Die Industriellenvereinigung Burgenland begrüßt die Ankündigung von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und Verkehrslandesrat Heinrich Dorner, Gespräche mit der heimischen Wirtschaft zur geplanten „LKW-Maut“ zu führen. Entscheidend ist aus Sicht der IV-Burgenland, dass der Wirtschafts- und Industriestandort nicht zusätzlich verteuert wird.
„Wir begrüßen die Klarstellung des Landes, dass die heimischen Unternehmen nicht Adressaten der geplanten LKW-Maut sein sollen. Der Standort Burgenland darf nicht verteuert werden“, betont Christian Strasser, Präsident der IV-Burgenland und warnt gleichzeitig davor, weitere Strecken für eine Bemautung in Betracht zu ziehen.
Die burgenländische Industrie ist auf funktionierende und wettbewerbsfähige Verkehrswege angewiesen. Rohstoffe, Vorprodukte und fertige Waren müssen täglich zu den Produktionsstandorten und von dort zu Kunden transportiert werden. Zusätzliche Kosten im regionalen Güterverkehr würden sich daher unmittelbar auf die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts auswirken. Gleichzeitig führen höhere Transportkosten entlang der Wertschöpfungskette letztlich auch zu höheren Preisen für Konsumentinnen und Konsumenten. Unternehmen, die im Burgenland produzieren, investieren und Arbeitsplätze sichern, dürfen durch ihre notwendigen Transporte nicht zusätzlich belastet werden.
Die IV-Burgenland sieht die nun angekündigten Gespräche daher als wichtigen Schritt. Die zentrale Linie der IV-Burgenland bleibt klar: Keine zusätzliche Verteuerung des Standorts Burgenland.

