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29.09.2021

Pressezusammenfassung, 29.09.2021
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IV in den Medien

Salzburg Europe Summit: Forderung nach strategischer industrieller Politik

IV-Steiermark: Bekenntnis zur klimafreundlichen Transformation der Wirtschaft

IV-Salzburg startet gemeinsamen Impfaufruf mit Politik und Sozialpartnern 

Allgemein

Arbeitsmarkt: Weniger Arbeitslose, aber mehr Schulungsteilnehmer 

Corona-Krise führte 2020 zu historischem BIP-Rückgang in Österreich

Fiskalrat rechnet mit langfristiger Budgetlücke

Konjunktur: Wirtschaft brummt wieder, es gibt aber noch Unsicherheiten

Österreich bekommt 450 Mio. Euro aus EU-Corona-Hilfsfonds

IV-Mitglieder in den Medien

Doppelmayr: Wachsende Akzeptanz der Seilbahn als urbane Mobilitätslösung

Sparkasse OÖ vervierfacht Halbjahresgewinn

Steiermärkische zum Halbjahr 2021 mit Plus in allen Bereichen

Volksbank Vorarlberg blickt auf erfreuliches Halbjahr

Wiener Netze investieren in Maßnahmen gegen Blackout 

ÖBB-Postbus: Start für besonderes Lehrlingsprojekt 

IV in den Medien

Salzburg Europe Summit: Forderung nach strategischer industrieller Politik

„Schafft Europa den Neustart?“ – das war Thema beim internationalen Salzburg Europe Summit: Die Antwort bei dieser Konferenz europäischer Regionen war ein durchgängiges „Ja“ – allerdings eines mit Auflagen. Die EU müsse jedenfalls geschlossen agieren, sonst sei man am Ende. Generell wurde die Forderung nach einer strategischen industriellen Politik laut. Dazu betonte IV-Generalsekretär Christoph Neumayer: „Was ist dieses Europa sicherheitspolitisch: Der Vegetarier unter den Fleischfressern. Was ist dieses Europa ohne Großbritannien: Der Veganer unter den Fleischfressern.“ Aktuell gibt es in Europa etwa 21 Millionen Unternehmen – bei rund 450 Millionen Einwohnern. (27.9. Salzburg heute, orf.at) 

IV-Steiermark: Bekenntnis zur klimafreundlichen Transformation der Wirtschaft

Um die Transformation zu einer nachhaltigen Wirtschaft zu meistern, haben sich die steirischen Sozialpartner zusammengetan. Gemeinsam wollen IV, Gewerkschaft, Arbeiter-, Wirtschafts- und Landwirtschaftskammer klimapolitische Schwerpunkte für die Zukunft aufzeigen. Von der Politik werden nun bessere Rahmenbedingungen gefordert. Die Welt stehe vor einer komplexen Aufgabe, sagte IV-Steiermark-Präsident Stefan Stolitzka. Aber: „Die Industrie steht zum Green Deal. Und in der Steiermark haben wir die Lösungen dafür.“ So würden Anlagen und Technologie für Wind- und Wasserkraftwerke in die ganze Welt exportiert. „Die damit ausgerüsteten Anlagen sparen jährlich 750 Megatonnen CO2. Das entspricht dem CO2-Ausstoß von Deutschland.“ Für Österreich sei das laut Stolitzka ein großer Vorteil, da beim Ausbau der erneuerbaren Energien die CO2-Emissionen durch den Transport eingespart werden könnten. Mit Sorge verfolgt man aber auch die politischen Geschehnisse in Graz, wo die KPÖ zur neuen stärksten Partei gewählt wurde. Stolitzka berichtet bereits von besorgten Anfragen ausländischer Geschäftspartner und fügt hinzu: „Nicht nur das – es ist auch die Berichterstattung der ganzen Welt, die natürlich dann nur eine kommunistische Partei sieht, nicht eine Person, die, glaube ich, von den Grazerinnen und Grazern gewählt wurde, ohne das Programm zu kennen.“ (Kleine S. 32-33, 28.9. ORF Steiermark, Radio Steiermark-Journal)

IV-Salzburg startet gemeinsamen Impfaufruf mit Politik und Sozialpartnern 

In einem nicht alltäglichen Schulterschluss appellierten die führenden Landespolitiker und Salzburgs Sozialpartner mit der IV-Salzburg an die Bevölkerung, sich impfen zu lassen. In einer gemeinsamen Stellungnahme heißt es: „Es geht um die Gesundheit aller und die Sicherheit für den Wirtschaftsstandort, die Arbeitsplätze sowie das soziale Zusammenleben. Wir wollen so schnell wie möglich in Richtung Normalität kommen und die Pandemie hinter uns lassen. Wer jetzt noch nicht geimpft ist, soll das rasch nachholen.“ Auch die Regeln, wie Mitarbeiter an den Arbeitsplatz kommen können, Stichwort 3 G, brächten etwas, betonte IV-Salzburg-Präsident Peter Unterkofler. (SN L3)

Allgemein

Arbeitsmarkt: Weniger Arbeitslose, aber mehr Schulungsteilnehmer 

Derzeit sind in Österreich 267.966 Menschen arbeitslos gemeldet, um 2.771 weniger als in der Vergleichswoche 2019. Allerdings hat die Anzahl der Schulungsteilnehmer gegenüber der Vorwoche um 1.186 auf 68.216 Personen zugenommen – damit sind derzeit 336.182 Menschen ohne Beschäftigung, informierte das Arbeitsministerium. Vor einer Woche waren 335.058 auf Arbeitsuche oder in Schulungen. Anmeldungen zur Kurzarbeit liegen derzeit bei 63.389. „Die Arbeitslosigkeit ist im Vergleich zur Vorwoche konstant geblieben, der Abstand zur Vergleichswoche im Jahr 2019, vor der Krise, hat sich jedoch weiter vergrößert. Die relativ hohe Zahl an Schulungsteilnehmerinnen und -teilnehmern ist vor allem auf den Erfolg der Joboffensive zurückzuführen“, sagte Arbeitsminister Martin Kocher. Ursprüngliches Ziel der Joboffensive sei es gewesen, bis Ende 2022 100.000 Menschen mit den Ausbildungsprogrammen zu erreichen. Bereits jetzt hätten 60.000 Menschen im Rahmen der Joboffensive ihre Ausbildung vor drei Monaten erfolgreich abgeschlossen. (Alle TZ)

Corona-Krise führte 2020 zu historischem BIP-Rückgang in Österreich

Die Corona-Krise hat die heimische Wirtschaft im vergangenen Jahr hart getroffen. Die Wirtschaftsleistung (BIP) ging mit 6,7 Prozent in einem noch nie da gewesenen Ausmaß zurück. Die Statistik Austria spricht von einem „historischen Rückgang“. Zum Vergleich: Selbst die Wirtschafts- und Finanzkrise hat in Österreich nicht annähernd für einen so massiven BIP-Einbruch gesorgt wie die Pandemie. 2009 ging die Wirtschaftsleistung „nur“ um 3,8 Prozent zurück. „Nahezu alle Wirtschaftsbereiche verzeichneten deutliche Rückgänge, wobei die Bereiche Beherbergung und Gastronomie sowie die Kultur-, Unterhaltungs- und persönlichen Dienstleistungen besonders hart getroffen wurden", berichtete Tobias Thomas, Generaldirektor der Statistik Austria. Zwischenzeitlich sei der österreichischen Wirtschaft allerdings der Turnaround gelungen. Bereits Ende des zweiten Quartals 2021 lag die Wirtschaftsleistung nahezu auf Vorkrisenniveau. (Presse S. 15, SN S. 11, Volksblatt S. 20, VN D1)

Fiskalrat rechnet mit langfristiger Budgetlücke

Der Fiskalrat erwartet langfristig eine große Budgetlücke, sollten bis dahin keine kostendämpfenden Maßnahmen gesetzt werden. Das geht aus dem erstmals erstellten Nachhaltigkeitsbericht hervor, der bis in das Jahr 2070 blickt. Bis dahin wäre gemäß den vorgestellten Berechnungen eine Lücke von 2,5 Prozent des BIP pro Jahr entstanden. Um das Budget langfristig in Balance zu halten, bietet sich für den Fiskalrat etwa der Blick auf Gesundheits- und Pensionssystem an. So würden außertourliche Pensionserhöhungen um 0,4 Prozentpunkte, wie sie von 2018 bis 2021 vorgenommen wurden, die langfristige Budgetlücke um 0,7 Prozent erhöhen. Sinnvoll wäre in diesem Sektor, wenn das tatsächliche Pensionsantrittsalter mit dem Lebensalter steigt, also auf 64,5 Jahre bis 2070. Dies würde die Lücke ebenso um 1,1 Prozent senken wie eine dauerhafte Beschränkung der Wachstumsausgaben im Gesundheitssystem um gerade einmal 0,3 Prozent. (Alle TZ)

Konjunktur: Wirtschaft brummt wieder, es gibt aber noch Unsicherheiten

„Wirtschaftlich betrachtet ist die Krise vorbei, auch wenn einzelne Sektoren weiterhin betroffen sein werden“, beschreibt Gabriel Felbermayr, designierter Präsident des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (Wifo), die aktuelle wirtschaftliche Lage. Das betreffe vor allem den Tourismus. In dieser Branche gebe es noch viel Unsicherheit. „Die akute Phase der Rezession haben wir aber überstanden“, glaubt Felbermayr. Dafür werde aber das Wachstum im kommenden Jahr etwas niedriger sein als bisher erwartet. Beim wichtigen Handelspartner Deutschland wird sich das genau umgekehrt abspielen, meint Felbermayr. Auch wenn Österreich und Deutschland gut aus der Krise herauskommen würden, bestehe noch eine gewisse Fragilität während des Aufschwungs, sagt der deutsche Ökonom Lars Feld. Vor allem bei den internationalen Liefer- und Wertschöpfungsketten müsse sich noch einiges „zurechtruckeln“. Ein Ende der staatlichen Förderungen für Unternehmen könne man nun in Aussicht stellen, solle aber noch abwarten, was im nächsten Jahr passiere. (Alle TZ)

Österreich bekommt 450 Mio. Euro aus EU-Corona-Hilfsfonds

Österreich hat den ersten Teil der Corona-Hilfen aus dem neuen europäischen Wiederaufbaufonds erhalten. Die zuständige EU-Kommission überwies 450 Mio. Euro an die Republik, wie das Finanzministerium mitteilte. Insgesamt erhält Österreich 3,5 Mrd. Euro an EU-Zuschüssen für Projekte, deren Schwerpunkt im Bahn- und Breitbandausbau sowie in Öko-Investitionen liegen. „Spätestens jetzt geht der österreichische Aufbau- und Resilienzplan mit seinen 27 Reform- und 32 Investitionsvorhaben in seine Umsetzungsphase. Die Auszahlungen sind an die Erreichung von Meilensteinen geknüpft“, erklärte Finanzminister Gernot Blümel. Insgesamt reichte Österreich für den „Aufbau und Resilienzplan“ Projekte von 4,5 Mrd. Euro ein. (Alle TZ) 

IV-Mitglieder in den Medien

Doppelmayr: Wachsende Akzeptanz der Seilbahn als urbane Mobilitätslösung

„Auch wenn uns die Pandemie global voraussichtlich noch länger beschäftigen wird, haben wir Grund zu Optimismus“, sagt Thomas Pichler, Geschäftsführer des Seilbahnherstellers Doppelmayr, mit Blick auf das aktuelle Geschäftsjahr. „Im vergangenen Jahr haben wir zahlreiche Innovationen und Neuprodukte am Markt lanciert. Auch unsere digitale Kompetenz haben wir ausgebaut. Dazu kommt eine wachsende Akzeptanz der Seilbahn als urbane Mobilitätslösung auch in Europa.“ Pichler verweist dabei auf den Auftrag zur Realisierung einer Stadtseilbahn in Paris. Gleichzeitig zeichne sich auch eine Erholung des Tourismus ab. „Die Menschen wollen wieder Berge und Freizeit mit der Seilbahn erleben, im Winter wie im Sommer.“ Dafür habe Doppelmayr verschiedene Sportgerätehalterungen im Portfolio, das neueste Produkt dafür sei das Bike Cab für Gondelbahnen. Mit dem aktuellen Personalstand sei man nach dem ersten Pandemie-Jahr stabil aufgestellt. Als Beispiel für den zuversichtlichen Blick in die Zukunft nennt Pichler die Tatsache, dass Doppelmayr über 100 Lehrlinge ausbilde. (Krone/Vorarlberg S. 22, SN S. 13, VN D1, NVT S. 16-17; 28.9. ORF Vorarlberg)

Sparkasse OÖ vervierfacht Halbjahresgewinn

Der Aufschwung in der oberösterreichischen Wirtschaft spiegelt sich auch im Halbjahresergebnis der Sparkasse Oberösterreich. Das Ergebnis vor Steuern wurde mehr als vervierfacht und erhöhte sich von 18 auf 83 Mio. Euro. Auch das Halbjahresergebnis von 2019 wurde um fast 70 Prozent übertroffen. Dass die Sparkasse nur einen Teil ihrer Risikovorsorgen auch tatsächlich benötigt habe, sei nur eine Erklärung für das gute Ergebnis, sagt Vorstandsvorsitzende Stefanie Huber. Daneben seien das Wertpapiergeschäft und die Wohnbaufinanzierung deutlich gestiegen. Sie geht davon aus, auch das Gesamtjahr mit einem deutlichen Plus abzuschließen. Es sei erkennbar, dass wegen der staatlichen Investitionsanreize bestimmte Investments vorgezogen worden seien. Allerdings bedeute dies nicht automatisch, dass danach eine Delle kommen müsse, sagt Huber. „Jetzt wurde die Liquidität für das Auffüllen der Lagerbestände genützt. Ich gehe davon aus, dass mit den steigenden Umsätzen auch mehr in Betriebsmittel investiert werden wird.“ (OÖN S. 11)

Steiermärkische zum Halbjahr 2021 mit Plus in allen Bereichen

Die Steiermärkische Sparkasse hat im ersten Halbjahr 2021 nach Steuern in allen wesentlichen Posten ein Plus – im Vergleich zum Vorjahreszeitraum – bilanziert. Das Betriebsergebnis wuchs von 235,8 auf 269,8 Mio. Euro. Die Bilanzsumme wurde von 17,8 auf 18,9 Mrd. Euro verbessert. Alle Töchter hätten Gewinne erwirtschaftet, wie die steirische Regionalbank bekanntgab. Das Eigenkapital konnte die Steiermärkische Sparkasse von 1,8 auf 1,99 Mrd. Euro steigern, nach eigenen Angaben deutlich über der gesetzlichen Forderung. Auch die „deutlich verbesserten Wachstumsprognosen lassen die Steiermärkische Sparkasse positiv in die Zukunft blicken“, so Vorstandschef Gerhard Fabisch, der auch für das Gesamtjahr ein Ergebnis „deutlich über Plan“ erwartet. (Kleine S. 32-33)

Volksbank Vorarlberg blickt auf erfreuliches Halbjahr

Die Volksbank Vorarlberg konnte im ersten Halbjahr 2021 das Geschäftsergebnis mit 6,43 Mio. Euro leicht erhöhen, die Bilanzsumme liegt bei 1,87 Mrd. Euro. Der Überschuss nach Steuern beträgt 5,09 Mio. Euro (Vorjahr: 5,03 Mio. Euro). Das Provisionsgeschäft stieg auf gesamt 9,4 Mio. Euro (Vorjahr 9,1 Mio. Euro). Dementsprechend zufrieden ist Vorstandsvorsitzender Gerhard Hamel. Die Konzentration auf den regionalen Markt in Vorarlberg habe auch 2021 zu einer positiven Entwicklung in den verschiedenen Bereichen geführt. Zuwächse gab es auch bei der Vermögensverwaltung und im Wertpapiergeschäft. Hier liegen die Betriebserträge bei 21,58 Mio. Euro, was einen Anstieg von knapp zwei Prozent bedeutet. Die Nachhaltigkeit spiele dabei eine immer größere Rolle. „Gerade während der Pandemie hat sich gezeigt, dass ein auf nachhaltige Kriterien ausgerichtetes Risikomanagement volatile Börsenentwicklungen wesentlich besser verkraftet", so Hamel. (VN D2)

Wiener Netze investieren in Maßnahmen gegen Blackout 

Zur Absicherung für den Fall eines Blackouts investieren die Wiener Netze bis 2025 1,5 Mrd. Euro in das Strom-, Fernwärme-, Gas- und Telekommunikationsnetz und errichten neun zusätzliche Umspannwerke. In Wien gibt es zurzeit 46 Umspannwerke. Aktuell wird jenes in Simmering erneuert und beim Alberner Hafen ein neues Werk gebaut. Es soll in zwei Jahren in Betrieb gehen und die Versorgungsgebiete Kaiserebersdorf und Schwechat entlasten. Die Wiener Netze planen, die Zahl ihrer Umspannwerke bis 2030 auf 55 zu erhöhen. Auch zahlreiche Trafostationen und der „Ringschluss“ mit 380-Kilovolt-Leitungen sollen dazukommen. Denn die Gefahr eines Blackouts steige – etwa durch die Elektrifizierung des Autoverkehrs und durch Energieeinspeisung durch Photovoltaikanlagen. (28.9. meinbezirk.at)

ÖBB-Postbus: Start für besonderes Lehrlingsprojekt 

Am Dienstag erfolgte in Innsbruck der Start eines besonderen Lehrlingsprojekts des ÖBB-Postbusses für Lehrlinge aus Tirol, Vorarlberg und Salzburg, nämlich das „Projekt Lehrling Puch 500“. Ein Mädchen und sechs Burschen restaurieren unter Anleitung ihrer Lehrlingsausbildner einen Puch 500 (Baujahr 1971). Der Zusammenbau erfolgt im Frühjahr 2022 in der Postbus-Werkstätte in Innsbruck. (SN L4)