S. 13, Volksblatt S. 18)

Lockdown beschert Post täglich 80.000 Packerln zusätzlich

Allein bei der Österreichischen Post AG dürfte im Lockdown das Aufkommen an Paketen um rund zehn Prozent steigen. Bei derzeit täglich 800.000 Packerln entspricht das einem Zuwachs von 80.000 Paketen pro Tag, hieß es bei der Post. Man sei aber gut gerüstet für solche Mengen. Zu Weihnachten 2020 hatte sie in der Spitze bis zu 1,3 Millionen Pakete täglich zu verteilen. Auch bei shöpping, der Online-Plattform der Post, sei mit zehn Prozent Umsatzplus zu rechnen. Die Post hat im zweiten Quartal 56 Prozent aller Pakete im Inland zugestellt und ein Viertel der Pakete, die von Österreich aus ins Ausland gingen, abgewickelt. Insgesamt wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres nach Angaben der Regulierungsbehörde RTR in Österreich 150 Millionen Pakete zugestellt – um 34 Millionen mehr als im ersten Halbjahr 2020. (Alle TZ) 

Zementwerk Leube könnte 3.000 Haushalte und Betriebe mit Wärme versorgen

Rund 3.000 Haushalte sowie Industrie-, Gewerbe- und Hotelbetriebe in Grödig, Hallein-Rif und Anif könnten bald mit Abwärme aus der Zementproduktion der Leube Zement GmbH in St. Leonhard versorgt werden. Gemeinsam mit dem Energiedienstleister Engie Energie wird derzeit eine Machbarkeitsstudie durchgeführt, die das Projekt bewerten soll. Geprüft wird die Möglichkeit, die Abwärme des großen Leube-Ofens in das Fernwärmenetz Grödig einzuspeisen und über ein neu zu errichtendes Leitungsnetz insgesamt drei Gemeinden mit umweltfreundlicher Wärme zu beliefern. „Wir rechnen mit Vorlauftemperaturen von rund 100 Grad“, so Projektleiter Sepp Mösl. Das Gesamtinvestitionsvolumen würde rund 30 Mio. Euro betragen. (SN L10)

Casinos Austria: Aufsichtsrat bestellt neuen Generaldirektor

In einer außerordentlichen Sitzung des Aufsichtsrates wurde Erwin van Lambaart heute zum neuen Generaldirektor der Casinos Austria AG bestellt. Der Niederländer ist aktuell CEO von Holland Casino und wird am 14. März 2022 in den Vorstand einziehen. Ab 1. April 2022 übernimmt er die Position des Generaldirektors und folgt in dieser Funktion auf Bettina Glatz-Kremsner, die Ende März 2021 bekanntgegeben hatte, ihren auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. (Alle TZ)

Hypo Vorarlberg: Auszeichnung für nachhaltige Vermögensverwaltung

Für die Beraterbank Hypo Vorarlberg ist das Thema Nachhaltigkeit nicht erst kürzlich ein wichtiges Thema geworden. Die Auszeichnung des Fonds „Hypo Vorarlberg Ausgewogen Global“, für welchen die Bank das Fonds Advisory betreibt, als Top-Fonds im Nachhaltigkeitscheck der „WirtschaftsWoche“ ist dafür einmal mehr Beweis. Dieses Jahr wurden 1.348 vermögensverwaltende Fonds auf Rentabilität und Nachhaltigkeit untersucht. Dabei wurde der Fonds der Hypo Vorarlberg in der Anlagekategorie „Ausgewogen“ auf Platz neun ausgezeichnet. Künftig plant die Bank eine noch stärkere Verankerung von Nachhaltigkeits-Aspekten im Kerngeschäft. (VN D2)