Braun Lockenhaus bringt Bugholz ins Wiener MAK

Die bentwood Kollektion der burgenländischen Möbelmanufaktur Braun Lockenhaus nutzt gebogenes Holz nicht nur als Material, sondern auch als gestalterisches Mittel. Zwei Stücke dieser Serie werden ab 17. Dezember im Rahmen der Thonet-Ausstellung im Wiener MAK ausgestellt. Adolf Krischanitz, einer der bekanntesten Architekten Österreichs designte die bentwood Kollektion. Die Bugholztechnik ist ein einzigartiges Handwerk, die Möbel werden dadruch extrem robust und widerstandsfähig gemacht.

Foto v.l.: Paul Lehrner, Key Account Manager bei Braun Lockenhaus, Adolf Krischanitz, Architekt und Designer der bentwood Kollektion, Sebastian Hackenschmidt, Kostode für Möbel und Holzarbeiten am MAK und Jochen Joachims, Geschäftsführer von Braun Lockenhaus

Jochen Joachims, Geschäftsführer von Braun Lockenhaus, unterstreicht die Qualität der Bugholzmöbel: „Die bentwood-Sitzmöbel sind quasi unkaputtbar. Bei der traditionellen Herstellungsweise wird das Holz mit Wasserdampf gebogen. So sind beispielsweise Lehnen oder Füße aus einem Stück gefertigt. Das kann keine computergesteuerte Maschine.“ Das Biegen von Holz erfordert viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Die seit 1921 bestehende Manufaktur ist ausgewiesene Spezialistin für das traditionelle Handwerk des Biegens von Holz mit Wasserdampf.

 Zur Zusammenarbeit mit Adolf Krischanitz sagt Joachims: „Wir sind sehr stolz, dass es dem Architekten gelungen ist, das Bugholzthema in die Neuzeit zu transferieren. Bugholzmöbel werden derzeit verstärkt nachgefragt und es gibt sehr gute Neuerungen auf dem Gebiet.“

 Am 17. Dezember 2019 wird die Ausstellung „BUGHOLZ, VIELSCHICHTIG“ im MAK Wien eröffnet. Bis 13. April 2020 werden hier Bugholzmöbel und andere Designklassiker ausgestellt.

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