Die Industriellenvereinigung übernahm die Partnerschaft für das Projekt „Kinder begegnen KI“ der Volksschule aus dem Nordburgenland.
Die Volksschule Mörbisch wurde mit dem IMST-Award für innovative Entwicklungen ausgezeichnet. Das ausgezeichnete Projekt „Kinder begegnen KI“ hat zum Ziel, Kinder im Volksschulalter frühzeitig an das Thema künstliche Intelligenz (KI) heranzuführen. Im Mittelpunkt steht nicht das Verständnis, wie KI funktioniert, welche Chancen und Risiken sie birgt und wie man verantwortungsvoll damit umgeht. Durch altersgerechte Materialien, kreative Aufgaben und reflektierende Gespräche lernen die Kinder, KI-Systeme kritisch zu hinterfragen und Manipulation zu erkennen. Datenschutz, kritisches Denken und Medienkompetenz sind zentrale Lernziele.
KI vielseitig in der Schule eingesetzt
Künstliche Intelligenz spielt in der Volksschule Mörbisch eine wichtige Rolle. Im Unterricht wird KI vielseitig eingesetzt: für Leseförderung, Sprach- und Begabungsförderung, in Mathematik, Sachunterricht, Robotik und Projektarbeit. „Kinder können Lernschwierigkeit und Tempo selbst bestimmen, während Lehrkräfte durch KI bei Differenzierung, Diagnostik und Materialerstellung entlastet werden. Die Anwendungen reichen von automatischer Lesestandsanalyse bis zur Gestaltung von Texten, Gedichten oder Videoprojekten“, heißt es seitens der Schule. Das Projekt stärkt Selbstständigkeit, Problemlösefähigkeit und den Umgang mit digitalen Medien. „KI unterstützt, ersetzt aber nicht den Unterricht – analoge Lernformen behalten hohen Stellenwert.“
Was sind die IMST-Awards?
Jedes Jahr prämiert die vom Bildungsministerium geförderte Initiative IMST herausragende Beispiele innovativer Entwicklungen im Mathematik-, Informatik-, Naturwissenschafts-, Deutsch- und Technikunterricht (sowie in verwandten Fächern) in österreichischen Bildungseinrichtungen, beispielsweise zu künstlicher Intelligenz, Energieeffizienz, Vertrauen in Wissenschaft und Demokratie oder andere aktuelle Themen.


