Industriekonjunktur Burgenland: Aufwärtstrend hält an

Konjunkturbarometer 1. Quartal 2026

Die Konjunkturumfrage des ersten Quartals 2026 im Detail:

Die Einschätzung der derzeitigen Geschäftslage bleibt stabil, mit positiver Tendenz:42 Prozent (45) der Industrieunternehmen bewerten die Geschäftslage als gut. 40 Prozent (28) sehen die aktuelle Geschäftslage als durchschnittlich und 18 Prozent (27) bewerten sie negativ.

Ganz ähnlich entwickelt sich auch die Bewertung des derzeitigen Auftragsbestandes: 30 Prozent (35) der befragten Unternehmen sprechen von guten Auftragsbeständen und 52 Prozent (33) sehen diese als durchschnittlich. 18 Prozent (32) der befragten Betriebe bewerten ihn als schlecht.

Der Saldo der derzeitigen Auslandsaufträge hingegen stagniert: 26 Prozent (39) beurteilen sie als gut. 49 Prozent (33) der teilnehmenden Unternehmen bewerten sie als durchschnittlich und 25 Prozent (36) geben an, dass es derzeit um die Auslandsaufträge schlecht steht. 

Im Vergleich mit dem Vorquartal zeigt sich die Einschätzung der Verkaufspreise in 3 Monaten um einiges optimistischer: 11 Prozent (9) rechnen mit steigenden Verkaufspreisen, 89 Prozent (68) erwarten stabile Preise und 0 Prozent (23) der befragten Betriebe erwarten fallende Verkaufspreise. 

Die Einschätzung des Beschäftigtenstandes in 3 Monaten folgt weiterhin einem Aufwärtstrend: Mit 24 Prozent gehen fast fünfmal mehr (5) von einer steigenden Mitarbeiteranzahl aus. 63 Prozent der befragten Unternehmen gehen (80) von einem gleichbleibenden Beschäftigtenstand aus. 13 Prozent (15) erwarten einen eher sinkenden Beschäftigtenstand.

Die Einschätzung der Geschäftslage in 6 Monaten dreht sich in eine positive Richtung: 14 Prozent (16) sehen eine gute Geschäftslage, 82 Prozent (52) sind der Meinung, dass sie durchschnittlich bleibt. Lediglich 4 Prozent (32) erwarten eine schlechte Geschäftslage in 6 Monaten.

Die Klammerwerte sind jeweils die Vergleichswerte des 4. Quartals 2025.

Zur Befragung: An der Konjunkturumfrage der IV-Burgenland und Sparte Industrie der Wirtschaftskammer Burgenland nahmen 26 Unternehmen mit insgesamt 3.547 Beschäftigten teil. Bei der Umfrage werden drei Antwortmöglichkeiten vorgelegt: positiv, neutral und negativ. An den Prozentanteilen der Antworten wird der konjunktursensible „Saldo“ aus den positiven und negativen Antworten unter Vernachlässigung der neutralen gebildet. Das Konjunkturbarometer wird aus dem Mittelwert der aktuellen Geschäftslage und der erwarteten Geschäftslage in sechs Monaten bestimmt.