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27.10.2021

Pressezusammenfassung, 27.10.2021
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IV in den Medien

Knill: Industrie bei Klimaschutz Vorbild

Allgemein

Corona: Neue Verordnung setzt 3G am Arbeitsplatz um

Regierung legt Krisensicherheitsgesetz vor

Deutsche Regierung will Konjunkturprognose senken

EZB rechnet mit Senkung des Wachstumsausblicks 2021

Erneuerbare überholten in der EU erstmals Fossile

Mehr Anreize für Mädchen in MINT-Fächern

IV-Mitglieder in den Medien

Kotányi trotzt globalen Herausforderungen

Piatnik setzt auf Nachhaltigkeit in der Produktion

Austrian Anadi Bank setzt auf Trafiken als Vertriebspartner

AMAG-CEO: China hat Produktion des Legierungsmetalls Magnesium reduziert

ÖBB-„Klimajet“ startet durch Österreich

Spiegelfeld Immobilien-Geschäftsführer: Wohnmarkt wird sich stabilisieren

Salzburger Betriebe ausgezeichnet

Auszeichnung für Gebrüder Weiss

Hagleitner setzt auf neues Produkt

IV in den Medien

Knill: Industrie bei Klimaschutz Vorbild

„Gerade die Industrie ist durchaus ein Vorbild. Sie ist jener Sektor, der seinen Ausstoß massiv gesenkt hat. Und sie folgt einem Dekarbonisierungspfad“, betont IV-Präsident Georg Knill. Beim CO2-Preis ab 2022 sei ihm bewusst, dass das nur ein Startpunkt ist: Es sei wichtig, dass sich die CO2-Preise weiter europäisch harmonisieren. Knill betont zudem: „Wir müssen aber schon auch gemeinsam darauf achten, dass wir bei diesem so wichtigen Thema die Menschen mitnehmen. Die aktuell hohen Energiepreise zeigen auf, wohin die Reise geht.“ Bei der Erschließung erneuerbarer Energiequellen zum Beispiel gebe es „aktuell kein einziges Projekt, welches nicht beeinsprucht und verzögert wird. Das zeigt, dass es zwar das Commitment auf dem Papier vielleicht gibt, aber in der Realität noch nicht“. Klimaschutz könne zu einer Win-win-Situation werden, „indem wir die Produktion von Stahl, Papier, Zement und anderen Grundstoffen emissionsfrei machen. Das wird auch gelingen, aber bis dahin ist noch viel Forschung notwendig“. Zur Diskussion über Konsum und Klimaschutz erklärt der IV-Präsident: „Ich glaube, wir als Gesellschaft haben selten auf etwas verzichtet, das verfügbar war. Daher wird uns nur Weiterentwicklung zum Ziel führen, aber nicht Verzicht.“ (26.10. Kleine Zeitung S. 41-42)

Allgemein

Corona: Neue Verordnung setzt 3G am Arbeitsplatz um

Das Gesundheitsministerium hat die Verordnung vorgelegt, mit der 3G am Arbeitsplatz praktisch flächendeckend umgesetzt wird. Bis Mitte des Monats gibt es noch eine Übergangsfrist, während der man alternativ eine FFP2-Maske anlegen kann. Die Formulierung in der Verordnung lautet: „Arbeitnehmer, Inhaber und Betreiber dürfen Arbeitsorte, an denen physische Kontakte zu anderen Personen nicht ausgeschlossen werden können, nur betreten, wenn sie über einen 3G-Nachweis verfügen. Nicht als Kontakte im Sinne des ersten Satzes gelten höchstens zwei physische Kontakte pro Tag, die im Freien stattfinden und jeweils nicht länger als 15 Minuten dauern." Eine Maskenpflicht entfällt damit einhergehend an den allermeisten Betriebsstätten. Bestehen bleibt in den 3G-Sektoren, die vom Hotel über die „normale“ Gastronomie bis zu Veranstaltungen gehen, die Möglichkeit, einen (nunmehr maximal 24 Stunden alten) Antigen-Test oder auch einen Antikörper-Befund aus den vergangenen drei Monaten vorzulegen. Zu beachten ist, dass etliche Regeln verschärft werden könnten, sobald sich die Zahl der Intensivpatienten erhöht. So würden ab 300 Patienten die Selbsttests generell nicht mehr anerkannt. Ab 400 würde in den 3G-Bereichen auch ein Antigentest nicht mehr akzeptiert. Klar gestellt wird auch, dass ein Testpass, der in der Regel an Schulen verwendet wird, jedenfalls von Freitag bis Sonntag gilt – das heißt, auch wenn wie üblich am Mittwoch der letzte Test stattgefunden hat. (Alle TZ)

Regierung legt Krisensicherheitsgesetz vor

Die Bundesregierung will die Zusammenarbeit und Abläufe im Krisenfall verbessern und bringt ein Krisensicherheitsgesetz auf den Weg. Im Innenministerium soll ein modernes, ressortübergreifendes Lagezentrum gebaut werden, das auch laufend Lagebilder erstellt. Ein eigener Regierungskoordinator soll sich außerdem im Bundeskanzleramt um Krisenvorsorge kümmern. Innenminister Karl Nehammer sprach von Spielregeln für den Krisenfall – ob Pandemie, Blackout oder hybride Bedrohungsszenarien. Eine stärkere gesetzlich definierte Rolle im Krisenfall soll das Bundesheer bekommen: So soll die Möglichkeit zur Sicherung der Versorgung mit systemrelevanten Gütern, insbesondere mit medizinischen und medizintechnischen Gütern, durch das Bundesheer geschaffen werden. Darüber hinaus sollen dem Bundesheer künftig im Krisenfall Maßnahmen zur Krisenvorsorge und -bewältigung übertragen werden können, also etwa der Schutz kritischer Infrastruktur oder die Unterstützung der Einsatzfähigkeit der Sicherheitsbehörden durch die Bereitstellung autarker und resilienter Kasernen. (26.10. Alle TZ)

Deutsche Regierung will Konjunkturprognose senken

Die deutsche Regierung will die Konjunkturprognose für heuer senken. Laut Medienberichten wird für das laufende Jahr nur noch ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland von 2,6 Prozent erwartet. Im April hatte die Regierung noch mit einem Plus von 3,5 Prozent gerechnet. Für 2022 erwartet die deutsche Regierung ein Wachstum von 4,1 Prozent statt wie bisher 3,6 Prozent. Heute soll die Herbstprojektion der Regierung vorgestellt werden. Erst Mitte Oktober hatten führende Wirtschaftsforschungsinstitute ihre Konjunkturprognose für dieses Jahr heruntergeschraubt. (Standard S. 18, Presse S. 13, SN S. 13, OÖN S. 7)

EZB rechnet mit Senkung des Wachstumsausblicks 2021

Angesichts der anhaltenden Lieferengpässe in der Wirtschaft wird die Europäische Zentralbank (EZB) laut Ratsmitglied Pablo Hernandez de Cos ihre Konjunkturerwartungen für 2021 wohl herunterschrauben. Auch die steigenden Energiepreise und andere jüngste Entwicklungen dürften demnach eine deutliche Revision nach unten beim Ausblick erforderlich machen. Im September hatten die Volkswirte der EZB für 2021 noch einen Zuwachs beim BIP im Euroraum von 5,0 Prozent erwartet. (Presse S. 13)

Erneuerbare überholten in der EU erstmals Fossile

In der EU wurde im Vorjahr erstmals mehr Strom mit erneuerbaren Energien erzeugt als mit fossilen Brennstoffen wie Kohle und Gas. Laut einem Bericht der EU-Kommission lag der Anteil der Erneuerbaren an der Stromerzeugung 2020 bei 38 Prozent, während fossile Energieträger nur noch auf 37 Prozent, Atomkraftwerke auf 25 Prozent kamen. Treibhausgasemissionen befanden sich um rund 31 Prozent unter dem Wert von 1990. (Standard S. 18, TT S. 23)

Mehr Anreize für Mädchen in MINT-Fächern

Frauenministerin Susanne Raab will künftig „an unterschiedlichen Schrauben drehen“, um den weiter bestehenden Gehaltsunterschied zwischen Frauen und Männern gegenzusteuern und nimmt dafür 1,6 Mio. Euro in die Hand. Neben Bewusstseinsbildung und dem Ausbau des Kinderbetreuungsangebots sollen diese auch in Anreize bei der Berufswahl von Mädchen und Frauen fließen. Forciert werden soll die Ausbildung in MINT-Fächern sowie „der selbstbewusste Umgang mit den eigenen Finanzen“, so Raab. (Presse S. 11)

IV-Mitglieder in den Medien

Kotányi trotzt globalen Herausforderungen

Das Wolkersdorfer Familienunternehmen Kotányi, das heuer sein 140-jähriges Bestehen feiert, hat im Vorjahr 175 Mio. Euro umgesetzt. 70 Prozent davon kommen aus dem Export in 32 Länder, das Unternehmen ist daher stark von globalen Entwicklungen abhängig. Geschäftsführer Erwin Kotányi spricht von großen Herausforderungen bedingt durch Missernten, Währungsschwankungen und Spekulanten, die Preise in die Höhe treiben. Die Pfefferernte sei zwar relativ gut ausgefallen, jedoch haben sich die Preise mehr als verdoppelt. Corona-bedingte Lockdowns in Vietnam hätten zu einem kompletten Stillstand für drei Monate geführt, so Kotányi. Im internationalen Handel verschärften die Engpässe in der Containerschifffahrt die Situation zusätzlich. Ein Lichtblick für das anstehende Weihnachtsgeschäft sei allerdings die Normalisierung der Preise bei der Vanille, die sich zuletzt verfünffacht hatten, zeigt sich Kotányi optimistisch. (26.10. Kurier S. 14)

Piatnik setzt auf Nachhaltigkeit in der Produktion

Nachhaltigkeit wird auch beim Spielen immer wichtiger und künftig auch entscheidend für den Geschäftserfolg, weiß Piatnik-Chef Dieter Strehl. So bezieht der Spielehersteller einen Großteil der für die eigenen Spiele verwendeten Vormaterialien in Europa und produziert auch selbst, was eine Seltenheit in der Branche ist. Elektronische Bestandteile könnten in Europa jedoch kaum wirtschaftlich hergestellt werden, „diese werden in Asien zu konkurrenzlosen Preisen angeboten“, so Strehl. Dass das Unternehmen seinen Sitz im 14. Wiener Bezirk hat, sei auch ein Aspekt der Nachhaltigkeit, betont der Piatnik-Geschäftsführer. 60 Prozent der Mitarbeiter könnten zu Fuß oder mit den Öffis in die Arbeit kommen. Außerdem werden 90 Prozent der Produkte in Europa verkauft, sagt Strehl. (26.10. Kurier S. 15)

Austrian Anadi Bank setzt auf Trafiken als Vertriebspartner

Erster Meilenstein für die Kärntner Anadi Bank (270 Mitarbeiter, zwölf Filialen): Bereits 100 Trafikanten wurden als Partner für das Konto-Angebot „Marie“ gewonnen. Bis Ende 2022 sollen es über 300 sein. „Mit unseren über Tablets bestellbaren Finanzprodukten sind wir europaweit einzigartig“, sagt Anadi-Bank-Chef Christian Kubitschek, der zudem betont: „Ich bin seit Juli 2020 Vorstandschef der Bank – und wir haben die 21,5 Mio. Euro Verlust aus 2019 in eine halbe Million Euro Gewinn gedreht. Heuer wird es noch mehr.“ (26.10. Krone S. 8)

AMAG-CEO: China hat Produktion des Legierungsmetalls Magnesium reduziert

China hat die Produktion des wichtigen Legierungsmetalls Magnesium drastisch reduziert, das bremst nun auch die Aluminium-Hersteller, erklärt AMAG-Vorstandsvorsitzender Gerald Mayer. Weltweit haben sich die Lagerbestände bereits halbiert, der Preis steigt deutlich. Problematisch ist das insbesondere, weil zur Gewichtsersparnis in modernen Pkw bis zu 150 kg, in E-Autos sogar 600 kg Aluminium verbaut sind. Neben Felgen sind oft Motorblöcke, Lenkungsteile, Karosseriebleche, Batteriegehäuse etc. daraus gefertigt. (26.10. Krone S. 8, 27.10. OÖN S. 7)

ÖBB-„Klimajet“ startet durch Österreich

Anlässlich des „Klimaticket“-Starts am gestrigen Nationalfeiertag hat Umweltschutzministerin Leonore Gewessler zwei Züge im entsprechenden Design getauft, darunter der „Klimajet“ der ÖBB, der in den nächsten Monaten in Österreich unterwegs sein wird. Dieser soll auf das „Klimaticket“ aufmerksam machen, das bereits von rund 80.000 Besitzern genutzt werden kann. (WZ S. 10, OÖN S. 27)

Spiegelfeld Immobilien-Geschäftsführer: Wohnmarkt wird sich stabilisieren

Georg Spiegelfeld, Geschäftsführer des Familienunternehmens Spiegelfeld Immobilien GmbH, ortet einen deutlichen Anstieg der Wohnkosten – sowohl bei Mieten und Kaufpreisen als auch bei den Betriebs- und Energiekosten. Grund dafür sei einerseits das zu geringe Angebot und andererseits die große Nachfrage nach Eigentumswohnungen als sichere Anlage. Spiegelfeld geht allerdings davon aus, dass sich der Markt wieder drehen und mehr Angebot vorhanden sein wird sowie die Preissituation im Wohnmarkt sich stabilisieren wird. Zukunftsthema in der Bauwirtschaft werde die Schaffung von günstigerem Wohnraum durch vereinfachte Herstellungsprozesse sowie die Themen Nachhaltigkeit, Klima und Energieeffizienz sein, so Spiegelfeld. (Krone/Wien-Beilage S. 7)

Salzburger Betriebe ausgezeichnet

41 Salzburger Betriebe wurden mit dem Gütesiegel für Betriebliche Gesundheitsförderung von der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) ausgezeichnet. Darunter sind unter anderem Sony DADC, Palfinger und Bosch. Das Gütesiegel würdigt herausragende Gesundheitsprojekte eines Betriebs und wird für drei Jahre verliehen. Österreichweit meldete die ÖGK mit 386 Firmen einen Rekord. (SN L15)

Auszeichnung für Gebrüder Weiss

Der Vorarlberger Transport- und Logistikdienstleister Gebrüder Weiss hat in Wien den Hermes.Verkehrs.Logistik.Preis entgegengenommen. Der Award wird für besondere Leistungen und Innovationen an Verkehrs- und Logistikunternehmen verliehen. Mit der Auszeichnung wird das Kundenportal myGW gewürdigt, über das die Kunden von Gebrüder Weiss jederzeit auf alle Daten ihrer Transport- und Logistikaufträge zugreifen können. Ein elektronisches Buchungssystem, die Verwaltung digitalisierter Dokumente und die Möglichkeit, über myGW zu kommunizieren, machen die Plattform zur zentralen Anlaufstelle für Versender und deren Kunden. (VN D2)

Hagleitner setzt auf neues Produkt

Der Hygienespezialist Hagleitner will nun auch mit lebensmittelechten Desinfektionstüchern punkten, die unter anderem in Gastroküchen und im Einzelhandel für mehr Sicherheit sorgen sollen. Die Tränklösung dafür kommt aus dem hauseigenen Werk. Entsprechend hat die Firma ihre Kapazitäten ausgebaut. „Hagleitner kann Tücher für bis zu fünf Millionen Packungen pro Jahr tränken“, erklärt Geschäftsführer Hans Georg Hagleitner. (SN L15)